Einkommensteuererstattungsansprüche im insolvenzfreien Vermögen

Ein­kom­men­steu­er­erstat­tungs­an­sprü­che im insol­venz­frei­en Ver­mö­gen

Wird eine selb­stän­di­ge Tätig­keit gemäß § 35 Abs. 2 InsO aus dem Insol­venz­be­schlag frei­ge­ge­ben, ist ein Ein­kom­men­steu­er­erstat­tungs­an­spruch, der auf Vor­aus­zah­lun­gen beruht, die erst nach der Frei­ga­be fest­ge­setzt und allein nach den zu erwar­ten­den Ein­künf­ten aus der frei­ge­ge­be­nen Tätig­keit berech­net wor­den sind, nicht i.S. des § 96 Abs. 1 Nr. 1 InsO der Insol­venz­mas­se

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Die Gewinnanteile des Insolvenzschuldners

Die Gewinn­an­tei­le des Insol­venz­schuld­ners

Die Gewin­ne von Per­so­nen­ge­sell­schaf­ten, an denen der Insol­venz­schuld­ner betei­ligt war, haben unab­hän­gig vom Zufluss zur Mas­se zur Fol­ge, dass die hin­sicht­lich sei­ner Gewinn­an­tei­le fest­zu­set­zen­den Ein­kom­men­steu­ern Mas­se­ver­bind­lich­kei­ten sind. Sons­ti­ge Mas­se­ver­bind­lich­kei­ten im Sin­ne des hier allein anzu­wen­den­den § 55 Abs. 1 Nr. 1 InsO sind u.a. Ver­bind­lich­kei­ten, die durch Hand­lun­gen des Insol­venz­ver­wal­ters oder in

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Das Zurückbehaltungsrecht und die festzusetzende Insolvenzverwaltervergütung

Das Zurück­be­hal­tungs­recht und die fest­zu­set­zen­de Insol­venz­ver­wal­ter­ver­gü­tung

Im Ver­fah­ren über die Fest­set­zung der Ver­gü­tung des Insol­venz­ver­wal­ters durch den Rechts­pfle­ger kann ein zuguns­ten der Mas­se gel­tend gemach­tes, auf einen strei­ti­gen Gegen­an­spruch gestütz­tes Zurück­be­hal­tungs­recht nicht berück­sich­tigt wer­den. Für das Ver­fah­ren über die Fest­set­zung der Ver­gü­tung des vor­läu­fi­gen Insol­venz­ver­wal­ters gilt nichts ande­res. Der Anspruch des Insol­venz­ver­wal­ters auf Ver­gü­tung sei­ner Tätig­keit

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Die zinsgünstige Vermögensanlage des Insolvenzverwalters

Die zins­güns­ti­ge Ver­mö­gens­an­la­ge des Insol­venz­ver­wal­ters

Der Insol­venz­ver­wal­ter kann aus der ihn gegen­über den Insol­venz­gläu­bi­gern und dem Schuld­ner tref­fen­den Ver­mö­gens­er­hal­tungs­pflicht gehal­ten sein, bis zur end­gül­ti­gen Ver­tei­lung der Mas­se nicht benö­tig­te Gel­der nicht nur sicher, son­dern auch zins­güns­tig anzu­le­gen. Der Insol­venz­ver­wal­ter ist einem Betei­lig­ten nach § 60 Abs. 1 InsO zum Scha­dens­er­satz ver­pflich­tet, wenn er die­sem gegen­über wahr­zu­neh­men­de

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Insolvenzanfechtungen, der Insolvenzplan - und das neuerliche Insolvenzverfahren

Insol­venz­an­fech­tun­gen, der Insol­venz­plan – und das neu­er­li­che Insol­venz­ver­fah­ren

Wird der Insol­venz­ver­wal­ter im Insol­venz­plan ermäch­tigt, anhän­gi­ge Anfech­tungs­kla­gen nach Auf­he­bung des Insol­venz­ver­fah­rens fort­zu­füh­ren, wer­den die­se Pro­zes­se durch die Eröff­nung eines neu­en Insol­venz­ver­fah­rens über das Ver­mö­gen des Schuld­ners unter­bro­chen. Der Ver­wal­ter in dem neu­en Insol­venz­ver­fah­ren kann den Rechts­streit auf­neh­men. Wird der Insol­venz­ver­wal­ter im Insol­venz­plan ermäch­tigt, anhän­gi­ge Anfech­tungs­kla­gen nach Auf­he­bung des Insol­venz­ver­fah­rens

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Massezuflüsse nach dem Schlusstermin - und die Insolvenzverwaltervergütung

Mas­se­zu­flüs­se nach dem Schluss­ter­min – und die Insol­venz­ver­wal­ter­ver­gü­tung

Mas­se­zu­flüs­se zwi­schen dem Schluss­ter­min und dem Voll­zug der Schluss­ver­tei­lung erhö­hen die Berech­nungs­grund­la­ge der Ver­gü­tung des Insol­venz­ver­wal­ters. Konn­ten sie bei der bereits erfolg­ten Fest­set­zung der Ver­gü­tung noch nicht berück­sich­tigt wer­den, ist die Fest­set­zung zu ergän­zen. Die Rechts­kraft des Beschlus­ses des Insol­venz­ge­richts, mit dem über den ursprüng­li­chen Ver­gü­tungs­an­trag des Insol­venz­ver­wal­ters ent­schie­den wur­de,

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