Urlaubssperre - und die Insolvenzverwalterhaftung für die Urlaubsabgeltung

Urlaubs­sper­re – und die Insol­venz­ver­wal­ter­haf­tung für die Urlaubs­ab­gel­tung

Die Ver­hän­gung einer Urlaubs­sper­re kann kei­ne per­sön­li­che Haf­tung des Insol­venz­ver­wal­ters nach § 61 Satz 1 InsO für Urlaubs­ab­gel­tungs­an­sprü­che begrün­den. Die Vor­aus­set­zun­gen für eine per­sön­li­che Haf­tung des Insol­venz­ver­wal­ters nach § 61 Satz 1 InsO sind in einem sol­chen Fall nicht erfüllt: Nach § 61 Satz 1 InsO ist der Insol­venz­ver­wal­ter einem Mas­segläu­bi­ger zum Scha­den­er­satz

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Schadensersatzansprüche gegen den Insolvenzverwalter - und die Sonderinsolvenzverwaltung

Scha­dens­er­satz­an­sprü­che gegen den Insol­venz­ver­wal­ter – und die Son­der­insol­venz­ver­wal­tung

Die Son­der­insol­venz­ver­wal­tung zur Prü­fung von Gesamt­scha­dens­er­satz­an­sprü­chen gegen den Insol­venz­ver­wal­ter kann ange­ord­net wer­den, wenn tat­säch­lich und recht­lich begrün­de­te Anhalts­punk­te für das Vor­lie­gen von Gesamt­scha­dens­er­satz­an­sprü­chen gegen den Insol­venz­ver­wal­ter gege­ben sind, sofern der Erfolg des Insol­venz­ver­fah­rens durch die Son­der­insol­venz­ver­wal­tung nicht beein­träch­tigt wird. Ein Son­der­insol­venz­ver­wal­ter ist zu bestel­len, wenn und soweit der Insol­venz­ver­wal­ter aus

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Die Bestellung eines Sonderinsolvenzverwalters

Die Bestel­lung eines Son­der­insol­venz­ver­wal­ters

Unter der Gel­tung der Kon­kurs­ord­nung war aner­kannt, dass ein Son­der­ver­wal­ter zu beru­fen war, wenn der bestell­te Ver­wal­ter aus recht­li­chen oder tat­säch­li­chen Grün­den an der Aus­übung sei­nes Amtes ver­hin­dert war. Die Insol­venz­ord­nung ent­hält kei­ne die Bestel­lung eines Son­der­insol­venz­ver­wal­ters betref­fen­den Vor­schrif­ten. Nach mitt­ler­wei­le gefes­tig­ter Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs und ein­hel­li­ger Auf­fas­sung in der

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Die Haftung des Insolvenzverwalters - und das Verschulden seines Prozessbevollmächtigten

Die Haf­tung des Insol­venz­ver­wal­ters – und das Ver­schul­den sei­nes Pro­zess­be­voll­mäch­tig­ten

Der Insol­venz­ver­wal­ter hat gegen­über den Insol­venz­gläu­bi­gern das Ver­schul­den eines Rechts­an­walts, den er mit der Durch­set­zung einer zur Mas­se gehö­ren­den For­de­rung beauf­tragt hat, in glei­chem Umfang zu ver­tre­ten wie eige­nes Ver­schul­den. Für die­ses Ver­schul­den hat der Insol­venz­ver­wal­ter gemäß § 278 BGB ein­zu­ste­hen. Der Insol­venz­ver­wal­ter ist den Insol­venz­gläu­bi­gern gegen­über zur best­mög­li­chen Erhal­tung

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Die Haftung des Insolvenzverwalters - und der Quotenschaden des Gläubigers

Die Haf­tung des Insol­venz­ver­wal­ters – und der Quo­ten­scha­den des Gläu­bi­gers

Wird durch ein pflicht­wid­ri­ges Ver­hal­ten des Ver­wal­ters die Mas­se geschmä­lert, han­delt es sich um einen Scha­den, wel­cher der Gläu­bi­ger­ge­mein­schaft zur Last fällt und durch Zah­lung in die Mas­se aus­zu­glei­chen ist (§ 92 InsO). Ein der­ar­ti­ger Gesamt­scha­den kann nicht durch einen ein­zel­nen Gläu­bi­ger ein­ge­klagt wer­den. Dies wäre mit dem Grund­satz der

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Insolvenzverwalterhaftungn - und die Darlegungs- und Beweislast

Insol­venz­ver­wal­ter­haf­tungn – und die Dar­le­gungs- und Beweis­last

Bei der Inan­spruch­nah­me eines vor­ma­li­gen Insol­venz­ver­wal­ters auf Scha­dens­er­satz nach § 60 InsO obliegt die Dar­­­le­gungs- und Beweis­last dem den Scha­dens­er­satz begeh­ren­den Klä­ger . Dies ergibt sich schon aus dem Wort­laut der Vor­schrift. Auch Berger/​Frege/​Nicht ver­tre­ten kei­ne gegen­tei­li­ge Ansicht, son­dern mei­nen nur, dass, falls man dem in Anspruch genom­me­nen abge­lös­ten Insol­venz­ver­wal­ter

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Sorgfaltsanforderungen des Insolvenzverwalters gegenüber dem Schuldner

Sorg­falts­an­for­de­run­gen des Insol­venz­ver­wal­ters gegen­über dem Schuld­ner

