Sozialversicherungspflicht für Honorarärzte im Krankenhaus

Sozi­al­ver­si­che­rungs­pflicht für Hono­rar­ärz­te im Kran­ken­haus

Ärz­te, die als Hono­rar­ärz­te in einem Kran­ken­haus tätig sind, sind in die­ser Tätig­keit regel­mä­ßig nicht als Selbst­stän­di­ge anzu­se­hen, son­dern unter­lie­gen als Beschäf­tig­te des Kran­ken­hau­ses der Sozi­al­ver­si­che­rungs­pflicht. Bei einer Tätig­keit als Arzt ist eine sozi­al­ver­si­che­rungs­pflich­ti­ge Beschäf­ti­gung nicht von vorn­her­ein wegen der beson­de­ren Qua­li­tät der ärzt­li­chen Heil­kun­de als Dienst "höhe­rer Art" aus­ge­schlos­sen.

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Abrechnung wahlärztlicher Leistungen im Krankenhaus durch einen Honorararzt

Abrech­nung wahl­ärzt­li­cher Leis­tun­gen im Kran­ken­haus durch einen Hono­rar­arzt

Kran­ken­haus­leis­tun­gen sind nach § 2 Abs. 1 Satz 1 des Kran­ken­haus­ent­gelt­ge­set­zes (KHEntgG) (hier: in der bis 31.12 2012 gül­ti­gen Fas­sung) ins­be­son­de­re ärzt­li­che Behand­lung, Kran­ken­pfle­ge, Ver­sor­gung mit Arz­nei, Heil- und Hilfs­mit­teln, die für die Ver­sor­gung im Kran­ken­haus not­wen­dig sind, sowie Unter­kunft und Ver­pfle­gung; sie umfas­sen all­ge­mei­ne Kran­ken­haus­leis­tun­gen und Wahl­leis­tun­gen. All­ge­mei­ne Kran­ken­haus­leis­tun­gen sind nach der

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Wahlärztliche Krankenhausleistungen durch Honorarärzte

Wahl­ärzt­li­che Kran­ken­haus­leis­tun­gen durch Hono­rar­ärz­te

§ 17 Abs. 3 Satz 1 KHEntgG legt den Kreis der liqui­da­ti­ons­be­rech­tig­ten Wahl­ärz­te abschlie­ßend fest. Eine Wahl­leis­tungs­ver­ein­ba­rung mit dem Kran­ken­haus­trä­ger oder eine geson­der­te Ver­gü­tungs­ver­ein­ba­rung mit dem behan­deln­den Arzt (hier: mit einem Hono­rar­arzt), die davon abwei­chen, sind gemäß § 134 BGB nich­tig. Vom Kran­ken­haus­trä­ger nicht fest ange­stell­te Hono­rar­ärz­te, die im Kran­ken­haus Ope­ra­tio­nen durch­füh­ren,

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Honorarärzte im Krankenhaus - und die Liquidation wahlärztlicher Leistungen

Hono­rar­ärz­te im Kran­ken­haus – und die Liqui­da­ti­on wahl­ärzt­li­cher Leis­tun­gen

Bom Kran­ken­haus­trä­ger nicht fest ange­stell­te Hono­rar­ärz­te, die im Kran­ken­haus Ope­ra­tio­nen durch­füh­ren, erbrin­gen ihre ope­ra­ti­ve Tätig­keit gegen­über (Privat)Patienten nicht als Wahl­leis­tung im Sin­ne des § 17 Abs. 1 Satz 1 des Kran­ken­haus­ent­gelt­ge­set­zes (KHEntgG) und kön­nen daher hier­über nicht geson­dert abrech­nen. Unter einem Hono­rar­arzt ist ein Fach­arzt zu ver­ste­hen, der im sta­tio­nä­ren und/​oder ambu­lan­ten

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