Corona-Pandemie

Ein­rei­se aus Coro­na-Risi­ko­ge­bie­ten – und die Test­pflicht

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat einen Eil­an­trag gegen die Ver­ord­nung zur Test­pflicht auf das SARS-CoV-2-Virus von Ein­rei­sen­den aus Risi­ko­ge­bie­ten abge­lehnt. Die drei Beschwer­de­füh­rer – Eltern und ihr min­der­jäh­ri­ges Kind – wand­ten sich mit ihrer mit einem Antrag auf Erlass einer einst­wei­li­gen Anord­nung ver­bun­de­nen Ver­fas­sungs­be­schwer­de gegen die Ver­ord­nung zur Test­pflicht von Ein­rei­sen­den aus

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Corona

Coro­na – und die Ver­hält­nis­mä­ßig­keit der Mas­ken­pflicht beim Besuch von Ver­kaufs­stel­len

Die den Kun­den beim Besuch von Ver­kaufs­stel­len des Ein­zel­han­dels auf­er­leg­te Mas­ken­pflicht ist ein zur Bekämp­fung der Coro­­na-Pan­­de­­mie und zum gesund­heit­li­chen Schutz der Bevöl­ke­rung ver­hält­nis­mä­ßi­ger Ein­griff in die all­ge­mei­ne Hand­lungs­frei­heit und das all­ge­mei­ne Per­sön­lich­keits­recht. Das einst­wei­li­ge Rechts­schutz­ver­fah­ren nach § 123 VwGO dient grund­sätz­lich nur der vor­läu­fi­gen Rege­lung eines Rechts­ver­hält­nis­ses; einem Antrag­stel­ler

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Party

Die Geburts­tags­par­ty mit 70 Gäs­ten – und die Coro­na­schutz­ver­ord­nung

Eine Fei­er zum 26. Geburts­tag ist kein her­aus­ra­gen­der Anlass, der nach den Rege­lun­gen der Coro­na­schutz­ver­ord­nung mit höchs­tens 150 Teil­neh­mern zuläs­sig ist. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Müns­ter in dem hier vor­lie­gen­den Fall einen Eil­an­trag abge­lehnt, mit dem sich der Antrag­stel­ler gegen die Anord­nung des Ord­nungs­am­tes der Stadt Müns­ter gewandt

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Corona

Karls­ru­he, die Ham­bur­ger SARS-CoV-2-Ein­däm­mungs­ver­ord­nun­gen – und der von Coro­na Gene­se­ne

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat einen Eil­an­trag, die SARS-CoV-2-Ein­­däm­­mungs­­­ver­­or­d­­nun­­­gen der Frei­en und Han­se­stadt Ham­burg und ande­rer Bun­des­län­der „für Gene­se­ne für nich­tig zu erklä­ren und außer Voll­zug zu set­zen“, abge­lehnt. Der Antrag wur­de dem Grund­satz der Sub­si­dia­ri­tät ver­fas­sungs­ge­richt­li­cher Ver­fah­ren nicht gerecht (vgl. § 90 Abs. 2 BVerfGG). Danach sind Betrof­fe­ne auch bei einem Vor­ge­hen gegen

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Corona-Pandemie

Infek­ti­ons­schutz­recht­li­che Qua­ran­tä­ne für Ein- und Rück­rei­sen­de

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat den Erlass einer einst­wei­li­gen Anord­nung gegen eine infek­ti­ons­schutz­recht­li­che Qua­ran­tä­ne­pflicht für eine aus den USA ein­ge­reis­te Fami­li­en im Rah­men einer Fol­gen­ab­wä­gung abge­lehnt. Der iso­lier­te Antrag auf Erlass einer einst­wei­li­gen Anord­nung rich­tet sich gegen einen Hän­ge­be­schluss des Ham­bur­gi­schen Ober­ver­wal­tungs­ge­richts, mit dem die Antrag­stel­ler vor­läu­fig zur Befol­gung der Qua­ran­tä­ne­pflicht gemäß

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Saarland

Karls­ru­he und die saar­län­di­sche Ver­ord­nungs­re­ge­lun­gen zur Coro­na-Ein­däm­mung

