Verpfändung von Inhaberaktien

Ver­pfän­dung von Inhaberaktien

Inha­ber­ak­ti­en, die in einer bei einer Wert­pa­pier­sam­mel­bank ver­wahr­ten Sam­mel­ur­kun­de ver­brieft sind, kön­nen nach den Vor­schrif­ten über das Pfand­recht an beweg­li­chen Sachen ver­pfän­det wer­den; dies gilt auch, wenn es sich bei der Sam­mel­ur­kun­de um eine Dau­er­glo­bal­ur­kun­de han­delt. Durch die Ver­pfän­dung von Inha­ber­ak­ti­en begibt sich der Akti­en­in­ha­ber regel­mä­ßig nicht der ver­brief­ten Mitgliedschaftsrechte.

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Das an einen Treuhänder übertragene Aktienpaket - und seine Verwertung in der Insolvenz

Das an einen Treu­hän­der über­tra­ge­ne Akti­en­pa­ket – und sei­ne Ver­wer­tung in der Insolvenz

Der Insol­venz­ver­wal­ter ist nicht zur Ver­wer­tung von Inha­ber­ak­ti­en, die vom Schuld­ner an einen Drit­ten ver­pfän­det wor­den und in einer in Ver­wah­rung einer Wert­pa­pier­sam­mel­bank befind­li­chen Sam­mel­ur­kun­de ver­brieft sind, berech­tigt, wenn der Schuld­ner zwar zunächst Inha­ber der ver­brief­ten Mit­glied­schafts­rech­te geblie­ben war und der Akti­en­be­sitz eine Unter­neh­mens­be­tei­li­gung reprä­sen­tier­te, er die Mit­glied­schafts­rech­te aber wegen

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