Pflichtmitgliedschaft in der Industrie- und Handelskammer - und die Beitragspflicht

Pflicht­mit­glied­schaft in der Indus­trie- und Han­dels­kam­mer – und die Bei­trags­pflicht

Die an die Pflicht­mit­glied­schaft in Indus­­trie- und Han­dels­kam­mern gebun­de­ne Bei­trags­pflicht ist ver­fas­sungs­recht­lich nicht zu bean­stan­den. Dies hat das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts jetzt noch­mals bekräf­tigt und die Ver­fas­sungs­be­schwer­den von zwei Kam­mer­mit­glie­dern zurück­ge­wie­sen, die gel­tend gemacht hat­ten, dass die von der jewei­li­gen ört­li­chen Indus­­trie- und Han­dels­kam­mer erho­be­nen Bei­trä­ge einer ver­fas­sungs­ge­mä­ßen Grund­la­ge ent­behr­ten, weil die

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IHK-Beitrag für Krankenhäuser

IHK-Bei­trag für Kran­ken­häu­ser

Die Indus­­trie- und Han­dels­kam­mer darf der Berech­nung des Kam­mer­bei­trags einer kam­mer­zu­ge­hö­ri­gen Kli­nik die Kenn­zah­len ihres gesam­ten Unter­neh­mens zugrun­de legen, auch wenn sie für den Kran­ken­haus­be­trieb als den über­wie­gen­den Teil ihrer wirt­schaft­li­chen Betä­ti­gung von der Gewer­be­steu­er befreit ist. In dem jetzt vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig ent­schie­de­nen Fall wand­te sich eine Trä­ge­rin

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Ein ungeplanter Gewinn bei der IHK - und die Beitragshöhe

Ein unge­plan­ter Gewinn bei der IHK – und die Bei­trags­hö­he

Aus dem gesetz­li­chen Ver­bot der Ver­mö­gens­bil­dung folgt, dass eine Indus­­trie- und Han­dels­kam­mer einen unge­plan­ten Bilanz­ge­winn zeit­nah für die Finan­zie­rung ihrer gesetz­li­chen Auf­ga­ben ein­set­zen muss. Geschieht das nicht, sind die Bei­trä­ge zu hoch berech­net wor­den und daher rechts­wid­rig. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Rhein­­land-Pfalz in dem hier vor­lie­gen­den Fall die

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Der IHK-Beitrag und ein Ge­wer­be­steu­er­mess­be­tra­g von Null

Der IHK-Bei­trag und ein Ge­wer­be­steu­er­mess­be­tra­g von Null

In der Fest­set­zung des Ge­wer­be­steu­er­mess­be­tra­ges auf Null liegt kei­ne po­si­ti­ve Fest­stel­lung der Ge­wer­be­steu­er­pflicht, die nach § 2 Abs. 1 IHKG Tat­be­stands­wir­kung für die Fest­set­zung von Bei­trä­gen zur In­­­dus­­­trie- und Han­dels­kam­mer hät­te. Dazu wäre die Fest­set­zung eines po­si­ti­ven Mess­be­tra­ges er­for­der­lich . Bei­trä­ge dür­fen nach § 3 Abs. 3 Satz 1 IHKG nur von Kam­mer­zu­ge­hö­ri­gen erho­ben wer­den.

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IHK-Kammerbeiträge

IHK-Kam­mer­bei­trä­ge

Es ist mit Art. 3 Abs. 1 GG ver­ein­bar, dass § 3 Abs. 3 Satz 3 IHK-Gesetz die Frei­stel­lung vom Kam­mer­bei­trag wegen gerin­gen Ertra­ges oder Gewin­nes den­je­ni­gen Kam­mer­mit­glie­dern vor­be­hält, die nicht in das Han­dels­re­gis­ter ein­ge­tra­gen sind. Nach § 3 Abs. 2 IHK-Gesetz wer­den die Kos­ten der Errich­tung und Tätig­keit der Indus­­trie- und Han­dels­kam­mer, soweit sie nicht ander­wei­tig

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IHK-Beitragspflicht

IHK-Bei­trags­pflicht

In der Fest­set­zung des Gewer­be­steu­er­mess­be­tra­ges auf Null liegt kei­ne posi­ti­ve Fest­stel­lung der Gewer­be­steu­er­pflicht, die nach § 2 Abs. 1 IHKG Tat­be­stands­wir­kung für die Fest­set­zung von Bei­trä­gen zur Indus­­trie- und Han­dels­kam­mer hät­te. Dazu wäre die Fest­set­zung eines posi­ti­ven Mess­be­tra­ges erfor­der­lich . Bei­trä­ge dür­fen nach § 3 Abs. 3 Satz 1 IHKG nur von Kam­mer­zu­ge­hö­ri­gen erho­ben wer­den.

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