Marine

Mari­ne­schiff im Ein­satz – und sei­ne Positionsdaten

Es besteht kein Anspruch gegen das Bun­des­mi­nis­te­ri­um der Ver­tei­di­gung (BMVg) die Posi­ti­ons­da­ten des Kriegs­schif­fes „Rhein“ am Oster­wo­chen­en­de 2017 im Mit­tel­meer zu erhal­ten, weil die Offen­le­gung die äuße­re Sicher­heit der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land gefähr­den könn­te. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Köln die Kla­ge eines frei­en Jour­na­lis­ten abge­wie­sen, der Pro­jekt­lei­te beim Verein

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VW Sharan

CO2-Emis­sio­nen von VW-Fahr­zeu­gen – und der Informationszugang

Die Deut­sche Umwelt­hil­fe erhält nach einem Urteil des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts Zugang zu Unter­la­gen im Zusam­men­hang mit Mes­sun­gen des CO2-Aus­­sto­­ßes bei Kraft­fahr­zeu­gen, die die Volks­wa­gen AG im Novem­ber 2015 ver­trau­lich an das Bun­des­ver­kehrs­mi­nis­te­ri­um über­mit­telt hat. Der Kla­ge der Deut­schen Umwelt­hil­fe auf Infor­ma­ti­ons­zu­gang hat­ten zuvor bereits das Ver­wal­tungs­ge­richt Ber­lin und das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Ber­­lin-Bran­­den­­burg stattgegeben.

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Aktenwagen

Infor­ma­ti­ons­zu­gang – und der Rechtsmissbrauch

Ein Antrag nach dem Infor­ma­ti­ons­frei­heits­ge­setz ist nicht schon des­we­gen rechtsmiss­bräuchlich, weil der Bevoll­mäch­tig­te rechts­miss­bräuch­lich vor­geht. In dem hier vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig ent­schie­de­nen Fall stell­ten die Pro­zess­be­voll­mäch­tig­ten der Klä­ger im Jahr 2015 beim Bun­des­mi­nis­te­ri­um der Finan­zen und bei der Bun­des­an­stalt für Finanz­dienst­leis­tungs­auf­sicht für mehr als 500 geschä­dig­te Anle­ger der Wohnungsbaugesellschaft

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Jour­na­lis­ten – und die Hin­ter­grund­ge­sprä­che der Bundeskanzlerin

Das Bun­des­kanz­ler­amt ist nach einem Urteil des Ver­wal­tungs­ge­richts Ber­lin ver­pflich­tet, einem Pres­se­ver­tre­ter Aus­kunft über mit Jour­na­lis­ten gefür­te soge­nann­te Hin­ter­grund­ge­sprä­che zu geben. In dem hier ent­schie­de­nen Streit­fall begehrt ein Jour­na­list einer Tages­zei­tung vom Bun­des­kanz­ler­amt Aus­kunft dar­über, wel­che Hin­ter­grund­ge­sprä­che unter Betei­li­gung des Bun­des­kanz­ler­amts im Jahr 2016 statt­ge­fun­den haben. Hin­ter­grund­ge­sprä­che sind sol­che zwi­schen Vertretern

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Zeitungen

Das abge­schlos­se­ne Dis­zi­pli­nar­ver­fah­ren – und der Aus­kunfts­an­spruch der Presse

Wie das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig jetzt ent­schie­den hat, muss das Bun­des­amt für Ver­fas­sungs­schutz einem Jour­na­lis­ten Aus­kunft aus einem abge­schlos­se­nen Dis­zi­pli­nar­ver­fah­ren ertei­len. Der Kxlä­ger, ein Jour­na­list, bean­sprucht von der beklag­ten Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land Aus­kunft zu einem abge­schlos­se­nen Dis­zi­pli­nar­ver­fah­ren, das gegen einen ehe­ma­li­gen Refe­rats­lei­ter beim Bun­des­amt für Ver­fas­sungs­schutz (BfV) geführt wur­de. Dem Beamten

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Bundesinnenministerium Berlin

Infor­ma­ti­ons­frei­heits­ge­setz – und die Auskunftsgebühren

Bei der Ertei­lung von Aus­künf­ten und Abschrif­ten nach dem Infor­ma­ti­ons­frei­heits­ge­setz kann die Behör­de die Gebühr nach ihrem Ver­wal­tungs­auf­wand bemes­sen. So sah jetzt das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt eine Gebühr in Höhe von 235 € für die Her­aus­ga­be von Abschrif­ten auf Grund­la­ge des Infor­ma­ti­ons­frei­heits­ge­set­zes, bei der ein Ver­wal­tungs­auf­wand von ca. vier Stun­den ent­stan­de war, als nicht

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Landgericht/Amtsgericht Düsseldorf

Der ehe­ma­li­ge Fuß­ball­na­tio­nal­spie­ler und die Pres­se­ar­beit im Strafverfahren

