Per­sön­lich­keits­rech­te und Intim­sphä­re eines Beam­ten

as Gebot zum ach­­tungs- und ver­trau­ens­ge­rech­ten Ver­hal­ten ver­pflich­tet den Beam­ten, die Per­sön­lich­keits­rech­te von Kol­le­gen und Mit­ar­bei­tern, ins­be­son­de­re ihre Intim­sphä­re, zu respek­tie­ren. Nach § 61 Abs. 1 Satz 3 BBG muss das Ver­hal­ten eines Beam­ten inner­halb und außer­halb des Diens­tes der Ach­tung und dem Ver­trau­en gerecht wer­den, die sein Beruf erfor­dert. Der Grund­tat­be­stand

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Abstam­mungs­gut­ach­ten im fami­li­en­ge­richt­li­chen Umgangs­ver­fah­ren

Die Anord­nung einer Abstam­mungs­be­gut­ach­tung im Rah­men eines vom (ver­meint­li­chen) bio­lo­gi­schen Vater ange­streng­ten fami­li­en­ge­richt­li­chen Umgangs­ver­fah­rens ver­letzt die Mut­ter und das Kind in ihrem Grund­recht auf infor­ma­tio­nel­le Selbst­be­stim­mung (Art. 2 Abs. 1 iVm. Art. 1 Abs. 1 GG), die Mut­ter zusätz­lich in ihrem Grund­recht auf Ach­tung der Pri­vat- und Intim­sphä­re (Art. 2 Abs. 1 iVm. Art. 1 Abs. 1 GG)

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