Die Kohl-Interviews- und ihre Tonbänder

Altbundeskanzler Kohl kann nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs von seinem ehemaligen Biographen die Herausgabe der Interview-Tonbänder verlangen. Der Kläger, der ehemalige Bundeskanzler Dr. Kohl, und der Beklagte, ein Journalist, schlossen 1999 mit einem Verlag jeweils selbständige, inhaltlich aber aufeinander abgestimmte Verträge. Gegenstand dieser Verträge war die Erstellung der Memoiren des

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Die aufgezeichneten Gespräche mit dem Altbundeskanzler

Durch die Aufzeichnung seiner Stimme hat der Altbundeskanzler Dr. Helmut Kohl Eigentum an den Tonbändern erlangt, auf denen Interviews mit ihm festgehalten worden sind. Daher besteht ein Anspruch auf Herausgabe dieser Tonbänder. Mit dieser Begründung hat das Oberlandesgericht Köln in dem hier vorliegenden Fall die Berufung des Journalisten zurückgewiesen, der

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Kritik an einer Anti-Castor-Kletteraktivistin

Wer sich zu einer Person des Zeitgeschehens macht, muss mehr Kritik hinnehmen als jemand, der außerhalb der öffentlichen Diskussion steht. Das Schutzniveau aus dem Persönlichkeitsrecht steht nämlich in einem Wechselverhältnis mit der bewusst gesuchten Exponierung in der Öffentlichkeit. Scharfe und überspitzt formulierte Äußerungen hat ein Politaktivist, der durch waghalsige Kletteraktionen

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Siegprämie für ein Trabrennpferd

Können durch ein Presseinterview Schuldanerkenntnisse gegenüber Dritten abgegeben werden oder fehlt dem Interviewten bei seinen Antworten auf die Interview-Fragen regelmäßig ein Rechtsbindungswille? Das Landgericht Hamburg jedenfalls argumentiert über drei Ecken und lässt dem Interview eine Haftung des Interviewten folgen: So hat das Landgericht Hamburg die Berufung gegen ein amtsgerichtliches Urteil

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