Die Pres­se­mit­tei­lung vom 4.9.2020 über die Ankla­ge­er­he­bung gegen einen ehe­ma­li­gen Fuß­ball­na­tio­nal­spie­ler darf wei­ter ver­brei­tet wer­den. Außer­dem ist das Amts­ge­richt Düs­sel­dorf berech­tigt, über die Ent­schei­dung bezüg­lich der Eröff­nung des Haupt­ver­fah­rens zur Unter­rich­tung der Medi­en unter Namens­nen­nung und Dar­le­gung etwai­ger Tat­vor­wür­fe zu berich­ten. So hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Düs­sel­dorf in dem hier vorliegenden

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Finanzamt

Aus­kunfts­an­sprü­che des Insol­venz­ver­wal­ters gegen­über dem Finanzamt

Für Rechts­strei­tig­kei­ten, die auf ein Infor­ma­ti­ons­frei­heits­ge­setz gestütz­te Aus­kunfts­an­sprü­che des Insol­venz­ver­wal­ters über Bewe­gun­gen auf den Steu­er­kon­ten des Insol­venz­schuld­ners betref­fen, ist nicht der Finanz­rechts­weg, son­dern der Ver­wal­tungs­rechts­weg eröff­net. Nach § 33 Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 2 FGO ist der Rechts­weg zu den Finanz­ge­rich­ten für öffen­t­­lich-rech­t­­li­che Strei­tig­kei­ten über eine Abga­ben­an­ge­le­gen­heit eröff­net. Für sons­ti­ge öffentlich-rechtliche

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Reichstagsgebäude

Infor­ma­ti­ons­frei­heits­ge­setz – und die Trans­pa­renz­re­ge­lun­gen des Parteiengesetzes

Die Trans­pa­renz­re­ge­lun­gen des Par­tei­en­geset­zes schlie­ßen indi­vi­du­el­le Infor­ma­ti­ons­an­sprü­che aus. Die Rege­lun­gen des Par­tei­en­geset­zes über die Pflicht zur Ver­öf­fent­li­chung der Rechen­schafts­be­rich­te der poli­ti­schen Par­tei­en und die Berichts­pflich­ten des Bun­des­tags­prä­si­den­ten schlie­ßen einen wei­ter­ge­hen­den Infor­ma­ti­ons­an­spruch nach dem Infor­ma­ti­ons­frei­heits­ge­setz aus. Das hat das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig heu­te ent­schie­den. In dem hier vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt ent­schie­de­nen Streit­fall fordert

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Straße

Goog­le Earth – und die Ver­pi­xelung von Grundstücken

Der Kar­ten­dienst Goog­le Earth und das damit ver­bun­de­ne Recht auf Infor­ma­ti­ons­frei­heit, die auch das Bereit­stel­len von Infor­ma­tio­nen aus Art. 5 Abs. 1 GG erfasst, sowie das Recht auf freie Berufs­aus­übung aus Art. 12 GG ist für höher­wer­tig anzu­se­hen als der Ein­griff in die Pri­vat­sphä­re eines Grund­stücks­be­woh­ners, der die Ver­pi­xelung sei­nes Grund­stücks gefor­dert hat.

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Auf­sichts­maß­nah­men bei Tier­trans­por­ten – und der Aus­kunfts­an­spruch des Tierschutzvereins

Ein Anspruch auf Zugang zu Infor­ma­tio­nen über behaup­te­te Ver­stö­ße gegen tier­schutz­recht­li­che Bestim­mun­gen besteht weder nach dem Umwelt­in­for­ma­ti­ons­recht noch nach dem Ver­brau­cher­infor­ma­ti­ons­ge­setz. Dies hat jetzt das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig auf die Kla­ge eines Ver­eins ent­schie­den, der sich inter­na­tio­nal für den­Schutz von Nutz- und Schlacht­tie­ren wäh­rend des Trans­ports ein­setzt, und von der

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Ein­sicht in einen spruch­kör­per­in­ter­nen Geschäftsverteilungsplan

Über die Ein­sicht­nah­me in einen spruch­kör­per­in­ter­nen Geschäfts­ver­tei­lungs­plan hat der Prä­si­dent oder auf­sicht­füh­ren­de Rich­ter des jewei­li­gen Gerichts zu ent­schei­den. Die Ein­sicht­nah­me setzt nicht die Dar­le­gung eines beson­de­ren Inter­es­ses vor­aus. Über das Ersu­chen auf Über­sen­dung eines Aus­drucks oder einer Kopie des Geschäfts­ver­tei­lungs­plans ist nach pflicht­ge­mä­ßem Ermes­sen zu ent­schei­den. Zwar fehlt es an

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Die Hin­ter­grund­ge­sprä­che des Bundesnachrichtendienstes

Bun­des­nach­rich­ten­dienst muss der Pres­se Aus­kunft über Hin­ter­grund­ge­sprä­che mit Jour­na­lis­ten ertei­len. Pres­se­ver­tre­ter kön­nen auf der Grund­la­ge des ver­fas­sungs­un­mit­tel­ba­ren Aus­kunfts­an­spruchs der Pres­se aus Art. 5 Abs. 1 Satz 2 GG ver­lan­gen, dass der Bun­des­nach­rich­ten­dienst ihnen bestimm­te Infor­ma­tio­nen über ver­trau­li­che Hin­ter­grund­ge­sprä­che erteilt, die Ver­tre­ter des BND mit aus­ge­wähl­ten Jour­na­lis­ten füh­ren. Dies hat das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leipzig

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Zeitungen

Urhe­ber­recht – als Abwehr­recht des Staa­tes gegen die Presse?

