Mit­glied­schaft in einer aus­län­di­schen ter­ro­ris­ti­schen Ver­ei­ni­gung – und der spe­zi­fi­sche Inlands­be­zug

Der für das Delikt der Mit­glied­schaft in einer ter­ro­ris­ti­schen Ver­ei­ni­gung außer­halb der Mit­glied­staa­ten der Euro­päi­schen Uni­on gemäß § 129b Abs. 1 Satz 2 StGB erfor­der­li­che spe­zi­fi­sche Inlands­be­zug liegt u.a. vor, wenn sich der Beschul­dig­te im Inland befin­det (§ 129b Abs. 1 Satz 2 Vari­an­te 4 StGB). Die­se Rege­lungs­va­ri­an­te knüpft allein dar­an an, dass sich

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Aus­land­s­ta­ten – und die deut­sche Straf­ge­walt

Die Aus­deh­nung der deut­schen Straf­ge­walt auf Aus­land­s­ta­ten aus­län­di­scher Täter im Rah­men des § 6 Nr. 5 StGB bedarf zu ihrer Recht­fer­ti­gung eines hin­rei­chen­den Inlands­be­zugs; die Aus­lie­fe­rung des im Aus­land fest­ge­nom­me­nen Beschul­dig­ten und sei­ne dar­an anschlie­ßen­de Fest­nah­me im Inland ver­mö­gen nach Ansicht des 2. Straf­se­nats des Bun­des­ge­richts­hofs einen sol­chen nicht zu begrün­den .

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