Heileurythmie als außergewöhnliche Belastung

Hei­leu­ryth­mie als außer­ge­wöhn­li­che Belas­tung

Auf­wen­dun­gen für eine hei­leu­ryth­mi­sche Behand­lung kön­nen als außer­ge­wöhn­li­che Belas­tun­gen i.S. des § 33 ESTG zu berück­sich­ti­gen sein. Die Hei­leu­ryth­mie ist ein Heil­mit­tel i.S. der §§ 2 und 32 SGB V. Die medi­zi­ni­sche Indi­ka­ti­on und damit die Zwangs­läu­fig­keit ent­spre­chen­der Auf­wen­dun­gen im Krank­heits­fall kann durch eine Ver­ord­nung eines Arz­tes oder Heil­prak­ti­kers nach­ge­wie­sen

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Werbung für homöopathische Arzneimittel

Wer­bung für homöo­pa­thi­sche Arz­nei­mit­tel

Eine Wer­bung für ein regis­trier­tes homöo­pa­thi­sches Arz­nei­mit­tel, in der die Wirk­stof­fe des Arz­nei­mit­tels und deren jewei­li­ge Anwen­dungs­ge­bie­te genannt sind, fällt auch dann unter das Ver­bot der Wer­bung mit Anwen­dungs­ge­bie­ten nach § 5 HWG, wenn in der Wer­bung die Pflicht­an­ga­be gemäß § 10 Abs. 4 Satz 1 Nr. 9, § 11 Abs. 3 Satz 1 AMG

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Homöopathische Eigenblutprodukte und das Transfusionsgesetz

Homöo­pa­thi­sche Eigen­blut­pro­duk­te und das Trans­fu­si­ons­ge­setz

Nach § 28 Fall 2 TFG gel­ten die Bestim­mun­gen des Trans­fu­si­ons­ge­set­zes jeden­falls nicht für Injek­tio­nen eines homöo­pa­thi­schen Eigen­blut­pro­dukts. Eine Defi­ni­ti­on des „homöo­pa­thi­schen Eigen­blut­pro­dukts“ fin­det sich im Trans­fu­si­ons­ge­setz nicht. Doch kann zum Ver­ständ­nis hier­für auf das Arz­nei­mit­tel­ge­setz (AMG) zurück­ge­grif­fen wer­den. Homöo­pa­thi­sche Eigen­blut­pro­duk­te gel­ten als Arz­nei­mit­tel im Sin­ne des § 4 Abs. 2 AMG .

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