Vor dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt blieb jetzt ein Eil­an­trag gegen die saar­län­di­sche Ver­ord­nungs­re­ge­lun­gen zur Coro­­na-Ein­­däm­­mung ohne Erfolg. In dem vom Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt ent­schie­de­nen Fall wand­te sich der im Saar­land leben­de Beschwer­de­füh­rer mit sei­nem Antrag auf Erlass einer einst­wei­li­gen Anord­nung gegen die aktu­ell gel­ten­de saar­län­di­sche Ver­ord­nung zur Bekämp­fung der Coro­­na-Pan­­de­­mie (VO-CP) in der Fas­sung

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Isny

Das Beher­ber­gungs­ver­bot für Feri­en­gäs­te aus inner­deut­schen Risi­ko­ge­bie­ten

Das Beher­ber­gungs­ver­bot der Baye­ri­schen Infek­ti­ons­schutz­maß­nah­men­ver­ord­nung für Gäs­te aus Risi­ko­ge­bie­ten inner­halb der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land ist vor­läu­fig außer Voll­zug gesetzt wor­den. So die Ent­schei­dung des Baye­ri­schen Ver­wal­tungs­ge­richts­hofs in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Hote­liers aus der Ober­pfalz, der sich unter ande­rem gegen die zah­len­mä­ßi­ge Begren­zung pri­va­ter Ver­an­stal­tun­gen und Tagungen/​Kongresse sowie die Pflicht

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Die Einschränkung des Präsenzunterrichts in Schulen während der Covid-19-Pandemie

Die Ein­schrän­kung des Prä­senz­un­ter­richts in Schu­len wäh­rend der Covid-19-Pan­de­mie

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat die Ver­fas­sungs­be­schwer­de meh­re­re Eltern aus dem Frei­staat Bay­ern gegen die Ein­schrän­kung des Prä­senz­un­ter­richts in Schu­len wäh­rend der Covid-19-Pan­­de­­mie nicht zur Ent­schei­dung ange­nom­men. Die Beschwer­de­füh­rer wen­den sich mit ihrer Ver­fas­sungs­be­schwer­de zum einen gegen das in § 16 Abs. 1 und Abs. 2 Satz 2 und 3 der Sechs­ten Baye­ri­schen Infek­ti­ons­schutz­maß­nah­men­ver­ord­nung (6. BayIfSMV)

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DJ

Coro­na – und dieDis­ko­the­ken-Schlie­ßung

Die Betriebs­un­ter­sa­gung für Clubs, Dis­ko­the­ken und ähn­li­che Ein­rich­tun­gen nach der Coro­na­schutz­ver­ord­nung des Lan­des Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len ist, wie jetzt das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt für das Land Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len in einem Ver­fah­ren des vor­läu­fi­gen Rechts­schut­zes ent­schied, vor­aus­sicht­lich recht­mä­ßig. Die Antrag­stel­le­rin betreibt in der Rechts­form der KG eine Dis­ko­thek in Köln. Sie macht im Wesent­li­chen gel­tend, dass

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Kreatives Kind

Coro­na – und der redu­zier­te Betreu­ungs­um­fang in Kin­der­ta­ges­ein­rich­tun­gen

Der ein­ge­schränk­te Regel­be­trieb in Kin­der­ta­ges­ein­rich­tun­gen nach der Coro­na­be­treu­ungs­ver­ord­nung des Lan­des Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len ist nach einer vom Ober­ver­wal­tungs­ge­richt in Müns­ter in einem Eil­ver­fah­ren vor­ge­nom­me­nen Bewer­tung der­zeit vor­aus­sicht­lich recht­mä­ßig. Die Coro­na­be­treu­ungs­ver­ord­nung erlaubt Kin­der­ta­ges­ein­rich­tun­gen, in denen ab dem 16. März 2020 nur eine Not­be­treu­ung von Kin­dern zuläs­sig war, unter Berück­sich­ti­gung bestimm­ter Hygie­­­ne- und Infek­ti­ons­schutz­stan­dards