Die Infor­ma­ti­ons­frei­heit und die Pres­se­frei­heit kön­nen außer­halb der in der Urhe­ber­rechts­richt­li­nie vor­ge­se­he­nen Aus­nah­men und Beschrän­kun­gen kei­ne Abwei­chung von den Urhe­ber­rech­ten recht­fer­ti­gen. Das natio­na­le Gericht muss jedoch bei mili­tä­ri­schen Lage­be­rich­ten vor allem prü­fen, ob die Vor­aus­set­zun­gen für ihren urhe­ber­recht­li­chen Schutz erfüllt sind, bevor es prüft, ob ihre Nut­zung unter die­se Ausnahmen

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Inter­net­zu­gang in der Sicherungsverwahrung

Das Begeh­ren eines Siche­rungs­ver­wahr­ten auf einen Inter­net­zu­gang zu Wei­ter­bil­dungs­zwe­cken ist grund­recht­lich durch das Grund­recht der Infor­ma­ti­ons­frei­heit (Art.20 Abs. 1 Satz 1 Halb­satz 2 Sächs­Verf) geschützt. Das Grund­recht der Infor­ma­ti­ons­frei­heit gewähr­leis­tet das Recht, sich unge­hin­dert aus Quel­len zu unter­rich­ten, die all­ge­mein zugäng­lich sind. Zu den Infor­ma­ti­ons­quel­len, die den Schutz des Grund­rechts genie­ßen, gehö­ren von

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Infor­ma­ti­ons­zu­gang von Insol­venz­ver­wal­tern – zu den steu­er­li­chen Daten der Finanzbehörden

Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt hat den Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on zur Vor­ab­ent­schei­dung von Aus­le­gungs­fra­gen bei Art. 23 Abs. 1 Buchst. j und e DSGVO ange­ru­fen. Im zugrun­de lie­gen­den Rechts­streit begehrt ein Insol­venz­ver­wal­ter gestützt auf das Infor­ma­ti­ons­frei­heits­ge­setz des Lan­des Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len vom zustän­di­gen Finanz­amt Zugang zu steu­er­li­chen Daten der Insol­venz­schuld­ne­rin. Das Finanz­amt lehn­te den Antrag ab; vor

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Die Voten der Bericht­erstat­ter des Bun­des­kar­tell­amts – und der Informationszugang

Vor­be­rei­ten­de Ver­mer­ke (Voten) der Bericht­erstat­ter von Beschluss­ab­tei­lun­gen des Bun­des­kar­tell­amts unter­lie­gen dem Ver­trau­lich­keits­schutz für Bera­tun­gen von Behör­den nach dem Infor­ma­ti­ons­frei­heits­ge­setz. Das hat jetzt das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig auf die Kla­ge eines Jour­na­lis­ten­ver­ban­des ent­schie­den, der vom beklag­ten Bun­des­kar­tell­amt Zugang zu Infor­ma­tio­nen begehrt, die die kar­tell­recht­li­che Beur­tei­lung eines Fusi­ons­vor­ha­bens von zwei Zei­tungs­ver­la­gen betrafen.

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Ohne Ein­ver­ständ­nis: Das Bild zum Beitrag

Auch wenn ein Fern­seh­mo­de­ra­tor der Ver­wen­dung eines Fotos in einer Zeit­schrift nicht zuge­stimmt hat, kann die Ver­wen­dung des Bil­des zuläs­sig sein, weil der Bei­trag zugleich dem Infor­ma­ti­ons­in­ter­es­se der Öffent­lich­keit gedient hat. So hat das Ober­lan­des­ge­richt Köln in dem hier vor­lie­gen­den Fall einer Bei­trags­ver­öf­fent­li­chung mit einem Foto von Jan Böh­mer­mann in

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Immu­ni­täts­an­ge­le­gen­hei­ten des Deut­schen Bun­des­ta­ges – und der Aus­kunfts­an­spruch der Presse

Der Deut­sche Bun­des­tag muss einem Jour­na­lis­ten kei­ne Aus­kunft zu Immu­ni­täts­an­ge­le­gen­hei­ten geben. Das hat das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig heu­te ent­schie­den. In dem hier vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt ent­schie­de­nen Fall bean­trag­te ein Redak­teur einer Tages­zei­tung die Ertei­lung von Aus­künf­ten zu Immu­ni­täts­an­ge­le­gen­hei­ten des Deut­schen Bun­des­ta­ges. Das der Kla­ge statt­ge­ben­de Urteil des Ver­wal­tungs­ge­richts Ber­lin hat das

