Erbschaftsteuerbescheide - und ihre inhaltliche Bestimmtheit

Erb­schaft­steu­er­be­schei­de – und ihre inhalt­li­che Bestimmt­heit

Schrift­li­che Steu­er­be­schei­de müs­sen inhalt­lich hin­rei­chend bestimmt sein (§ 119 Abs. 1 AO) und die fest­ge­setz­te Steu­er nach Art und Betrag bezeich­nen (§ 157 Abs. 1 Satz 2 AO). Wer­den meh­re­re Erwer­be (Steu­er­fäl­le) in einem Bescheid besteu­ert, bedarf es neben der genau­en Anga­be, wel­che Lebens­sach­ver­hal­te (Besteue­rungs­tat­be­stän­de, Besteue­rungs­zeit­räu­me) besteu­ert wer­den sol­len, für jeden Steu­er­fall einer

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Verwaltungsakt - und sein Inhaltsadressat

Ver­wal­tungs­akt – und sein Inhalts­adres­sat

Ein Ver­wal­tungs­akt muss, um dem Bestimmt­heits­er­for­der­nis in per­sön­li­cher Hin­sicht zu genü­gen, erken­nen las­sen, an wen die dar­in getrof­fe­ne Rege­lung gerich­tet ist, wer sie – mit ande­ren Wor­ten – zu beach­ten hat und dar­an gebun­den ist (Inhalts­adres­sat). Das ergibt sich in den meis­ten Fäl­len aus dem im Ver­wal­tungs­akt ange­ge­be­nen Adres­sa­ten. Ist

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Inhaltliche Bestimmtheit von Zinsbescheiden

Inhalt­li­che Bestimmt­heit von Zins­be­schei­den

Gemäß § 239 Abs. 1 Satz 1 Halb­satz 1 AO sind die für Steu­ern gel­ten­den Vor­schrif­ten auf Zin­sen ent­spre­chend anzu­wen­den. Für einen Steu­er­be­scheid for­dert § 157 Abs. 1 Satz 2 AO die Bezeich­nung der Steu­er nach Art und Betrag . Die­se Vor­schrift ist auch auf Zins­be­schei­de anzu­wen­den (Anwen­dungs­er­lass zur Abga­ben­ord­nung ‑AEAO) . Da gemäß §

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Steuerbescheide - und ihre inhaltliche Bestimmtheit

Steu­er­be­schei­de – und ihre inhalt­li­che Bestimmt­heit

Schrift­li­che Steu­er­be­schei­de müs­sen nach § 119 Abs. 1 AO inhalt­lich hin­rei­chend bestimmt sein sowie nach § 157 Abs. 1 Satz 2 AO die fest­ge­setz­te Steu­er nach Art und Betrag genau bezeich­nen und ange­ben, wer die Steu­er schul­det. Bei Grund­er­werb­steu­er­be­schei­den ist die Anga­be des zu besteu­ern­den Erwerbs­vor­gangs uner­läss­lich . Ein Ände­rungs­be­scheid muss zudem grund­sätz­lich

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