IHK-Beiträge - und das überhöhte Eigenkapital der Kammer

IHK-Bei­trä­ge – und das über­höh­te Eigen­ka­pi­tal der Kam­mer

Die Bei­trags­be­schei­de zwei­er nie­der­säch­si­scher Indus­­trie- und Han­dels­kam­mern sind wegen über­höh­ter Rück­la­gen und unzu­läs­sig erhöh­ten Eigen­ka­pi­tals rechts­wid­rig. Das hat jetzt das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig ent­schie­den. Die beklag­ten Indus­­trie- und Han­dels­kam­mern zogen die kla­gen­den Unter­neh­mer u.a. zur Zah­lung von Bei­trä­gen für die Jah­re 2011, 2014 und 2016 her­an. Den durch Bei­trä­ge zu

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Pflichtmitgliedschaft in der Industrie- und Handelskammer - und die Beitragspflicht

Pflicht­mit­glied­schaft in der Indus­trie- und Han­dels­kam­mer – und die Bei­trags­pflicht

Die an die Pflicht­mit­glied­schaft in Indus­­trie- und Han­dels­kam­mern gebun­de­ne Bei­trags­pflicht ist ver­fas­sungs­recht­lich nicht zu bean­stan­den. Dies hat das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts jetzt noch­mals bekräf­tigt und die Ver­fas­sungs­be­schwer­den von zwei Kam­mer­mit­glie­dern zurück­ge­wie­sen, die gel­tend gemacht hat­ten, dass die von der jewei­li­gen ört­li­chen Indus­­trie- und Han­dels­kam­mer erho­be­nen Bei­trä­ge einer ver­fas­sungs­ge­mä­ßen Grund­la­ge ent­behr­ten, weil die

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Zukünftige Zusatzbeiträge zur Handwerkskammer

Zukünf­ti­ge Zusatz­bei­trä­ge zur Hand­werks­kam­mer

Eine Rück­stel­lung kann auch für Ver­pflich­tun­gen aus öffent­li­chem Recht gebil­det wer­den, wenn die Ver­pflich­tung wirt­schaft­lich in den bis zum Bilanz­stich­tag abge­lau­fe­nen Wirt­schafts­jah­ren ver­ur­sacht ist. Die Ver­pflich­tung muss nicht nur an Ver­gan­ge­nes anknüp­fen, son­dern auch Ver­gan­ge­nes abgel­ten. Das ist der Fall, wenn sie auch dann zu erfül­len ist, wenn der Betrieb

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IHK-Beitrag für Krankenhäuser

IHK-Bei­trag für Kran­ken­häu­ser

Die Indus­­trie- und Han­dels­kam­mer darf der Berech­nung des Kam­mer­bei­trags einer kam­mer­zu­ge­hö­ri­gen Kli­nik die Kenn­zah­len ihres gesam­ten Unter­neh­mens zugrun­de legen, auch wenn sie für den Kran­ken­haus­be­trieb als den über­wie­gen­den Teil ihrer wirt­schaft­li­chen Betä­ti­gung von der Gewer­be­steu­er befreit ist. In dem jetzt vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig ent­schie­de­nen Fall wand­te sich eine Trä­ge­rin

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Industrie- und Handelskammern - und die allgemein-politische Betätigung des DIHK

Indus­trie- und Han­dels­kam­mern – und die all­ge­mein-poli­ti­sche Betä­ti­gung des DIHK

Einem Gewer­be­be­trieb, der gesetz­li­ches Mit­glied einer Indus­­trie- und Han­dels­kam­mer ist, kann gegen sei­ne Kam­mer ein Anspruch auf Aus­tritt aus dem Deut­schen Indus­­trie- und Han­dels­kam­mer­tag (DIHK e.V.) zuste­hen kann, wenn die­ser sich außer­halb des den Kam­mern gezo­ge­nen Kom­pe­tenz­rah­mens betä­tigt, nament­lich Stel­lung­nah­men zu all­ge­mein­po­li­ti­schen The­men abgibt. Geklagt in dem jetzt vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt

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Die Rücklage der Industrie- und Handelskammer