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Infor­ma­ti­ons­frei­heit – und das Parteiengesetz

Das Par­tei­en­gesetz ver­drängt Infor­ma­ti­ons­frei­heits­ge­setz nicht. Das Ober­ver­wal­tungs­ge­richts Ber­­lin-Bran­­den­­burg hat aktu­ell in zwei Beru­fungs­ver­fah­ren ent­schie­den, dass der für Jeder­mann bestehen­de Anspruch auf Zugang zu amt­li­chen Infor­ma­tio­nen nach dem Infor­ma­ti­ons­frei­heits­ge­setz des Bun­des nicht durch Ver­öf­fent­li­chungs­pflich­ten nach dem Par­tei­en­gesetz ver­drängt wird. Er hat damit die erst­in­stanz­li­chen Ent­schei­dun­gen des Ver­wal­tungs­ge­richts Ber­lin bestä­tigt. Der kla­gen­de Verein,

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Bun­des­mi­nis­te­ri­en – und ihre NS-Vergangenheit

Einem Jour­na­lis­ten muss Ein­sicht in ein Gut­ach­ten über die poli­ti­sche Belas­tung ehe­ma­li­ger Mit­ar­bei­ter des Bun­des­land­wirt­schafts­mi­nis­te­ri­ums in der NS-Zeit gewährt wer­den, soweit die Mit­ar­bei­ter bereits ver­stor­ben sind. Einen Anspruch auf Ein­sicht bezüg­lich noch leben­der Mit­ar­bei­ter hat das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt dage­gen ver­neint. Im Rah­men der Auf­ar­bei­tung sei­ner Ver­gan­gen­heit ließ das Bun­des­land­wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um zur Klärung

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Akten­ein­sichts­recht im Besteuerungsverfahren

Es ist höchst­rich­ter­lich geklärt, dass die Abga­ben­ord­nung kei­ne Rege­lung ent­hält, nach der ein Anspruch auf Akten­ein­sicht besteht. Wie der Bun­des­fi­nanz­hof in stän­di­ger Recht­spre­chung ent­schie­den hat, ist ein sol­ches Ein­sichts­recht weder aus § 91 Abs. 1 AO und dem hier­zu ergan­ge­nen Anwen­dungs­er­lass zur Abga­ben­ord­nung (AEAO) noch aus § 364 AO und dem

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Die ver­wei­ger­te Akten­vor­la­ge – und der Anspruch auf Informationszugang

Der Antrag eines Ver­fah­rens­be­tei­lig­ten gemäß § 99 Abs. 2 Satz 1 VwGO auf Ent­schei­dung des Fach­se­nats im selb­stän­di­gen Zwi­schen­ver­fah­ren, ob die Ver­wei­ge­rung der Vor­la­ge der in Rede ste­hen­den Unter­la­gen recht­mä­ßig ist, setzt vor­aus, dass das Gericht der Haupt­sa­che deren Ent­schei­dungs­er­heb­lich­keit ord­nungs­ge­mäß bejaht hat. Aus der durch § 99 VwGO vor­ge­ge­be­nen Auf­ga­ben­ver­tei­lung zwischen

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Infor­ma­ti­ons­frei­heit – und die Aus­schluss­grün­de bei umfang­rei­chen Aktenbeständen

Betrifft ein Antrag auf Akten­ein­sicht nach dem Infor­ma­ti­ons­frei­heits­ge­setz Akten­be­stän­de, die so umfang­reich sind, dass ihre voll­stän­di­ge Prü­fung auf schutz­wür­di­ge Daten Drit­ter (z.B. per­so­nen­be­zo­ge­ne Daten, Betriebs- und Geschäfts­ge­heim­nis­se) für die Behör­de mit einem unver­hält­nis­mä­ßi­gen Ver­wal­tungs­auf­wand ver­bun­den wäre, reicht es aus, wenn Aus­schluss­grün­de nur für einen Teil des Akten­be­stan­des dar­ge­legt wer­den. In

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Die Büro­aus­stat­tung unter­liegt dem Daten­schutz – zumin­dest bei Bundestagsabgeordneten

Der Schutz per­so­nen­be­zo­ge­ner Daten von Abge­ord­ne­ten des Deut­schen Bun­des­ta­ges kann nach Ansicht des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts Pres­se­aus­künf­te zur Büro­aus­stat­tung aus­schlie­ßen. Die Abge­ord­ne­ten des Deut­schen Bun­des­ta­ges haben die Mög­lich­keit, im Rah­men ihrer Amts­aus­stat­tung nach dem Abge­ord­ne­ten­ge­setz für einen Betrag von der­zeit 12 000 € jähr­lich Gegen­stän­de für den Büro- und Geschäfts­be­darf anzu­schaf­fen (Sach­mit­tel­pau­scha­le). Zu

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NSU-Akten­schred­dern – und der Aus­kunfts­an­spruch der Presse

