Keine Entschädigungen im NRW-Kopftuchstreit

Kei­ne Ent­schä­di­gun­gen im NRW-Kopf­tuch­streit

Zwei Leh­re­rin­nen, die auf­grund ihrer reli­giö­sen Über­zeu­gung ein Kopf­tuch tra­gen, müs­sen vom Land Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len nicht wegen Benach­tei­li­gung bei der Stel­len­be­set­zung ent­schä­digt wer­den. In den bei­den jetzt vom Ober­ver­wal­tungs­ge­richt für das Land Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len ent­schie­de­nen Streit­fäl­len hat­ten meh­re­re Leh­re­rin­nen mus­li­mi­schen Glau­bens vom beklag­ten Land NRW die Zah­lung einer Ent­schä­di­gung nach dem im

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Islamische Dachverbände als Religionsgemeinschaft

Isla­mi­sche Dach­ver­bän­de als Reli­gi­ons­ge­mein­schaft

Die Eigen­schaft isla­mi­scher Dach­ver­bän­de als Reli­gi­ons­ge­mein­schaft bedarf wei­te­rer Auf­klä­rung. Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt hat daher einen nun­mehr seit 20 Jah­ren anhän­gi­gen Rechts­streit über isla­mi­schen Reli­gi­ons­un­ter­richt an öffent­li­chen Schu­len erneut an das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt in Müns­ter zurück­ge­ge­ben. In dem vor­lie­gen­den Ver­fah­ren hat­ten zwei isla­mi­sche Dach­ver­bän­de in der Rechts­form des ein­ge­tra­ge­nen Ver­eins geklagt. Ihre Mit­glie­der

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Religionsfreiheit - und das Schächten

Reli­gi­ons­frei­heit – und das Schäch­ten

Beim Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on ist der­zeit ein Ver­fah­ren zur Recht­mä­ßig­keit des Schäch­tungs­ver­bots außer­halb von Schlacht­hö­fen ‑Art. 4 Abs. 4 Ver­ord­nung (EG) Nr. 1099/​2009 des Rates vom 24.09.2009 über den Schutz von Tie­ren zum Zeit­punkt der Tötung – anhän­gig. In die­sem Ver­fah­ren hat nun der Gene­ral­an­walt des Gerichts­hofs sei­ne Schluss­an­trä­ge vor­ge­legt. Nach

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Islam als Religionsunterricht

Islam als Reli­gi­ons­un­ter­richt

Es besteht kein Anspruch auf Ein­füh­rung isla­mi­schen Reli­gi­ons­un­ter­richt an öffent­li­chen Schu­len in Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len von Sei­ten des Zen­tral­rats der Mus­li­me in Deutsch­land e.V. und des Islam­rats für die Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land e.V.. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt für das Land Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len die Kla­ge auf Ein­füh­rung isla­mi­schen Reli­gi­ons­un­ter­richts abge­wie­sen. Als Ersatz für

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Kopftuchverbot für Rechtsreferendarinnen

Kopf­tuch­ver­bot für Rechts­re­fe­ren­da­rin­nen

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat den Antrag auf Erlass einer einst­wei­li­gen Anord­nung einer Refe­ren­da­rin im juris­ti­schen Vor­be­rei­tungs­dienst des Lan­des Hes­sen, die sich gegen ein Kopf­tuch­ver­bot bei Gerichts­ver­hand­lun­gen wand­te, abge­lehnt. In Hes­sen dür­fen Rechts­re­fe­ren­da­rin­nen, die aus reli­giö­sen Grün­den ein Kopf­tuch tra­gen, bei Ver­hand­lun­gen im Gerichts­saal nicht auf der Rich­ter­bank sit­zen, kei­ne Sit­zungs­lei­tun­gen und

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Kündigung wegen des Tragens eines Kopftuchs

Kün­di­gung wegen des Tra­gens eines Kopf­tuchs

Eine unter­neh­mens­in­ter­ne Regel, die das sicht­ba­re Tra­gen jedes poli­ti­schen, phi­lo­so­phi­schen oder reli­giö­sen Zei­chens ver­bie­tet, stellt nach einem Urteil des Gerichts­hofs der Euro­päi­schen Uni­on kei­ne unmit­tel­ba­re Dis­kri­mi­nie­rung dar. Ohne eine sol­che Regel kann der Wil­le eines Arbeit­ge­bers, den Wün­schen eines Kun­den zu ent­spre­chen, wonach sei­ne Leis­tun­gen nicht mehr von einer Arbeit­neh­me­rin

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