Die Rück­la­ge der Indus­trie- und Han­dels­kam­mer

Die Bil­dung von ange­mes­se­nen Rück­la­gen gehört zu einer geord­ne­ten Haus­halts­füh­rung. Daher han­delt es sich bei den Mit­teln für ange­mes­se­ne Rück­la­gen eben­falls um Kos­ten der Indus­­trie- und Han­dels­kam­mer im Sin­ne des § 3 Abs. 2 IHKG . Besteht bei der Bil­dung des Haus­halts­an­sat­zes für eine Rück­la­ge nach dem Finanz­sta­tut der Indus­­trie- und Han­dels­kam­mer

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Die Prüfung der IHK durch den Landesrechnungshof

Die Prü­fung der IHK durch den Lan­des­rech­nungs­hof

Der Säch­si­sche Rech­nungs­hof darf die Indus­­trie- und Han­dels­kam­mer zu Leip­zig prü­fen. Das Säch­si­sche Ober­ver­wal­tungs­ge­richt beur­teil­te die Anord­nung des Säch­si­schen Rech­nungs­hofs, die Haus­halts- und Wirt­schafts­füh­rung der Indus­­trie- und Han­dels­kam­mer zu Leip­zig (IHK Leip­zig) für die Haus­halts­jah­re ab 1992 zu prü­fen, als recht­mä­ßig und wies die auf Auf­he­bung der Prü­fungs­an­ord­nung gerich­te­te Kla­ge

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IHK-Vollversammlung - und die Kooptation weiterer Mitglieder

IHK-Voll­ver­samm­lung – und die Koopt­ati­on wei­te­rer Mit­glie­der

Die Wahl­ord­nung einer Indus­­trie- und Han­dels­kam­mer darf zwar die Ergän­zung der unmit­tel­ba­ren Wahl der Voll­ver­samm­lung im Wege der Hin­zu­wahl (Koopt­ati­on) wei­te­rer Voll­ver­samm­lungs­mit­glie­der vor­se­hen, doch ist dies nur unter engen Vor­aus­set­zun­gen zuläs­sig. In dem hier vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt ent­schie­de­nen Fall wand­te sich ein Mit­glied der Nie­der­rhei­ni­schen Indus­­trie- und Han­dels­kam­mer Duis­­burg-Wesel-Kle­­ve zu Duis­burg

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Gewerbsmäßige Eigentumsdelikte führen zur IHK-Mitgliedschaft

Gewerbs­mä­ßi­ge Eigen­tums­de­lik­te füh­ren zur IHK-Mit­glied­schaft

Auch recht­wid­ri­ge wirt­schaft­li­che Betä­ti­gun­gen kön­nen zu einer Pflicht­mit­glied­schaft in der ört­li­chen Indus­­trie- und Han­dels­kam­mer füh­ren. In einem jetzt vom Ver­wal­tungs­ge­richt Ber­lin ent­schie­de­nen Fall hat­te der in Ber­lin leben­de Klä­ger zwi­schen 2006 und 2011 lau­fen­de Ein­nah­men durch den Ver­kauf von Alt­me­tall erlangt, das er bei sei­nem dama­li­gen Arbeit­ge­ber unter­schla­gen hat­te. Aus

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IHK-Pflichtmitgliedschaft - auch für berufsmäßige Hehler

IHK-Pflicht­mit­glied­schaft – auch für berufs­mä­ßi­ge Heh­ler

Die Mit­glied­schaft in der Indus­­trie- und Han­dels­kam­mer erfasst auch Per­so­nen, die gewerb­li­che Ein­künf­te aus rechts­wid­ri­gem Han­deln erzie­len. Das folgt aus einem Urteil des Ver­wal­tungs­ge­richts Ber­lin. Der in Ber­lin leben­de Klä­ger hat­te zwi­schen 2006 und 2011 lau­fen­de Ein­nah­men durch den Ver­kauf von Alt­me­tall erlangt, das er bei sei­nem dama­li­gen Arbeit­ge­ber unter­schla­gen

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Industrie- und Handelskammer - und der Austritt aus dem DIHK

