Was­ser­rohr­bruch in der Eigen­tums­woh­nung

Ein Woh­nungs­ei­gen­tü­mer kann den Scha­den, der ihm nach § 14 Nr. 4 Halb­satz 2 WEG zu erset­zen ist, fik­tiv in Höhe des Net­to­be­trags der Repa­ra­tur­kos­ten abrech­nen, wenn er ihn in Eigen­ar­beit besei­tigt. Nach § 14 Nr. 4 WEG ist jeder Woh­nungs­ei­gen­tü­mer ver­pflich­tet, das Betre­ten und die Benut­zung der im Son­der­ei­gen­tum ste­hen­den Gebäu­de­tei­le zu

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Instand­hal­tung und Instand­set­zung – beim Gemein­schafts­ei­gen­tum

Unter­schei­det die Gemein­schafts­ord­nung begriff­lich zwi­schen Instand­hal­tung und Instand­set­zung von Bau­tei­len, die zum Gemein­schafts­ei­gen­tum gehö­ren, und weist sie nur die Pflicht zu deren Instand­hal­tung einem Son­der­ei­gen­tü­mer zu, ist die Instand­set­zung im Zwei­fel Sache der Gemein­schaft. Nach der gesetz­li­chen Kom­pe­tenz­zu­wei­sung ist die Gemein­schaft der Woh­nungs­ei­gen­tü­mer zur Instand­hal­tung und Instand­set­zung der im Gemein­schafts­ei­gen­tum

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Die ver­wei­ger­te Dul­dung der Woh­nungs­in­stand­set­zung

Eine Kün­di­gung des Ver­mie­ters wegen der Ver­let­zung der Pflicht des Mie­ters, Instan­d­­se­t­zungs- oder Moder­ni­sie­rungs­ar­bei­ten zu dul­den, kommt nicht erst dann in Betracht, wenn der Ver­mie­ter gegen den Mie­ter vor Aus­spruch der Kün­di­gung einen (rechts­kräf­tig) titu­lier­ten Dul­dungs­ti­tel erstrit­ten hat. Dem Ver­mie­ter kann die Fort­set­zung des Miet­ver­hält­nis­ses viel­mehr auch schon vor Erhe­bung

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Frist­lo­se Kün­di­gung des Ver­mie­ters wegen ver­wei­ger­ter Instand­set­zungs­ar­bei­ten

Ein Ver­mie­ter kann zur Kün­di­gung des Miet­ver­hält­nis­ses berech­tigt sein, wenn sich der Mie­ter wei­gert, not­wen­di­ge Instand­set­zungs­ar­bei­ten an der Woh­nung zu dul­den und dem Ver­mie­ter bzw. den von ihm beauf­trag­ten Hand­wer­kern hier­zu Zutritt zu gewäh­ren. Inso­weit kann der Ver­mie­ter nicht auf eine vor­ran­gi­ge Dul­dungs­kla­ge gegen den Mie­ter ver­wie­sen wer­den. In dem

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Moder­ni­sie­rung statt Instand­set­zung – und das Miet­erhö­hungs­ver­lan­gen

Wer­den mit einer Moder­ni­sie­rungs­maß­nah­me fäl­li­ge Instand­set­zungs­maß­nah­men erspart, kann der auf die Instand­set­zung ent­fal­len­de Kos­ten­an­teil nicht auf den Wohn­raum­mie­ter umge­legt wer­den . Aus der Moder­ni­sie­rungs­miet­erhö­hungs­er­klä­rung muss des­halb her­vor­ge­hen, in wel­chem Umfang durch die durch­ge­führ­ten Maß­nah­men fäl­li­ge Instand­set­zungs­kos­ten erspart wur­den. Einer umfas­sen­den Ver­gleichs­rech­nung zu den hypo­the­ti­schen Kos­ten einer blo­ßen Instand­set­zung bedarf es

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Instand­hal­tungs- und Scha­dens­er­satz­pflich­ten beim Woh­nungs­ei­gen­tum

Ein ein­zel­ner Woh­nungs­ei­gen­tü­mer kann von der Woh­nungs­ei­gen­tü­mer­ge­mein­schaft die Sanie­rung des gemein­schaft­li­chen Eigen­tums ver­lan­gen, sofern die­se zwin­gend erfor­der­lich ist und sofort erfol­gen muss; unter die­ser Vor­aus­set­zung ist für die Berück­sich­ti­gung finan­zi­el­ler Schwie­rig­kei­ten (oder des Alters) ein­zel­ner Woh­nungs­ei­gen­tü­mer kein Raum. Ver­zö­gern die übri­gen Woh­nungs­ei­gen­tü­mer die Beschluss­fas­sung über eine sol­che Maß­nah­me schuld­haft, kön­nen

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Lüf­ten im innen­lie­gen­den Bad

Dem Ver­mie­ter obliegt grund­sätz­lich die Erhal­tungs­pflicht bezüg­lich der Miet­sa­che. Wobei zur Erhal­tungs­pflicht auch Anla­gen zäh­len, die der Ver­sor­gung bzw. Ent­sor­gung der Mieträu­me die­nen und sich außer­halb der Woh­nung befin­den. In einem jetzt vom Amts­ge­richt Mün­chen ent­schie­de­nen Rechts­streit ging es um einen nicht funk­ti­ons­fä­hi­gen Abluft­ka­nal: Eine Münch­ner Mie­te­rin bemerk­te eines Tages

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Gei­gen­trans­port im Pri­vat­fahr­zeug

Es besteht ein Anspruch der Vio­li­nis­tin gegen ihren Arbeit­ge­ber auf Erstat­tung der Fahrt­kos­ten für das Abho­len einer instand gesetz­ten Gei­ge gemäß §§ 677, 683 Satz 1 in Ver­bin­dung mit § 670 BGB. Es kommt des­halb nicht dar­auf an, ob die Fahrt­kos­ten als not­wen­di­ger Teil der Instand­set­zungs­kos­ten von der Beklag­ten gemäß

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