Die Insol­venz­ord­nung begrün­det kei­ne Ver­pflich­tung des Insol­venz­ver­wal­ters, vor der Erhe­bung einer Kla­ge oder wäh­rend des Pro­zes­ses die Inter­es­sen des Pro­zess­geg­ners an einer even­tu­el­len Erstat­tung sei­ner Kos­ten zu berück­sich­ti­gen . Dem­ge­gen­über hat der Insol­venz­ver­wal­ter im Blick auf sei­ne Innen­haf­tung zu dem Schuld­ner und zu den Insol­venz­gläu­bi­gern einer stren­ge­ren Prü­fung der Pro­zess­aus­sich­ten

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Schadensersatzansprüche des Insolvenzschuldners gegen den Insolvenzverwalter - und ihre Verjährung

Scha­dens­er­satz­an­sprü­che des Insol­venz­schuld­ners gegen den Insol­venz­ver­wal­ter – und ihre Ver­jäh­rung

Die Ver­jäh­rung eines Anspruchs des Insol­venz­schuld­ners gegen den Insol­venz­ver­wal­ter auf Ersatz eines Gesamt­scha­dens beginnt frü­hes­tens mit der Auf­he­bung oder Ein­stel­lung des Insol­venz­ver­fah­rens. Grund­la­ge des Begeh­rens ist § 60 InsO. Nach die­ser Bestim­mung ist der Insol­venz­ver­wal­ter allen Betei­lig­ten zum Scha­dens­er­satz ver­pflich­tet, wenn er schuld­haft die Pflich­ten ver­letzt, die ihm nach der

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Wissentliche Pflichtverletzung - und die Berufshaftpflichtversicherung

Wis­sent­li­che Pflicht­ver­let­zung – und die Berufs­haft­pflicht­ver­si­che­rung

Für den Aus­schluss­grund der Wis­sent­lich­keit der Pflicht­ver­let­zung ist der Ver­si­che­rer dar­­­le­gungs- und beweis­pflich­tig. Hier­für hat er – wenn es sich nicht um die Ver­let­zung ele­men­ta­rer beruf­li­cher Pflich­ten han­delt, deren Kennt­nis nach der Lebens­er­fah­rung bei jedem Berufs­an­ge­hö­ri­gen vor­aus­ge­setzt wer­den kann – Anknüp­fungs­tat­sa­chen vor­zu­tra­gen, die als schlüs­si­ge Indi­zi­en für eine wis­sent­li­che Pflicht­ver­let­zung

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Insolvenzanfechtung und die Abtretung des Rückgewähranspruchs

Insol­venz­an­fech­tung und die Abtre­tung des Rück­ge­währ­an­spruchs

Die Abtre­tung des aus einer Insol­venz­an­fech­tung fol­gen­den strei­ti­gen Rück­ge­währ­an­spruchs ist nicht insol­venz­zweck­wid­rig und nich­tig, wenn die Mas­se als Gegen­leis­tung einen Anspruch auf Aus­keh­rung des hälf­ti­gen Erlö­ses des vom Abtre­tungs­emp­fän­ger zu füh­ren­den Rechts­streits erhält. Nach gefes­tig­ter ober­ge­richt­li­cher Recht­spre­chung zur Kon­kurs­ord­nung und zur Insol­venz­ord­nung steht dem Insol­venz­ver­wal­ter bei der Aus­übung sei­ner Tätig­keit

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Persönliche Haftung des Insolvenzverwalters und das zukünftige Arbeitslosengeld der Arbeitnehmer

Per­sön­li­che Haf­tung des Insol­venz­ver­wal­ters und das zukünf­ti­ge Arbeits­lo­sen­geld der Arbeit­neh­mer

Es besteht kei­ne insol­venz­spe­zi­fi­sche Pflicht des Insol­venz­ver­wal­ters, Arbeit­neh­mer zu einem bestimm­ten Zeit­punkt von der Arbeits­pflicht frei­zu­stel­len, um den Bezug von Arbeits­lo­sen­geld zu ermög­li­chen. Inhalts­über­sicht§ 61 InsO»">Haf­tung des Insol­venz­ver­wal­ters gegen­über Mas­segläu­bi­gern aus § 61 InsO§ 60 Abs. 1 InsO»">Haf­tung des Insol­venz­ver­wal­ters aus § 60 Abs. 1 InsOVer­trag­li­che Haf­tung des Insol­venz­ver­wal­tersInsol­venz­ver­wal­ter­haf­tung aus Ver­schul­den bei

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Insolvenzverwalterhaftung für nicht gekündigte Dauerschuldverhältnisse

Insol­venz­ver­wal­ter­haf­tung für nicht gekün­dig­te Dau­er­schuld­ver­hält­nis­se

Ver­säumt der Insol­venz­ver­wal­ter nach Ver­fah­rens­er­öff­nung die Kün­di­gung eines von dem Schuld­ner begrün­de­ten Dau­er­schuld­ver­hält­nis­ses, trifft ihn eine Scha­dens­er­satz­pflicht nur für sol­che Ver­bind­lich­kei­ten, die nach dem Zeit­punkt ent­ste­hen, zu dem bei einer frü­hest­mög­li­chen Kün­di­gungs­er­klä­rung der Ver­trag geen­det hät­te. Die Rege­lung des § 61 InsO eröff­net zu Guns­ten von Ver­trags­gläu­bi­gern einen Scha­dens­er­satz­an­spruch gegen

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