Indus­trie- und Han­dels­kam­mer – und der Aus­tritt aus dem DIHK

Bean­stan­det ein Gewer­be­trei­ben­der Äuße­run­gen des Deut­schen Indus­­trie- und Han­dels­kam­mer­tag e. V. (DIHK), hat er zunächst ein­mal sei­ne Kam­mer dar­auf in Anspruch zu neh­men, dass sie die ver­eins­recht­li­chen Mög­lich­kei­ten nutzt, um auf der Ver­eins­ebe­ne für die Ein­hal­tung des zuläs­si­gen Hand­lungs­rah­mens zu sor­gen. Die gericht­li­che Ver­pflich­tung einer Indus­­trie- und Han­dels­kam­mer zum Aus­tritt

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Die Berichterstattung über einen IHK-Geschäftführer

Die Bericht­erstat­tung über einen IHK-Geschäft­füh­rer

Der Geschäfts­füh­rer einer Kör­per­schaft des Öffent­li­chen Rechts, der eine Akti­on der Kör­per­schaft ver­ant­wor­tet, mit der die­se sich gezielt an die Öffent­lich­keit wen­det, kann es hin­zu­neh­men haben, wenn öffent­lich dar­über berich­tet wird, dass eine Staats­an­walt­schaft auf eine Straf­an­zei­ge hin in die­ser Akti­on eine objek­tiv rechts­wid­ri­ge Tat sieht und des­halb ein Ermitt­lungs­ver­fah­ren

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Der IHK-Beitrag und ein Ge­wer­be­steu­er­mess­be­tra­g von Null

Der IHK-Bei­trag und ein Ge­wer­be­steu­er­mess­be­tra­g von Null

In der Fest­set­zung des Ge­wer­be­steu­er­mess­be­tra­ges auf Null liegt kei­ne po­si­ti­ve Fest­stel­lung der Ge­wer­be­steu­er­pflicht, die nach § 2 Abs. 1 IHKG Tat­be­stands­wir­kung für die Fest­set­zung von Bei­trä­gen zur In­­­dus­­­trie- und Han­dels­kam­mer hät­te. Dazu wäre die Fest­set­zung eines po­si­ti­ven Mess­be­tra­ges er­for­der­lich . Bei­trä­ge dür­fen nach § 3 Abs. 3 Satz 1 IHKG nur von Kam­mer­zu­ge­hö­ri­gen erho­ben wer­den.

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IHK-Resolution zum Ausbau des Godorfer Hafens

IHK-Reso­lu­ti­on zum Aus­bau des Godor­fer Hafens

Die durch Beschluss einer Voll­ver­samm­lung gefass­te Reso­lu­ti­on einer Indus­­trie- und Han­dels­kam­mer ist dann zuläs­sig, wenn die wider­strei­ten­den Inter­es­sen der Kam­mer­mit­glie­der in gebo­te­nem Umfang in der Voll­ver­samm­lung berück­sich­tigt wer­den. Dabei müs­sen in der Voll­ver­samm­lung ver­ein­zelt geblie­be­ne Mei­nun­gen nicht öffent­lich gemacht wer­den. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Köln die Kla­ge eines

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Keine generelle Höchstaltersgrenze für öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige

Kei­ne gene­rel­le Höchst­al­ters­gren­ze für öffent­lich bestell­te und ver­ei­dig­te Sach­ver­stän­di­ge

Eine Indus­­trie- und Han­dels­kam­mer darf in ihrer Sat­zung kei­ne gene­rel­le Höchst­al­ters­gren­ze für alle öffent­lich bestell­ten und ver­ei­dig­ten Sach­ver­stän­di­gen fest­set­zen. In einem jetzt vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt ent­schie­de­nen Rechts­streit war der heu­te 75 Jah­re alte Klä­ger von der beklag­ten IHK bis zum Errei­chen der in ihrer Sach­ver­stän­di­gen­ord­nung vor­ge­se­he­nen Höchst­al­ters­gren­ze von 68 Jah­ren zum