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Schlachthof

Kein wei­te­rer „Lock­down“ im Kreis Güters­loh

Das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt für das Land Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len hat mit einem Eil­be­schluss die für das Gebiet des Krei­ses Güters­loh gel­ten­de nor­d­rhein-wes­t­­fä­­li­­sche Ver­ord­nung zum Schutz vor Neu­in­fi­zie­run­gen mit dem Coro­na­vi­rus SARS-CoV‑2 in Regio­nen mit beson­de­rem Infek­ti­ons­ge­sche­hen (Coro­na­re­gio­nal­ver­ord­nung) vor­läu­fig außer Voll­zug gesetzt. Nach einem Coro­­na-Aus­­­bruch in einem Schlacht­be­trieb in Rhe­­da-Wie­­den­­brück im Kreis Güters­loh mit über

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Kind

Betre­tungs­ver­bot für Kin­der­be­treu­ungs­ein­rich­tun­gen

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt gegen das hes­si­sche Betre­tungs­ver­bot für Ein­rich­tun­gen der Kin­der­be­treu­ung (§ 2 Coro­naVV HE2) gerich­te­te Ver­fas­sungs­be­schwer­de nicht zur Ent­schei­dung ange­nom­men. Der Beschwer­de­füh­rer wand­te sich gegen § 2 Abs. 1 und 2 der Zwei­ten Ver­ord­nung des Lan­des Hes­sen zur Bekämp­fung des Coro­­na-Virus vom 13.03.2020 in der Fas­sung der Zehn­ten Ver­ord­nung zur Anpas­sung der Ver­ord­nun­gen zur Bekämp­fung

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Desinfektionsmittel - und das Verbot des Inverkehrbringens

Des­in­fek­ti­ons­mit­tel – und das Ver­bot des Inver­kehr­brin­gens

Liegt weder eine Zulas­sung nach der hier anwend­ba­ren Bio­zid­ver­ord­nung vor, noch dür­fen die Pro­duk­te im Rah­men bestehen­der Über­gangs­re­ge­lun­gen auf den Markt gebracht wer­den, ist ein Des­in­fek­ti­ons­mit­tel nicht ver­kehrsfä­hig. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Osna­brück in dem hier vor­lie­gen­den Fall einen Eil­an­trag auf einst­wei­li­gen Rechts­schutz gegen eine Ver­bots­ver­fü­gung abge­lehnt. Die

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Sneaker,Turnschuhe,Sportschuhe

Coro­na – und die Ein­schrän­kun­gen beim Brei­ten­sport

Die Son­der­re­ge­lun­gen für den Spi­t­­zen- und Pro­fi­sport in der Coro­na­schutz­ver­ord­nung ver­sto­ßen nicht gegen den Gleichheitsgrund­satz. Daher sind die in der Ver­ord­nung gere­gel­ten Ein­schrän­kun­gen im Brei­­ten- und Frei­zeit­sport vor­aus­sicht­lich recht­mä­ßig. So hat das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt für das Land Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Eil­an­tra­ges ent­schie­den, mit dem der in Düs­sel­dorf

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Coronabedingte Beschränkungen des Schulbetriebs

Coro­nabe­ding­te Beschrän­kun­gen des Schul­be­triebs

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat den Erlass einer einst­wei­li­gen Anord­nung gegen coro­nabe­ding­te Beschrän­kun­gen des Schul­be­triebs und des Betreu­ungs­an­ge­bots in Kin­der­ta­ges­stät­ten auf­grund einer Fol­gen­ab­wä­gung abge­lehnt. Die gleich­zei­tig erho­be­ne Ver­fas­sungs­be­schwer­de wur­de nicht zur Ent­schei­dung ange­nom­men, weil der fach­ge­richt­li­che Rechts­weg in der Haupt­sa­che nicht erschöpft wur­de (§ 90 Abs. 2 BVerfGG). Der Aus­gangs­sach­ver­halt Die Beschwer­de­füh­rer wen­den

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Corona-Verbote vor dem Bundesverfassungsgericht

