Künstliche Befruchtung in gleichgeschlechtlicher Partnerschaft - als außergewöhnliche Belastung

Künst­li­che Befruch­tung in gleich­ge­schlecht­li­cher Part­ner­schaft – als außer­ge­wöhn­li­che Belas­tung

Auf­wen­dun­gen einer emp­fäng­nis­un­fä­hi­gen Frau für eine hete­ro­lo­ge künst­li­che Befruch­tung füh­ren nach einem aktu­el­len Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs auch dann zu einer außer­ge­wöhn­li­chen Belas­tung, wenn die Frau in einer gleich­ge­schlecht­li­chen Part­ner­schaft lebt. In dem vom Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­de­nen Fall ent­schloss sich die spä­te­re Mut­ter, die im Streit­jahr (2011) in einer gleich­ge­schlecht­li­chen Part­ner­schaft leb­te,

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Die künstliche Befruchtung als außergewöhnliche Belastung

Die künst­li­che Befruch­tung als außer­ge­wöhn­li­che Belas­tung

Auf­wen­dun­gen für eine künst­li­che Befruch­tung kön­nen nicht als außer­ge­wöhn­li­che Belas­tun­gen nach § 33 EStG abge­zo­gen wer­den, wenn die Behand­lung nach inlän­di­schen Maß­stä­ben nicht mit dem ESchG oder ande­ren Geset­zen ver­ein­bar ist. Ein Ver­stoß gegen § 1 Abs. 1 Nr. 5 ESchG liegt nicht vor, wenn zwar mehr als drei Eizel­len befruch­tet wer­den, aber

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Eizellspende aus Tschechien - und die private Krankenversicherung

Eizell­spen­de aus Tsche­chi­en – und die pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung

Für eine im Aus­land vor­ge­nom­me­ne künst­li­che Befruch­tung mit­tels Eizell­spen­de besteht kein Ver­si­che­rungschutz in der pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung. In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­ne Fall hat­te sich eine kin­der­lo­se Frau im Jahr 2012 in die Tsche­chi­sche Repu­blik zu einem Zen­trum für Invi­­tro-Fer­­ti­­li­­sa­­ti­on (IVF) bege­ben. Dort wur­den meh­re­re Ver­su­che einer Eizell­spen­de mit IVF-Behan­d­­lung sowie

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Eingefrorene Embryonen - und die Vaterschaftsfeststellung

Ein­ge­fro­re­ne Embryo­nen – und die Vater­schafts­fest­stel­lung

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat aktu­ell eine Ver­fas­sungs­be­schwer­de nicht zur Ent­schei­dung ange­nom­men, die sich gegen die Ableh­nung der Fami­li­en­ge­rich­te wen­det, den Samen­spen­der als Vater von meh­re­ren in einer kali­for­ni­schen Fort­pflan­zungs­kli­nik kryo­kon­ser­vier­ten Embryo­nen fest­zu­stel­len. Inhalts­über­sichtAus­gangs­sach­ver­haltDie fami­li­en­ge­richt­li­chen Ent­schei­dun­genDie­Ent­schei­dung des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts Aus­gangs­sach­ver­halt[↑] Der beschwer­de­füh­ren­de Samen­spen­ders lebt mit sei­nem Part­ner in einer ein­ge­tra­ge­nen Lebens­part­ner­schaft. Sie leben

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In-vitro-Fertilisation - Entgeltfortzahlung und Mutterschutzlohn

In-vitro-Fer­ti­li­sa­ti­on – Ent­gelt­fort­zah­lung und Mut­ter­schutz­lohn

Bezugs­punkt des anspruchs­aus­schlie­ßen­den Ver­schul­dens iSv. § 3 Abs. 1 Satz 1 Halbs. 2 EFZG ist das Inter­es­se des Arbeit­neh­mers, sei­ne Gesund­heit zu erhal­ten und zur Arbeits­un­fä­hig­keit füh­ren­de Erkran­kun­gen zu ver­mei­den. Die Erfül­lung eines Kin­der­wun­sches betrifft die indi­vi­du­el­le Lebens­ge­stal­tung des Arbeit­neh­mers und nicht das nach § 3 Abs. 1 Satz 1 EFZG vom Arbeit­ge­ber, als gesetz­li­cher Aus­ge­stal­tung sei­ner

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Vaterschaftsfeststellung für tiefgefrorene Embryonen

Vater­schafts­fest­stel­lung für tief­ge­fro­re­ne Embryo­nen

Ein deut­scher Samen­spen­der kann nicht als Vater der mit sei­nem Sper­ma gezeug­ten, in einer kali­for­ni­schen Fort­pflan­zungs­kli­nik in flüs­si­gem Stick­stoff ein­ge­fro­re­nen Embryo­nen fest­ge­stellt wer­den. Inhalts­über­sichtDer Aus­gangs­sach­ver­haltZustän­dig­keit deut­scher Gerich­teAnwend­bar­keit deut­schen Abstam­mungs­rechtsKei­ne Vater­schafts­fest­stel­lung vor der GeburtGrund­rechts­schutz für den extra­kor­po­ra­len Embryo und sei­nen Vater? Der Aus­gangs­sach­ver­halt[↑] In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall leb­te

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