Fest­stel­lung von AfA- und AfS-Beträ­gen nach dem Invest­ment­steu­er­ge­setz 2004

Gemäß § 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 Buchst. g InvStG 2004 sind die AfA- und AfS-Beträ­ge eines Geschäfts­jah­res geson­dert (und ggf. ein­heit­lich) fest­zu­stel­len, die bei der Ertrags­er­mitt­lung auf der Ebe­ne des Invest­ment­son­der­ver­mö­gens gemäß § 3 Abs. 3 Satz 1 InvStG als Wer­bungs­kos­ten abge­zo­gen wur­den. Dies gilt unab­hän­gig davon, in wel­cher Höhe die­se Beträ­ge mit posi­ti­ven Miet­erträ­gen

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Pau­scha­le Ermitt­lung von Invest­ment­fonds­er­trä­gen

Die pau­scha­le Ermitt­lung von Invest­ment­fonds­er­trä­gen nach § 6 Abs. 1 InvStG, die vom Steu­er­pflich­ti­gen durch den Nach­weis der tat­säch­li­chen Besteue­rungs­grund­la­gen nach § 6 Abs. 2 InvStG abge­wen­det wer­den kann, ver­stößt nach Ansicht des Bun­des­fi­nanz­hofs nicht gegen euro­päi­sches Uni­ons­recht und ist auch mit dem Grund­ge­setz ver­ein­bar. Gemäß § 2 Abs. 1 Satz 1 Halb­satz 1 InvStG gehö­ren die auf

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Nega­ti­ve Zwi­schen­ge­win­ne beim Ren­ten­fonds

Nega­ti­ve Zwi­schen­ge­win­ne stel­len grund­sätz­lich kei­ne Ver­lus­te i.S. des § 15b Abs. 1 EStG dar . § 20 Abs. 2b Satz 2 EStG kann nicht dahin ver­stan­den wer­den, dass ein vor­ge­fer­tig­tes Kon­zept i.S. des § 15b Abs. 2 Satz 2 EStG stets dann vor­liegt, wenn sich ein Ver­lust im Rah­men der Anwen­dung des pro­gres­si­ven Steu­er­sat­zes

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Ver­wal­tung von US-Invest­ment­ver­mö­gen – und die Umsatz­steu­er

§ 4 Nr. 8 Buchst. h UStG a.F. bezog sich mit sei­ner Ver­wei­sung auf das InvG nur auf die Ver­wal­tung inlän­di­scher Invest­ment­ver­mö­gen, nicht aber auch auf aus­län­di­sche Invest­ment­ver­mö­gen, die dem InvG nur in Bezug auf den Anteils­ver­trieb unter­la­gen. Nach § 15 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 UStG ist vom Vor­steu­er­ab­zug die Steu­er für die Lie­fe­run­gen,

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Bri­ti­sche Claw-back-Besteue­rung bei Invest­ment­fonds – und das DBA

Es wird dar­an fest­ge­hal­ten, dass der Gewinn aus der Ver­äu­ße­rung einer in Groß­bri­tan­ni­en bele­ge­nen Immo­bi­lie nach dem DBA-Groß­bri­­tan­­ni­en 1964/​1970 in Deutsch­land besteu­ert wer­den darf, wenn die Ver­äu­ße­rung nach bri­ti­schem Steu­er­recht nur dazu führt, dass zuvor gewähr­te Abschrei­bun­gen auf Tei­le der Immo­bi­lie rück­gän­gig gemacht wer­den -"Claw-back-Besteu­e­­rung"- . Der wegen mate­ri­ell feh­ler­haf­ter Fest­stel­lungs­er­klä­rung

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Hohe nega­ti­ve Zwi­schen­ge­win­ne – und das Vor­lie­gen eines Steu­er­stun­dungs­mo­dells

Hohe (nega­ti­ve) Zwi­schen­ge­win­ne beim Erwerb von Antei­len an einem Invest­ment­fonds füh­ren nicht ohne Wei­te­res zur Annah­me eines Steu­er­stun­dungs­mo­dells i.S. des § 20 Abs. 2b Satz 1 i.V.m. § 15b EStG. Eine Ein­schrän­kung der Ver­lust­ver­rech­nung folgt auch nicht aus § 20 Abs. 2b Satz 2 EStG, wenn der Steu­er­pflich­ti­ge posi­ti­ve Ein­künf­te aus

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Der in US-Dol­lar geführ­te Akti­en­fonds – un die Anle­ger­be­steue­rung

Nimmt eine Kapi­tal­ge­sell­schaft, die Invest­ment­an­tei­le an einem in US-Dol­lar geführ­ten Akti­en­fonds erwor­ben hat, auf­grund einer ungüns­ti­gen Ent­wick­lung des Wäh­rungs­wech­sel­kur­ses eine Teil­wert­ab­schrei­bung auf die Invest­ment­an­tei­le in ihrer Steu­er­bi­lanz vor, so führt dies zu einer außer­bi­lan­zi­el­len Hin­zu­rech­nung gemäß § 8 Abs. 3 InvStG i.V.m. § 8b Abs. 3 Satz 3 KStG und damit zu einer steu­er­li­chen

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Alt­ver­lus­te aus Ter­min­ge­schäf­ten – und ihre Ver­rech­nung mit Neu­er­trä­gen

Die in § 39 Abs. 1 KAGG ent­hal­te­ne Ver­wei­sung auf pri­va­te Ver­äu­ße­rungs­ge­schäf­te (§ 23 EStG) führ­te nicht zur Anwen­dung der Rege­lung über die Ver­lust­ver­rech­nungs­be­schrän­kun­gen auf Ebe­ne des Invest­ment­fonds . Das Merk­mal des "Gewinns" in § 39 Abs. 1 Satz 1 KAGG i.V.m. § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 EStG erfass­te auch einen zum Ende

