Wochen­ar­beits­zeit – und der Vor­rang der Indi­vi­du­al­ab­re­de

Eine Indi­vi­du­al­ab­re­de geht All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen vor. Die­ser Vor­rang gilt trotz der feh­len­den Ver­wei­sung in § 310 Abs. 3 Nr. 2 BGB auf § 305b BGB auch für vor­for­mu­lier­te Ein­mal­be­din­gun­gen in Ver­brau­cher­ver­trä­gen. Indi­vi­du­al­ab­re­den kön­nen – wei­ter gehend als in § 305 Abs. 1 Satz 3 BGB oder § 310 Abs. 3 Nr. 2 letz­ter Halb­satz BGB

Lesen

Wochen­ar­beits­zeit: 52,5 Stun­den

Arbeit­ge­ber und Arbeit­neh­mer kön­nen arbeits­ver­trag­lich wirk­sam nur eine Arbeits­leis­tung von wöchent­lich 48 Stun­den ver­ein­ba­ren. Die getrof­fe­ne Arbeits­zeit­ver­ein­ba­rung ist nach § 3 ArbZG iVm. § 134 BGB unwirk­sam, soweit sie eine Über­schrei­tung der gesetz­lich zuläs­si­gen Höchst­ar­beits­zeit vor­sieht. Eine tat­säch­lich über die­se Gren­ze hin­aus erbrach­te Arbeits­leis­tung ist gleich­wohl zusätz­lich zu ver­gü­ten. Nach §

Lesen