Insolvenzplan - und der Anfechtungsprozess des Insolvenzverwalters

Insol­venz­plan – und der Anfech­tungs­pro­zess des Insol­venz­ver­wal­ters

Führt der Insol­venz­ver­wal­ter oder der Sach­wal­ter im Insol­venz­ver­fah­ren mit Eigen­ver­wal­tung des Schuld­ners auf­grund einer Ermäch­ti­gung im Insol­venz­plan einen Anfech­tungs­pro­zess fort, blei­ben die anfech­tungs­recht­li­chen Beschrän­kun­gen der Ein­wen­­dungs- und Auf­rech­nungs­mög­lich­kei­ten des Anfech­tungs­geg­ners auch nach Auf­he­bung des Insol­venz­ver­fah­rens erhal­ten. Im Schrift­tum wird im Anschluss an die Begrün­dung des Gesetz­ge­bers zu § 259 Abs.

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Der Schutz des Minderheitsgesellschafters im Insolvenzplanverfahren

Der Schutz des Min­der­heits­ge­sell­schaf­ters im Insol­venz­plan­ver­fah­ren

Macht ein Gesell­schaf­ter der Schuld­ne­rin glaub­haft, durch den Insol­venz­plan wesent­lich schlech­ter gestellt zu wer­den als ohne ihn, ist sei­ne sofor­ti­ge Beschwer­de zuläs­sig, auch wenn er im Rah­men der Plan­be­stä­ti­gung kei­nen Antrag auf Min­der­hei­ten­schutz gestellt hat. Auf der Grund­la­ge der bis zum 29.02.2012 maß­geb­li­chen Fas­sung des § 253 InsO ging der

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Der Kampf um den Insolvenzplan des Suhrkamp Verlages

Der Kampf um den Insol­venz­plan des Suhr­kamp Ver­la­ges

Eine Beschwer­de gegen die Bestä­ti­gung eines Insol­venz­plans hat (nur) den beson­de­ren Vor­aus­set­zun­gen des § 253 Abs. 2 Nr. 1 bis 3 InsO zu genü­gen. Das Gesetz ver­langt dage­gen nicht, dass bereits vor der Plan­be­stä­ti­gung ein Min­der­hei­ten­schutz­an­trag nach § 251 InsO bei dem Insol­venz­ge­richt gestellt wur­de. So der Bun­des­ge­richts­hof in dem hier vor­lie­gen­den Fall

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Das Insolvenzplanverfahrens - und die Bestellung als Steuerberater

Das Insol­venz­plan­ver­fah­rens – und die Bestel­lung als Steu­er­be­ra­ter

Die Eröff­nung des Insol­venz­ver­fah­rens führt nach § 46 Abs. 2 Nr. 4 StBerG zur gesetz­li­chen Ver­mu­tung eines Ver­mö­gens­ver­falls. Die durch die Eröff­nung des Insol­venz­ver­fah­rens ein­tre­ten­den Rechts­fol­gen kön­nen des­halb nicht geeig­net sein, die Ver­mu­tung des Ver­mö­gens­ver­falls zu wider­le­gen. Zu die­sen Rechts­fol­gen gehört auch die Mög­lich­keit eines Antrags auf Durch­füh­rung eines Insol­venz­plan­ver­fah­rens. Ob die

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Widersprüchliche Regelungen im Insolvenzplan

Wider­sprüch­li­che Rege­lun­gen im Insol­venz­plan

Sind im Insol­venz­plan und in der für die Gläu­bi­ger bestimm­ten Zusam­men­fas­sung wider­sprüch­li­che Rege­lun­gen ent­hal­ten, ist der rechts­kräf­tig bestä­tig­te Insol­venz­plan maß­geb­lich. § 259 Abs. 3 Satz 1 InsO stellt auf den Inhalt des Plans, nicht den­je­ni­gen der Zusam­men­fas­sung ab. Auch wenn den Gläu­bi­gern vor der Beschluss­fas­sung nur die Zusam­men­fas­sung über­las­sen wor­den war, was

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Insolvenzanfechtungen, der Insolvenzplan - und das neuerliche Insolvenzverfahren

Insol­venz­an­fech­tun­gen, der Insol­venz­plan – und das neu­er­li­che Insol­venz­ver­fah­ren

Wird der Insol­venz­ver­wal­ter im Insol­venz­plan ermäch­tigt, anhän­gi­ge Anfech­tungs­kla­gen nach Auf­he­bung des Insol­venz­ver­fah­rens fort­zu­füh­ren, wer­den die­se Pro­zes­se durch die Eröff­nung eines neu­en Insol­venz­ver­fah­rens über das Ver­mö­gen des Schuld­ners unter­bro­chen. Der Ver­wal­ter in dem neu­en Insol­venz­ver­fah­ren kann den Rechts­streit auf­neh­men. Wird der Insol­venz­ver­wal­ter im Insol­venz­plan ermäch­tigt, anhän­gi­ge Anfech­tungs­kla­gen nach Auf­he­bung des Insol­venz­ver­fah­rens

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