Kein Maulkorb für Kalle

Kein Maul­korb für Kal­le

Die im Gesetz zugrun­de geleg­te Unter­scheid­bar­keit von Hun­den nach Ras­se­zu­ge­hö­rig­keit sei nicht dyna­misch zu ver­ste­hen, son­dern knüp­fe sta­tisch an einen vom Gesetz­ge­ber vor­ge­fun­de­nen Bestand an Hun­de­ras­sen an. Weist ein Hund vom Typ "Old Eng­lish Bull­dog" kei­ne wesent­li­chen Züge eines "Ame­ri­can Bull­dog" auf, han­delt es sich um kei­ne Kreu­zung von soge­nann­ten

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Rottweiler mit mangelnder Beißhemmung

Rott­wei­ler mit man­geln­der Beiß­hem­mung

Hat ein Hund sich von der Lei­ne geris­sen und ein Klein­kind lebens­be­dro­hend ver­letzt, ist den Gefah­ren, die auf­grund die­ses Vor­falls von dem Tier aus­ge­hen, nur mit einer Ein­schlä­fe­rung zu begeg­nen. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Düs­sel­dorf in dem hier vor­lie­gen­den Fall den Eil­an­trag der Hun­de­hal­te­rin gegen die Anord­nung der

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Schleswig-holsteinisches Gefahrhundegesetz

Schles­wig-hol­stei­ni­sches Gefahr­hun­de­ge­setz

Nach der Bestim­mung des § 3 Abs. 3 Nr. 4 des schles­wig-hol­stei­­ni­­schen Gefahr­hun­de­ge­set­zes gel­ten Hun­de als gefähr­lich, die ein ande­res Tier durch Biss geschä­digt haben, ohne selbst ange­grif­fen wor­den zu sein. Die­se Rege­lung des § 3 Abs. 3 Nr. 4 Gef­HG hat das Schles­wig-Hol­stei­­ni­­sche Ver­wal­tungs­ge­richt in Schles­wig in zwei jetzt von ihm ent­schie­de­nen Ver­fah­re­nals Ver­fas­sungs­mä­ßig beur­teilt.

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Hundebeisserei

Hun­de­beis­se­rei

Beisst ein Hund einen ande­ren, so ist das aus­rei­chend für die Fest­stel­lung der Gefähr­lich­keit eines Hun­des nach § 7 Abs. 1 Satz 2 NHundG. Mit dem Bescheid vom 2. Novem­ber 2011 stell­te der Antrags­geg­ner die Gefähr­lich­keit des vom Antrag­stel­ler gehal­te­nen Hun­des, der zunächst als Staf­fordshire Ter­ri­er und nach­fol­gend als "Boxer­misch­lings­hün­din" ein­ge­stuft wur­de, nach

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Feststellung der Gefährlichkeit eines Hundes

Fest­stel­lung der Gefähr­lich­keit eines Hun­des

Die von wech­sel­sei­ti­gen Aggres­sio­nen gepräg­te Begeg­nung zwei­er Hun­de ent­spricht den natür­li­chen und art­ge­mä­ßen Ver­hal­tens­wei­sen von Hun­den, ohne dass hier­aus die Besorg­nis einer das natür­li­che Maß über­stei­gen­den Kampf­be­reit­schaft oder Angriffs­lust oder gar eine Ver­let­zungs­ab­sicht gefol­gert wer­den kann. Eine gestei­ger­te Aggres­si­vi­tät bzw. eine über das natür­li­che Maß hin­aus­ge­hen­de Kampf­be­reit­schaft, Angriffs­lust oder Schär­fe

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Leinenzwang wegen anonymer Beschwerden

Lei­nenzwang wegen anony­mer Beschwer­den

Ein gene­rel­ler Lei­nenzwangs für einen Hund außer­halb aus­bruch­si­che­rer Pri­vat­grund­stü­cke kann nicht auf­grund einer anony­men Anzei­ge ange­ord­net wer­den. In dem hier vom Ver­wal­tungs­ge­richt Osna­brück ent­schie­de­nen Fall hat­te sich der Klä­ger gegen die Anord­nung eines Lei­nenzwangs für sei­nen Hund, einen Gol­den Retrie­ver, gewen­det. Der beklag­te Land­kreis Osna­brück hat­te als Maß­nah­me nach dem

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