Über­höh­te Inva­li­di­täts­leis­tun­gen in der Unfall­ver­si­che­rung

Das Feh­len eines Neu­be­mes­sungs­vor­be­halts im Sin­ne von Zif­fer 9.4 Satz 3 AVB Unfall­ver­si­che­rung (hier: AUB 1999) in der Erklä­rung des Unfall­ver­si­che­rers über die Leis­tungs­pflicht zur Erst­be­mes­sung der Inva­li­di­tät nach Zif­fer 9.1 Satz 1 AUB führt nicht zu sei­ner Bin­dung an die­se Erklä­rung im Ver­fah­ren der Erst­be­mes­sung. Der Rück­for­de­rung einer Inva­li­di­täts­leis­tung auf­grund geän­der­ter

Lesen

Unfall­ver­si­che­rung – und der Zeit­punkt für die Erst­be­mes­sung der Inva­li­di­tät

Für die Erst­be­mes­sung der Inva­li­di­tät kommt es hin­sicht­lich Grund und Höhe grund­sätz­lich auf den Zeit­punkt des Ablaufs der in den All­ge­mei­nen Ver­si­che­rungs­be­din­gun­gen ver­ein­bar­ten Inva­li­di­täts­ein­tritts­frist an (hier: 18 Mona­te). Der Erkennt­nis­stand im Zeit­punkt der letz­ten münd­li­chen Tat­sa­chen­ver­hand­lung ist nur maß­ge­bend dafür, ob sich rück­schau­end bezo­gen auf den Zeit­punkt des Ablaufs der

Lesen

Inva­li­di­tät in der pri­va­ten Unfall­ver­si­che­rung

Im Rechts­streit um die Erst­fest­stel­lung sei­ner Inva­li­di­tät (hier nach § 11 II AUB 94) trifft den Ver­si­che­rungs­neh­mer einer Unfall­ver­si­che­rung, wie der Bunde3sgerichtshof jetzt ent­schie­den hat, kei­ne recht­li­che Ver­pflich­tung, bereits alle bis zum Abschluss der münd­li­chen Ver­hand­lung ein­ge­tre­te­nen Ver­än­de­run­gen sei­nes Gesund­heits­zu­stan­des gel­tend zu machen. Kann des­halb die Ver­trags­par­tei, wel­che spä­ter die

Lesen