Das Bun­des­amt für Ver­fas­sungs­schutz ist nach einem Urteil des Ver­wal­tungs­ge­richts Köln ver­pflich­tet, einem Jour­na­lis­ten weit­ge­hend Aus­kunft zu einem Dis­zi­pli­nar­ver­fah­ren im Zusam­men­hang mit der Ver­nich­tung von Akten zu ertei­len, die den NSU betra­fen. Die Vor­gän­ge rund um das jetzt vor dem Ver­wal­tungs­ge­richt Köln ver­han­del­te pres­se­recht­li­che Aus­kunfts­be­geh­ren waren u.a. bereits Gegen­stand eines

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Die Urteils­ko­pie für die Zeitung

Bei einer Eil­ent­schei­dung über einen pres­se­recht­li­chen Aus­kunfts­an­spruch ist stets die grund­recht­li­che Dimen­si­on der Pres­se­frei­heit zu beach­ten. Dies gilt auch in Bezug auf Aus­kunfts­pflich­ten der öffent­li­chen Behör­den ein­schließ­lich der Gerich­te. So hat jetzt das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt der Ver­fas­sungs­be­schwer­de eines Zei­tung­ver­lags gegen eine Ent­schei­dung des Thü­rin­ger Ober­ver­wal­tungs­ge­richts statt­ge­ge­ben und das Ver­fah­ren zur erneuten

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Bun­des­be­hör­den – und der Aus­kunfts­an­spruch der Presse

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat eine Ver­fas­sungs­be­schwer­de gegen ein Urteil des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts, in dem das , nicht zur Ent­schei­dung ange­nom­men. Dabei hat es das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt dahin­ste­hen las­sen, auf wel­cher Rechts­grund­la­ge sol­che Ansprü­che beru­hen, da der Jour­na­list jeden­falls im Ergeb­nis nicht in sei­nen Grund­rech­ten ver­letzt ist. Dabei kommt es für das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt nicht

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Die Tele­fon-Durch­wahl­num­mern der Richter

Das Land Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len ist nach dem Infor­ma­ti­ons­frei­heits­ge­setz Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len (IFG NRW) nicht ver­pflich­tet, auf Antrag Zugang zur voll­stän­di­gen Tele­fon­lis­te des Ver­wal­tungs­ge­richts Aachen zu gewäh­ren. Eine ent­spre­chen­de Kla­ge eines Rechts­an­walts hat das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt für das Land Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len jetzt zweit­in­stanz­lich abge­wie­sen, soweit die­se auf die Her­aus­ga­be der Durch­wahl­num­mern aller Rich­te­rin­nen und Rich­ter gerichtet

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Sach­mit­tel­pau­scha­le für Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te – und der Infor­ma­ti­ons­zu­gang der Presse

Nach einer aktu­el­len Ent­schei­dung des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts muss die Bun­des­tags­ver­wal­tung Aus­kunft zur Nut­zung des so genann­ten Sach­leis­tungs­kon­tos der Abge­ord­ne­ten des Deut­schen Bun­des­ta­ges ertei­len, soweit sich die Anga­ben nicht auf ein­zel­ne Abge­ord­ne­te unter Namens­nen­nung, son­dern auf die Gesamt­heit der Abge­ord­ne­ten bezie­hen. Der Klä­ger, Redak­teur einer gro­ßen über­re­gio­na­len Tages­zei­tung, ver­langt von der Bundestagsverwaltung

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Verwaltungsgericht Köln / Finanzgericht Köln

Aus­kunfts­an­sprü­che der Pres­se – effek­ti­ver Rechts­schutz und Eilrechtsschutz

An die Gewäh­rung von Eil­rechts­schutz bei pres­se­recht­li­chen Aus­kunfts­an­sprü­chen dür­fen kei­ne über­höh­ten Anfor­de­run­gen gestellt werden.Im Grund­satz genügt es nach Art.19 Abs. 4 GG, den Eil­rechts­schutz zu gewäh­ren, wenn ein gestei­ger­tes öffent­li­ches Inter­es­se und ein star­ker Gegen­warts­be­zug der Bericht­erstat­tung vor­lie­gen. Eine Beschrän­kung auf unauf­schieb­ba­re Fäl­le, wie zum Bei­spiel auf die Auf­de­ckung von schweren

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Mit­wir­ken­de an einem Gerichts­ver­fah­ren – und der Aus­kunfts­an­spruch der Presse

Einem Aus­kunfts­er­su­chen der Pres­se, das auf Mit­tei­lung der Namen von Per­so­nen gerich­tet ist, die in einem Gerichts­ver­fah­ren mit­ge­wirkt haben, ist regel­mä­ßig statt­zu­ge­ben. In dem hier vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig ent­schie­de­nen Ver­fah­ren klag­te ein Redak­teur der „Anwalts­nach­rich­ten Aus­­län­­der- und Asyl­recht“. Die­ser hat­te den Direk­tor des Amts­ge­richts Nür­tin­gen gebe­ten, ihm die Abschrift