Coro­na-Ver­bo­te vor dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat klar­ge­stellt, dass auch zur nach­träg­li­chen Klä­rung der Ver­fas­sungs­mä­ßig­keit außer Kraft getre­te­ner Ver­bo­te in den Coro­­na-Ver­­or­d­­nun­­­gen der Län­der vor Erhe­bung der Ver­fas­sungs­be­schwer­de der Rechts­weg der ver­wal­tungs­ge­richt­li­chen Nor­men­kon­trol­le zu erschöp­fen ist. In der hier vom Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt ent­schie­de­nen ‑und nicht zur Ent­schei­dung ange­­nom­­me­­nen- Ver­fas­sungs­be­schwer­de wand­ten sich die Beschwer­de­füh­rer gegen das

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Coronamaske

Ver­fas­sungs­be­schwer­den gegen die Coro­na-Locke­run­gen

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat zwei Ver­fas­sungs­be­schwer­den nicht zur Ent­schei­dung ange­nom­men, die sich gegen die Locke­run­gen und gegen die Ver­län­ge­run­gen der Ein­däm­mungs­maß­nah­men zur Covid-19-Pan­­de­­mie rich­te­ten. Die ers­te Ver­fas­sungs­be­schwer­de eines dem­nächst 65-jäh­­ri­­gen Beschwer­de­füh­rers ziel­te dar­auf, Bund und Län­der zu ver­pflich­ten, Locke­run­gen staat­li­cher „Coro­­na-Maß­­nah­­men“ zurück­zu­neh­men. Die zwei­te Ver­fas­sungs­be­schwer­de eines jün­ge­ren Man­nes ziel­te umge­kehrt dar­auf,

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Corona - und das Risiko in der Untersuchungshaft

Coro­na – und das Risi­ko in der Unter­su­chungs­haft

Es gibt kei­ne Anhalts­punk­te dafür, dass Gefan­ge­ne in nor­d­rhein-wes­t­­fä­­li­­schen Jus­tiz­voll­zugs­an­stal­ten einem gegen­über der Durch­schnitts­be­völ­ke­rung erhöh­tem Infek­ti­ons­ri­si­ko aus­ge­setzt sind. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Hamm in dem hier vor­lie­gen­den Fall einer Haft­be­schwer­de ent­schie­den. Seit März 2019 sitzt der 32-jäh­­ri­­ge Ange­klag­te in Unter­su­chungs­haft. Vom Land­ge­richt Bie­le­feld ist er am 7. Okto­ber

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Corona - und das bayerische "Wohnungsverlassungsverbot"

Coro­na – und das baye­ri­sche „Woh­nungs­ver­las­sungs­ver­bot“

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat es abge­lehnt, eine einst­wei­li­ge Anord­nung wegen des „Woh­nungs­ver­las­sungs­ver­bots“ gem. der 2. Baye­ri­schen Infek­ti­ons­schutz­maß­nah­men­ver­ord­nung zu erlas­sen. Mit ihrer Ver­fas­sungs­be­schwer­de wand­ten sich die Beschwer­de­füh­rer gegen zwei Beschlüs­se des Baye­ri­schen Ver­wal­tungs­ge­richts­hofs zu dem zuletzt in § 5 Abs. 2 und 3 der 2. Baye­ri­schen Infek­ti­ons­schutz­maß­nah­men­ver­ord­nung gere­gel­ten Ver­bot die eige­ne Woh­nung zu ver­las­sen .

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Einkaufszentrum

Auch über 800 m²…

Bei der Unter­sa­gung des Betriebs von Ver­kaufs­stel­len des Ein­zel­han­dels, die 800 m² Ver­kaufs­flä­che über­schrei­ten, han­delt es sich um einen nicht gerecht­fer­tig­ten Ein­griff in die Berufs­aus­übung. Außer­dem ver­stößt die Vor­schrift gegen den Gleich­heits­satz des Art. 3 Abs. 1 GG. So hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Ham­burg in dem hier vor­lie­gen­den Fall ent­schie­den und im Wege der

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Wenn die Reha-Klinik geschlossen werden möchte

Wenn die Reha-Kli­nik geschlos­sen wer­den möch­te

Auf eine behörd­li­che Schlie­ßungs­an­ord­nung wegen des Coro­na­vi­rus ist eine Reha­bi­li­ta­ti­ons­ein­rich­tung nicht ange­wie­sen, da sie an einer eigen­mäch­ti­gen Schlie­ßung ihrer Ein­rich­tung nicht gehin­dert ist. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Dres­den in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines einst­wei­li­gen Rechts­schut­zes den Anspruch auf eine Schlie­ßungs­ver­fü­gung ver­neint. Im Wege einer einst­wei­li­gen Anord­nung woll­te