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IHK-Kammerbeiträge

IHK-Kam­mer­bei­trä­ge

Es ist mit Art. 3 Abs. 1 GG ver­ein­bar, dass § 3 Abs. 3 Satz 3 IHK-Gesetz die Frei­stel­lung vom Kam­mer­bei­trag wegen gerin­gen Ertra­ges oder Gewin­nes den­je­ni­gen Kam­mer­mit­glie­dern vor­be­hält, die nicht in das Han­dels­re­gis­ter ein­ge­tra­gen sind. Nach § 3 Abs. 2 IHK-Gesetz wer­den die Kos­ten der Errich­tung und Tätig­keit der Indus­­trie- und Han­dels­kam­mer, soweit sie nicht ander­wei­tig

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Der IHK-Geschäftsführer als Rechtsanwalt

Der IHK-Geschäfts­füh­rer als Rechts­an­walt

Die Tätig­keit als Geschäfts­füh­rer einer Indus­­trie- und Han­dels­kam­mer ist mit der Zulas­sung als Rechts­an­walt ver­ein­bar. Dies ent­schied jetzt der Bun­des­ge­richts­hof in dem Fall eines Geschäfts­füh­rers einer hes­si­schen Indus­­trie- und Han­dels­kam­mer, der gleich­zei­tig in einem ande­rem Bun­des­land als Rechts­an­walt zuge­las­sen war: Nach § 14 Abs. 2 Nr. 8 BRAO ist die Zulas­sung zur

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IHK-Tätigkeit außerhalb des Aufgabenbereichs

IHK-Tätig­keit außer­halb des Auf­ga­ben­be­reichs

Wird eine Indus­­trie- und Han­dels­kam­mer über die ihr zuge­wie­se­nen Auf­ga­ben hin­aus tätig, kann der ein­zel­ne Kam­mer­zu­ge­hö­ri­ge dem mit einer Unter­las­sungs­kla­ge ent­ge­gen­tre­ten . Die Klä­ger haben nach der Ent­schei­dung des Ver­wal­tungs­ge­richts Sig­ma­rin­gen in dem hier vor­lie­gen­den Fall einen Anspruch auf Unter­las­sung der von ihnen bean­stan­de­ten Äuße­run­gen und Kund­ga­ben der Beklag­ten, weil

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IHK-Beitragspflicht

IHK-Bei­trags­pflicht

In der Fest­set­zung des Gewer­be­steu­er­mess­be­tra­ges auf Null liegt kei­ne posi­ti­ve Fest­stel­lung der Gewer­be­steu­er­pflicht, die nach § 2 Abs. 1 IHKG Tat­be­stands­wir­kung für die Fest­set­zung von Bei­trä­gen zur Indus­­trie- und Han­dels­kam­mer hät­te. Dazu wäre die Fest­set­zung eines posi­ti­ven Mess­be­tra­ges erfor­der­lich . Bei­trä­ge dür­fen nach § 3 Abs. 3 Satz 1 IHKG nur von Kam­mer­zu­ge­hö­ri­gen erho­ben wer­den.

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Kunsteisbahn als Betriebsstätte

Kunst­eis­bahn als Betriebs­stät­te

Auch wenn eine Kunst­eis­bahn nur für zwei Mona­te im Jahr genutzt wird, han­delt es sich um eine Betriebs­stät­te im Sin­ne des § 2 Abs. 1 IHKG. In einem jetzt vom Nie­der­säch­si­schen Ober­ver­wal­tungs­ge­richt ent­schie­de­nen Fall wen­det sich die Klä­ge­rin gegen die Zustän­dig­keit einer Indus­­trie- und Han­dels­kam­mer und die hier­an anknüp­fen­de Bei­trags­pflicht: Die beklag­te

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Höchstaltersgrenze für öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige

Höchst­al­ters­gren­ze für öffent­lich bestell­te und ver­ei­dig­te Sach­ver­stän­di­ge

Die Fest­le­gung einer Höchst­al­ters­gren­ze für öffent­lich bestell­te und ver­ei­dig­te Sach­ver­stän­di­ge ist zuläs­sig, ent­schied jetzt das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt. Weder das All­ge­mei­ne Gleich­be­hand­lungs­ge­setz noch euro­päi­sches Uni­ons­recht ver­bie­ten es einer Indus­­trie- und Han­dels­kam­mer, in ihrer Sat­zung Höchst­al­ters­gren­zen für öffent­lich bestell­te und ver­ei­dig­te Sach­ver­stän­di­ge fest­zu­set­zen. In den bei­den jetzt vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt ent­schie­de­nen Ver­fah­ren waren die