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Der Fall Uwe Bar­schel – Akten­nut­zungs­an­spruch bei Archiv­gut des Bundesnachrichtendienstes

Das Bun­des­ar­chiv­ge­setz ermög­licht jeder­mann eine Benut­zung von Unter­la­gen auch dann, wenn die akten­füh­ren­de Stel­le die­se Unter­la­gen noch nicht dem Bun­des­ar­chiv als Archiv­gut ange­dient hat, sofern die Unter­la­gen älter als 30 Jah­re sind. Eine Ver­kür­zung die­ser Frist ist nicht vor­ge­se­hen. Das Grund­recht der Pres­se­frei­heit ver­pflich­tet die Behör­den zwar grund­sätz­lich, Pres­se­ver­tre­tern auf

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Aus­kunft über die „gefun­de­nen“ Gurlitt-Bilder

Nach dem Baye­ri­schen Pres­se­ge­setz hat ein Repor­ter Anspruch auf eine Lis­te der Staats­an­walt­schaft über die Gur­­litt-Bil­­der und auf Mit­tei­lung, zu wel­chen Wer­ken poten­ti­el­le Eigen­tü­mer ermit­telt und kon­tak­tiert wur­den. Dage­gen müs­sen nicht die Namen die­ser mög­li­chen Eigen­tü­mer bekannt­ge­ge­ben wer­den. So das Ver­wal­tungs­ge­richt Augs­burg in dem hier vor­lie­gen­den einst­wei­li­gen Rechts­schutz­ver­fah­ren bezüg­lich der

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Ein­sicht in BAFin-Akten

Macht ein Beschwer­de­füh­rer gel­tend, er kön­ne in sei­ner Eigen­schaft als Betei­lig­ter an einem Ver­fah­ren nach dem Wer­t­­pa­­pie­­rer­­werbs- und Über­nah­me­ge­setz von der Bun­des­an­stalt für Finanz­dienst­leis­tungs­auf­sicht Akten­ein­sicht nach §§ 29, 13 Abs. 1 VwVfG ver­lan­gen, so ist gegen die ableh­nen­de Ver­fü­gung der Bun­des­an­stalt gemäß § 48 Abs. 4 WpÜG der ordent­li­che Rechts­weg eröff­net. Bei

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Endet das Recht auf Reso­zia­li­sie­rung bei YouTube-Videos?

Soweit eine iden­ti­fi­zie­ren­de Bericht­erstat­tung auf einer Inter­net­platt­form bei ihrer Ver­öf­fent­li­chung recht­mä­ßig gewe­sen ist, dür­fen die Berich­te auch in Online-Archi­­ven wei­ter zum Abruf bereit­ge­hal­ten wer­den, wenn das Per­sön­lich­keits­recht des Betrof­fe­nen nicht auf­grund der Umstän­de des Ein­zel­falls über­wiegt. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Hamm in dem hier vor­lie­gen­den Fall den Löschungsanspruch

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Flug­ha­fen Ber­lin-Bran­den­burg – Ein­sicht­nah­me in Aufsichtsratsprotokolle

Der Zugang zu Infor­ma­tio­nen ist nach den Infor­ma­ti­ons­frei­heits­ge­set­zen des Bun­des und des Lan­des Ber­lin aus­ge­schlos­sen, wenn die Infor­ma­tio­nen nach ande­ren Geset­zen geheim zu hal­ten sind. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Ber­lin in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kla­gen eines Jour­na­lis­ten auf Akten­ein­sicht abge­wie­sen. Er begehr­te von der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land und

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Die Namens­mit­tei­lung der Schöffen

Es besteht ein Anspruch auf Aus­kunft für Pres­se­ver­tre­ter gegen­über der Jus­tiz­ver­wal­tung des Lan­des Baden-Wür­t­­te­m­­berg über die Namen der Schöf­fen, die an einem durch­ge­führ­ten Straf­ver­fah­ren betei­ligt waren. Die­ser Aus­kunfts­an­spruch erfasst aber nicht die Namen des betei­lig­ten Pflicht­ver­tei­di­gers und des Staats­an­walts. So der Ver­wal­tungs­ge­richts­hof Baden-Wür­t­­te­m­­berg in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Rechtsanwalts

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Kei­ne Aus­kunft zum Volks­ent­scheid „Unser Ham­burg – Unser Netz“

Das Ver­wal­tungs­ge­richt Ham­burg hat ein Aus­kunfts­be­geh­ren zum Volks­ent­scheid „Unser Ham­burg – Unser Netz“ abge­lehnt. Eine Toch­ter­ge­sell­schaft der Frei­en und Han­se­stadt Ham­burg hat im Novem­ber 2011 durch Betei­­li­­gungs- und Kon­sor­ti­al­ver­trä­ge 25,1 % der Antei­le an den drei Netz­ge­sell­schaf­ten der Ener­gie­be­rei­che Gas, Ener­gie und Fern­wär­me für einen Kauf­preis von 543,5 Mil­lio­nen € erworben.

