Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus - wegen Intelligenzminderung

Unter­brin­gung in einem psych­ia­tri­schen Kran­ken­haus – wegen Intel­li­genz­min­de­rung

Die Unter­brin­gung in einem psych­ia­tri­schen Kran­ken­haus gemäß § 63 StGB darf nur ange­ord­net wer­den, wenn zwei­fels­frei fest­steht, dass der Unter­zu­brin­gen­de bei Bege­hung der Anlas­s­tat auf­grund eines psy­chi­schen Defekts schuld­un­fä­hig oder ver­min­dert schuld­fä­hig war und die Tat­be­ge­hung auf die­sem Zustand beruht. Der Defekt­zu­stand muss, um die not­wen­di­ge Gefähr­lich­keits­pro­gno­se tra­gen zu kön­nen,

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Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus - und die Intelligenzminderung

Unter­brin­gung in einem psych­ia­tri­schen Kran­ken­haus – und die Intel­li­genz­min­de­rung

Die Anord­nung der Maß­re­gel gemäß § 63 StGB setzt vor­aus, dass der Aus­schluss (§ 20 StGB) oder die erheb­li­che Ver­min­de­rung der Schuld­fä­hig­keit (§ 21 StGB) auf einem län­ger andau­ern­den psy­chi­schen Defekt des Täters beruht. Ein sol­cher Zustand kann auch dann vor­lie­gen, wenn die für die Maß­re­gel­an­ord­nung erfor­der­li­che, sicher zumin­dest erheb­lich

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Intelligenzminderung bis zum Schwachsinn

Intel­li­genz­min­de­rung bis zum Schwach­sinn

Eine Intel­li­genz­min­de­rung ohne nach­weis­ba­ren Organ­be­fund kann dem Ein­gangs­merk­mal des "Schwach­sinns" unter­fal­len und damit eine beson­de­re Erschei­nungs­form schwe­rer ande­rer see­li­scher Abar­tig­kei­ten dar­stel­len , die zu einer erheb­lich ver­min­der­ten oder sogar auf­ge­ho­be­nen Schuld­fä­hig­keit füh­ren kann. Die blo­ße Min­de­rung der geis­ti­gen Leis­tungs­fä­hig­keit begrün­det eine sol­che Beein­träch­ti­gung aber nicht . Erfor­der­lich sind hier­bei neben

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