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Gottesdienstverbot in Zeiten der Corona-Epidemie

Got­tes­dienst­ver­bot in Zei­ten der Coro­na-Epi­de­mie

Ein Got­tes­dienst­ver­bot bedarf als über­aus schwer­wie­gen­der Ein­griff in die Glau­bens­frei­heit auch in Zei­ten einer Coro­­na-Epe­­di­­mie einer fort­lau­fen­den stren­gen Prü­fung sei­ner Ver­hält­nis­mä­ßig­keit anhand der jeweils aktu­el­len Erkennt­nis­se. Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat aktu­ell einen Antrag auf vor­läu­fi­ge Außer­voll­zug­set­zung einer Rege­lung der Ver­ord­nung zur Bekämp­fung des Coro­­na-Virus der hes­si­schen Lan­des­re­gie­rung (im Fol­gen­den: Coro­­na-Ver­­or­d­­nung), die

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Corona - und die  Schließung der Geschäfte

Coro­na – und die Schlie­ßung der Geschäf­te

Ist in der All­ge­mein­ver­fü­gung nach­voll­zieh­bar dar­ge­legt, dass die dort getrof­fe­nen Maß­nah­men zur Risi­ko­mi­ni­mie­rung erfor­der­lich sind, um beson­ders anfäl­li­ge Per­so­nen­grup­pen vor einer Anste­ckung mit dem Coro­­na-Virus zu schüt­zen, ist die­se recht­mä­ßig. Sowohl eine Lot­to­an­nah­me­stel­le als auch ein Pra­li­nen­fach­ge­schäft gehö­ren nicht zur Grund­ver­sor­gung der Bevöl­ke­rung. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Aachen

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Virus 4931041 1920

Der run­de Geburts­tag in Zei­ten von Coro­na

Die All­ge­mein­ver­fü­gung der Stadt Göt­tin­gen zur Bekämp­fung der Coro­na­kri­se vom 17. März 2020 ist for­mell recht­mä­ßig sowie geeig­net und erfor­der­lich, um die unkon­trol­lier­te Aus­wei­tung der Coro­na­epi­de­mie zu ver­hin­dern. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Göt­tin­gen in dem hier vor­lie­gen­den Fall den Antrag eines Man­nes abge­lehnt, der sei­nen Geburts­tag fei­ern woll­te.

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Masern: Schulbetretungsverbot für nicht geimpfte Schüler

Masern: Schul­be­tre­tungs­ver­bot für nicht geimpf­te Schü­ler

Wegen des aktu­el­len Mar­sern­aus­bruchs in Ber­lin dür­fen die Gesund­heits­äm­ter vor­über­ge­hen­de Schul­be­tre­tungs­ver­bo­te gegen­über nicht geimpf­ten Schü­lern erlas­sen. Im Land Ber­lin gibt es der­zeit einen Masern­aus­bruch von erheb­li­chem Umfang; allein im Bezirk Tem­­pel­hof-Schö­­ne­­berg sind zur­zeit sechs Schu­len betrof­fen. Das Gesund­heits­amt die­ses Bezirks ord­ne­te daher u.a. gegen­über einem Ober­stu­fen­schü­ler am Eckener-Gym­­na­­si­um und einer

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Windpocken im Flüchtlingsheim

Wind­po­cken im Flücht­lings­heim

Tre­ten in einem Heim meh­re­re Fäl­le von Wind­po­cken auf, hat die zustän­di­ge Behör­de vor einer Inan­spruch­nah­me des Heim­be­trei­bers zu prü­fen, ob sie die Gefah­ren nicht selbst abweh­ren kann. Das Infek­ti­ons­schutz­ge­setz (IfSG) kennt den Begriff einer „vor­über­ge­hen­den häus­li­chen Abson­de­rungs­ein­rich­tung“ nicht. So hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Ber­lin in dem hier vor­lie­gen­den Fall der

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