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Infor­ma­ti­ons­zu­gang bei der EU – und der Bei­tritt zur Euro­päi­schen Menschenrechtskonvention

Das Gericht der Euro­päi­schen Uni­on hat den Beschluss des Rates, den Zugang zu einem den Bei­tritt der Euro­päi­schen Uni­on zur Euro­päi­schen Kon­ven­ti­on zum Schutz der Men­schen­rech­te und Grund­frei­hei­ten betref­fen­den Doku­ment zu ver­wei­gern, teil­wei­se für nich­tig erklärt. Jeder Uni­ons­bür­ger sowie jede natür­li­che oder juris­ti­sche Per­son mit Wohn­sitz oder Sitz in einem

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Ein­sicht in BND-Akten

Wird mit einer Kla­ge ein An­spruch auf Zu­gang zu be­hörd­li­chen Un­ter­la­gen be­gehrt, deren Vor­la­ge die Be­hör­de nach der Ent­schei­dung des Fach­se­nats im Zwi­schen­ver­fah­ren gemäß § 99 Abs. 2 VwGO zu Recht ver­wei­gert, so hat das Ge­richt der Haupt­sa­che dem Er­geb­nis des Zwi­schen­ver­fah­rens da­durch Rech­nung zu tra­gen, dass es der Ent­schei­dung des

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Aktenvermerk

Das im Pop Art-Stil ver­frem­de­te Por­trät eines Sportlers

Das durch ein im Pop Art-Stil ver­frem­de­tes Bild eines bekann­ten Sport­lers, das über rein hand­werk­li­ches Kön­nen hin­aus kei­nen künst­le­ri­schen Gehalt auf­weist, ver­stößt gegen das Recht des Sport­lers am eige­nen Bild. So hat das Ober­lan­des­ge­richt Düs­sel­dorf in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Ver­käu­fers ent­schie­den, der über sei­ne Home­page und Inter­net­auk­tio­nen durch Änderung

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Nut­zungs­recht im Bundesarchiv

Ar­chiv­gut im Sin­ne des Ar­chi­­v­­­nu­­t­­­zungs- und Ein­sichts­rechts nach § 5 Abs. 1 BArchG sind nur sol­che ar­chiv­wür­di­ge Un­ter­la­gen, die im An­schluss an eine Be­wer­tungs­ent­schei­dung nach § 3 BArchG an das Bun­des­ar­chiv über­ge­ben und von die­sem über­nom­men wor­den sind. Aus § 1 Abs. 1 Satz 1 IFG folgt kei­ne Ver­pflich­tung der um In­for­ma­ti­ons­zu­gang an­ge­gan­ge­nen Be­hör­de zur Beschaffung

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Infor­ma­ti­ons­an­spruch gegen­über den Bundestags-Fraktionen

Die Frak­tio­nen im Deut­schen Bun­des­tag neh­men kei­ne Auf­ga­ben der öffen­t­­lich-rech­t­­li­chen Ver­wal­tung wahr und sind daher kei­ne anspruchs­ver­pflich­te­ten Stel­len im Sin­ne des § 1 Abs. 1 Satz 1 und 2 IFG. Dies gilt auch hin­sicht­lich der Ver­tei­lung der den Bun­des­tags­frak­tio­nen zuge­wand­ten staat­li­chen Mit­tel an ihre Funk­ti­ons­trä­ger. Aus § 46 Abs. 3 AbgG ergibt sich klar, dass

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Ver­trau­li­che Per­so­nal­da­ten – und das Ein­sichts­recht einer Stadtratsfraktion

Die Frak­ti­on einer Par­tei in einem Stadt­rat hat kei­nen Anspruch auf Akten­ein­sicht im Zusam­men­hang mit der poli­tisch stark umstrit­te­nen Beför­de­rung eines Beam­ten, wenn die betref­fen­den Unter­la­gen in erheb­li­chem Umfang geschütz­te Per­so­nal­ak­ten­da­ten ent­hal­ten. Ein­sicht in der­ar­ti­ge Akten darf neben dem betref­fen­den Beam­ten und der Per­so­nal­stel­le nur die obers­te Dienst­be­hör­de für Zwecke

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Konferenzraum

Zugang zu den Doku­men­ten der EZB

Grund­sätz­lich hat jeder Uni­ons­bür­ger und jede natür­li­che oder juris­ti­sche Per­son mit (Wohn-)Sitz in einem Mit­glied­staat das Recht auf Zugang zu Doku­men­ten der Euro­päi­schen Zen­tral­bank. Aber der Zugang darf ver­wei­gert wer­den, wenn die Ver­brei­tung der Doku­men­te den Schutz des öffent­li­chen Inter­es­ses im Hin­blick auf die Wirt­schafts­po­li­tik der Uni­on und Grie­chen­lands beein­träch­ti­gen würde.