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Pri­va­te Ver­äu­ße­rungs­ge­schäf­te mit in- und aus­län­di­schen Invest­ment­an­tei­len

Pri­va­te Ver­äu­ße­rungs­ge­schäf­te mit Antei­len an in- und aus­län­di­schen Invest­ment­an­tei­len unter­lie­gen im Streit­jahr 1999 der Besteue­rung nach § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG. Die Vor­schrif­ten des Ein­kom­men­steu­er­ge­set­zes wer­den im Jahr 1999 nicht voll­stän­dig durch das KAGG und das Aus­lIn­vestmG ver­drängt. Der hier ent­schei­den­de IX. Senat des Bun­des­fi­nanz­hofs schließt sich inso­fern nicht

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Pri­va­te Ver­äu­ße­rungs­ge­schäf­te – und die Rück­ga­be von Invest­ment­fonds-Antei­len

Eine Ver­äu­ße­rung liegt nicht vor, wenn der Anle­ger den Anteils­schein gemäß § 11 Abs. 2 KAGG an die Kapi­tal­an­la­ge­ge­sell­schaft zurück­gibt. Nach § 2 Abs. 1 Satz 1 Nr. 7 i.V.m. § 22 Nr. 2, § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG unter­lie­gen pri­va­te Ver­äu­ße­rungs­ge­schäf­te ins­be­son­de­re bei Wert­pa­pie­ren, als sons­ti­ge Ein­künf­te der Ein­kom­men­steu­er, wenn der Zeit­raum

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Ver­rech­nungs­mög­lich­keit von Ver­lus­ten aus Ter­min­ge­schäf­ten

Alt-Ver­­lus­­te aus Ter­min­ge­schäf­ten, die im zeit­li­chen Anwen­dungs­be­reich des mitt­ler­wei­le aus­ge­lau­fe­nen Geset­zes über die Kapi­tal­an­la­ge­ge­sell­schaf­ten (KAGG) ent­stan­den sind, kön­nen nach einer Ent­schei­dung des Hes­si­schen Finanz­ge­richts nicht ohne wei­te­res mit Erträ­gen ver­rech­net wer­den, die im zeit­li­chen Anwen­dungs­be­reich des nun­mehr gül­ti­gen Invest­ment­steu­er­ge­set­zes (InvStG) erzielt wur­den. Im ent­schie­de­nen Streit­fall waren bei dem kla­gen­den Son­der­ver­mö­gen

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Teil­wert­ab­schrei­bung auf Akti­en und Invest­ment­an­tei­le nach Maß­ga­be des Bör­sen­kur­ses

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat­te sich aktu­ell in zwei bei ihm anhän­gi­gen Revi­si­ons­ver­fah­ren mit der Zuläs­sig­keit von Teil­wert­ab­schrei­bun­gen bei bör­sen­no­tier­ten Akti­en zu befas­sen: Bilan­zier­te Wirt­schafts­gü­ter kön­nen nach § 6 Abs. 1 Nr. 2 EStG im Fal­le einer vor­aus­sicht­lich dau­ern­den Wert­min­de­rung zu Las­ten des Gewinns auf ihren nied­ri­ge­ren Teil­wert abge­schrie­ben wer­den. Von einer vor­aus­sicht­lich dau­ern­den Wert­min­de­rung

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Ombuds­stel­le für Invest­ment­fonds

Mit Beginn die­ses Monats hat die Ombuds­stel­le für Invest­ment­fonds beim Bun­des­ver­band für Invest­ment und Asset Manage­ment (BVI) ihre Arbeit auf­ge­nom­men. Sie kann von Anle­gern ein­ge­schal­tet wer­den, wenn sie der Ansicht sind, dass eine Fonds­ge­sell­schaft gegen Vor­schrif­ten des Invest­ment­ge­set­zes ver­sto­ßen hat. Das Ver­fah­ren vor der Ombuds­stel­le ist für Ver­brau­cher kos­ten­los. Die

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Ver­brau­cher­infor­ma­ti­on bei "EuroPlan"-Darlehn

Ein Kre­dit mit ver­än­der­li­chen Bedin­gun­gen, bei des­sen Abschluss der Gesamt­be­trag aller vom Ver­brau­cher zur Til­gung des Kre­dits sowie zur Zah­lung der Zin­sen und Kos­ten zu ent­rich­ten­den Teil­zah­lun­gen auf der Grund­la­ge der bei Ver­trags­ab­schluss maß­geb­li­chen Bedin­gun­gen anzu­ge­ben ist, liegt auch dann vor, wenn bei einer unech­ten Abschnitts­fi­nan­zie­rung ein end­fäl­li­ger Fest­kre­dit mit

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Invest­ment­steu­er­li­che Rege­lun­gen im Jah­res­steu­er­ge­setz 2010

Durch das Jah­res­steu­er­ge­setz 2010 wur­den eini­ge neue invest­ment­steu­er­li­che Rege­lun­gen ein­ge­führt. Zur Fra­ge von Über­gangs­er­leich­te­run­gen bei der Anwen­dung die­ser neu­en invest­ment­steu­er­li­chen Rege­lun­gen hat nun das Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um Stel­lung genom­men: Kon­kur­renz von § 7 Absatz 3 Satz 1 Num­mer 2 und § 15 Absatz 2 InvStG § 15 Absatz 2 InvStG ist auch im Hin­blick auf den Kapi­tal­ertrag­steu­er­ab­zug nur

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