Asyl für Iraner - und die exilpolitische Tätigkeit

Asyl für Ira­ner – und die exil­po­li­ti­sche Tätigkeit

Eine Ver­fol­gungs­ge­fahr wegen exil­po­li­ti­scher Akti­vi­tä­ten besteht nur dann, wenn der ira­ni­sche Staats­an­ge­hö­ri­ge bei sei­nen Akti­vi­tä­ten beson­ders her­vor­ge­tre­ten ist und sein Gesamt­ver­hal­ten ihn den ira­ni­schen Stel­len als ernst­haf­ten, auf die Ver­hält­nis­se im Iran ein­wir­ken­den Regime­geg­ner erschei­nen lässt. Eine her­aus­ge­ho­be­ne Betä­ti­gung ist dann anzu­neh­men, wenn die Akti­vi­tä­ten über den Rah­men mas­sen­ty­pi­scher exilpolitischer

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Deutsches Gericht - Iranisches Scheidungsrecht

Deut­sches Gericht – Ira­ni­sches Scheidungsrecht

In Deutsch­land kann eine im Iran geschlos­se­ne Ehe ira­ni­scher Ehe­leu­te nach ira­ni­schem Recht geschie­den wer­den. Haben bei­de Ehe­leu­te ihren gewöhn­li­chen Auf­ent­halt in Deutsch­land, sind nach den ein­schlä­gi­gen Bestim­mun­gen der ZPO und der EG VO Nr. 2201/​2003 die deut­schen Gerich­te zustän­dig. In der Sache ist mate­ri­el­les ira­ni­sches Schei­dungs­recht anzu­wen­den. Das ergibt

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Die iranische Bankfiliale in der EU

Die ira­ni­sche Bank­fi­lia­le in der EU

Die Ent­schei­dung des EU-Rates, die Gel­der der Mel­li Bank ein­zu­frie­ren, wur­de jetzt vom Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on bestä­tigt. Der Euro­päi­sche Gerichts­hof wies das Rechts­mit­tel gegen das erst­in­stanz­li­che Urteil des Gerichts der Euro­päi­schen Uni­on zurück, mit dem die Auf­nah­me die­ser bri­ti­schen Toch­ter­ge­sell­schaft der Bank Mel­li Iran in die Lis­te der an

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Die iranischen Volksmojahedin und die Liste terroristischer Organisationen

Die ira­ni­schen Volks­mo­ja­he­din und die Lis­te ter­ro­ris­ti­scher Organisationen

Der Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on hat das Rechts­mit­tel Frank­reichs gegen ein Urteil des Gerichts der Euro­päi­schen Uni­on zurück­ge­wie­sen, nach dem die People’s Moja­he­din Orga­niz­a­ti­on of Iran (PMOI) von der euro­päi­schen Lis­te der ter­ro­ris­ti­schen Orga­ni­sa­tio­nen zu strei­chen war. Das Gericht der Euro­päi­schen Uni­on hat nach Ansicht des Euro­päi­schen Gerichts­hofs zu Recht

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Flüchtlingsanerkennung durch Zwangsheirat

Flücht­lings­an­er­ken­nung durch Zwangsheirat

Die Aner­ken­nung als Flücht­ling kann in einer dro­hen­den Zwangs­ver­hei­ra­tung begrün­det sein. Denn die mit einer Zwangs­ver­hei­ra­tung ein­her­ge­hen­den Rechts­ver­let­zun­gen, die auch die Anwen­dung phy­si­scher und psy­chi­scher Gewalt mit ein­schlie­ßen, han­delt es sich um eine schwer­wie­gen­de Ver­let­zung grund­le­gen­der Men­schen­rech­te im Sin­ne des Art. 9 Abs. 1 lit. b RL 2004/​83/​EG. Vor die­sen Zwangs­ver­hei­ra­tun­gen und den

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Flüchtlingsanerkennung wegen christlichen Glaubens

Flücht­lings­an­er­ken­nung wegen christ­li­chen Glaubens

Ein Über­tritt vom Islam zum christ­li­chen Glau­ben im Sin­ne einer ernst­haf­ten Gewis­sens­ent­schei­dung, mit einem ernst gemein­ten reli­giö­sen Ein­stel­lungs­wan­del und einer iden­ti­täts­prä­gen­den fes­ten Über­zeu­gung führt für ira­ni­sche Staats­an­ge­hö­ri­ge zur Zuer­ken­nung der Flücht­lings­ei­gen­schaft. Art. 4 Abs. 1 GG gebie­tet inso­weit, wegen anzu­neh­men­der Aty­pik, auch bei einem sol­cher­ma­ßen sub­jek­ti­ven Nach­flucht­grund die Zuer­ken­nung der Flücht­lings­ei­gen­schaft nicht

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Prozesskostenhilfe bei komplexen ausländischen Rechtsproblemen

Pro­zess­kos­ten­hil­fe bei kom­ple­xen aus­län­di­schen Rechtsproblemen

Nach stän­di­ger Recht­spre­chung des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts gebie­tet Art. 3 Abs. 1 in Ver­bin­dung mit Art. 20 Abs. 3 GG eine weit­ge­hen­de Anglei­chung der Situa­ti­on von Bemit­tel­ten und Unbe­mit­tel­ten bei der Ver­wirk­li­chung des Rechts­schut­zes . Dabei ist es ver­fas­sungs­recht­lich unbe­denk­lich, die Gewäh­rung von Pro­zess­kos­ten­hil­fe davon abhän­gig zu machen, dass die beab­sich­tig­te Rechts­ver­fol­gung oder Rechtsverteidigung

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