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Aus­kunfts­pflich­ten des Bundesrechnungshofes

Der Bun­des­rech­nungs­hof muss grund­sätz­lich Aus­kunft über das Ergeb­nis sei­ner Prü­fungs­tä­tig­keit geben. In dem jetzt letzt­in­stanz­lich vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig ent­schie­de­nen Rechts­streit ver­lang­te der Klä­ger, ein Jour­na­list, vom Bun­des­rech­nungs­hof auf der Grund­la­ge des Infor­ma­ti­ons­frei­heits­ge­set­zes Ein­sicht in Prü­fungs­un­ter­la­gen über Zuwen­dun­gen, die vom Bun­des­mi­nis­te­ri­um für wirt­schaft­li­che Zusam­men­ar­beit und Ent­wick­lung ver­schie­de­nen Stif­tun­gen poli­ti­scher Par­tei­en und

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Infor­ma­ti­ons­zu­gang bei der BAFin

Für einen An­spruch gegen die Bun­des­an­stalt für Fi­nanz­dienst­leis­tungs­auf­sicht auf In­for­ma­ti­ons­zu­gang nach § 1 Abs. 1 IFG ist der Rechts­weg zu den Ver­wal­tungs­ge­rich­ten er­öff­net. Die Son­der­zu­wei­sung nach § 48 Abs. 1 und 4 WpÜG er­fasst die­sen An­spruch nicht. Bei dem Rechts­streit um die­sen Anspruch han­delt es sich um eine öffen­t­­lich-rech­t­­li­che Strei­tig­keit nicht­ver­fas­sungs­recht­li­cher Art im Sinne

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Infor­ma­ti­ons­an­spruch des Insol­venz­ver­wal­ters gegen das Finanzamt

Ein ge­gen­über dem Fi­nanz­amt gel­tend ge­mach­ter In­for­ma­ti­ons­an­spruch des In­sol­venz­ver­wal­ters, der an­schlie­ßend einen An­fech­tungs­an­spruch durch­set­zen will, wird vom Re­ge­lungs­be­reich der Ab­ga­ben­ord­nung nicht um­fasst. Ein An­spruch nach § 4 Abs. 1 IFG NRW ist dem­nach nicht nach § 4 Abs. 2 Satz 1 IFG NRW aus­ge­schlos­sen. Zwar han­delt es sich bei den all­ge­mei­nen Maß­stä­ben, nach denen sich

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Anwen­dungs­be­ob­ach­tun­gen für Arzneimittel

Die kas­sen­ärzt­li­che Bun­des­ver­ei­ni­gung muss der Orga­ni­sa­ti­on Trans­pa­ren­cy Inter­na­tio­nal nach einem Urteil des Ver­wal­tungs­ge­richts Ber­lin teil­wei­se Aus­kunft über die sog. Anwen­dungs­be­ob­ach­tun­gen von Arz­nei­mit­teln ertei­len. Anwen­dungs­be­ob­ach­tun­gen die­nen der Gewin­nung von Erkennt­nis­sen über bereits zuge­las­se­ne oder regis­trier­te Arz­nei­mit­tel. Phar­ma­un­ter­neh­men müs­sen die­se u.a. gegen­über der Kas­sen­ärzt­li­chen Bun­des­ver­ei­ni­gung anzei­gen. Nach dem Arz­nei­mit­tel­ge­setz sind Ort, Zeit,

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Infor­ma­ti­ons­zu­gang zum Sach­leis­tungs­kon­sum der Bundestags-Abgeordneten

Es besteht kein Anspruch auf Infor­ma­ti­ons­zu­gang zum Sach­leis­tungs­kon­sum der Abge­ord­ne­ten des Deut­schen Bun­des­ta­ges. Mit die­ser Begrün­dung hat jetzt das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Ber­­lin-Bran­­den­­burg in zwei Ver­fah­ren die Kla­gen eines Journalisten/​Redakteurs eines gro­ßen Medi­en­un­ter­neh­mens auf Zugang zu Infor­ma­tio­nen über die von Abge­ord­ne­ten erwor­be­nen Büro­ar­ti­kel sowie elek­tro­ni­schen Gerä­te (Digi­tal­ka­me­ras, iPods) abge­wie­sen. Die Abge­ord­ne­ten des

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Verwaltungsgericht Köln / Finanzgericht Köln

Ver­öf­fent­li­chung von Geschäftsführergehältern

Das Inter­es­se der Öffent­lich­keit an einer Trans­pa­renz der Gehäl­ter bei geschäfts­füh­ren­den Unter­neh­mens­or­ga­nen, die sich in öffent­li­cher Trä­ger­schaft befin­den, geht dem Recht des Betrof­fe­nen auf infor­ma­tio­nel­le Selbst­be­stim­mung nicht ohne Wei­te­res vor. Die gesetz­lich gere­gel­te Hin­wir­kens­pflicht der Kom­mu­nen, dass jedes Mit­glied eines geschäfts­füh­ren­den Unter­neh­mens­or­gans ver­trag­lich ver­pflich­tet wird, sein Gehalt zur Ver­öf­fent­li­chung mitzuteilen,

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