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IHK-Beitragspflicht für gemeinnützige Körperschaften

IHK-Bei­trags­pflicht für gemein­nüt­zi­ge Kör­per­schaf­ten

Gesell­schaf­ten, die außer ihrer gemein­nüt­zi­gen Tätig­keit auch einen wirt­schaft­li­chen Geschäfts­be­trieb füh­ren und inso­weit gewer­be­steu­er­pflich­tig sind, sind kraft Geset­zes Mit­glie­der der Indus­­trie- und Han­dels­kam­mer und damit bei­trags­pflich­tig. Mit die­ser Begrün­dung hat jetzt das Ver­wal­tungs­ge­richt Trier die Kla­ge der cusa­nus trä­ger­ge­sell­schaft trier mbH (ctt), einer gemein­nüt­zi­gen Kran­ken­haus­trä­ger­ge­sell­schaft, gegen die Erhe­bung von Kam­mer­bei­trä­gen

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IHK-Beiträge

IHK-Bei­trä­ge

Die Pflicht­mit­glied­schaft von Gewer­be­trei­ben­den in Indus­­trie- und Han­dels­kam­mern (IHK) sowie die Mit­glieds­bei­trä­ge der IHK Trier ver­sto­ßen weder gegen deut­sches Ver­fas­sungs­recht noch gegen Euro­päi­sches Gemein­schafts­recht, urteil­te jetzt das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Rhein­­land-Pfalz in Koblenz. Die drei Klä­ge­rin­nen sind Mit­glie­der der IHK Trier. Ihre Kla­gen gegen die Kam­mer­bei­trä­ge wies das Ver­wal­tungs­ge­richt ab. Das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt

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Industrie- und Handelskammern - und die Grenzen der Interessenvertretung

Indus­trie- und Han­dels­kam­mern – und die Gren­zen der Inter­es­sen­ver­tre­tung

Die Auf­ga­be einer Indus­­trie- und Han­dels­kam­mer, das Gesamt­in­ter­es­se ihrer Mit­glie­der wahr­zu­neh­men, erstreckt sich auch auf Berei­che, bei denen Belan­ge der gewerb­li­chen Wirt­schaft nur am Ran­de berührt sind . Ein Sach­ver­halt berührt zumin­dest am Ran­de Inter­es­sen der gewerb­li­chen Wirt­schaft, wenn er nach­voll­zieh­ba­re Aus­wir­kun­gen auf die Wirt­schaft im Bezirk der Indus­­trie- und

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Kein allgemeinpolitisches Mandat für die Industrie- und Handelskammern

Kein all­ge­mein­po­li­ti­sches Man­dat für die Indus­trie- und Han­dels­kam­mern

Indus­­trie- und Han­dels­kam­mern dür­fen nach einem Urteil des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts Stel­lung­nah­men oder sons­ti­ge Erklä­run­gen nur zu The­men abge­ben, bei denen es um nach­voll­zieh­ba­re Aus­wir­kun­gen auf die gewerb­li­che Wirt­schaft in ihrem Bezirk geht. Geklagt hat­te ein Rei­se­bü­ro, das kraft Geset­zes Mit­glied der beklag­ten Indus­­trie- und Han­dels­kam­mer Kas­sel ist und sich gegen ein­zel­ne

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Die IHK als Flughafenfinanzier

Die IHK als Flug­ha­fen­fi­nan­zier

Darf eine Indus­­trie- und Han­dels­kam­mer aus den Bei­trags­mit­teln ihrer Mit­glie­der zum Zwe­cke der Wirt­schafts­för­de­rung einem Klein­flug­platz einen Inves­ti­ti­ons­kos­ten­zu­schuss in Höhe von 150.000 € zukom­men las­sen? Das Ver­wal­tungs­ge­richt Sutt­gart zumin­dest sieht dies als unbe­denk­lich an und wies die Kla­ge eines IHK-Mit­­­glieds ab, mit der die­ses fest­ge­stellt wis­sen woll­te, dass ein Beschluss der

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