Konkludenter Antrag auf Ist-Besteuerung

Kon­klu­den­ter Antrag auf Ist-Besteue­rung

Ein Antrag auf Ist-Besteu­e­­rung (§ 20 UStG) kann auch kon­klu­dent gestellt wer­den. Der Steu­er­erklä­rung muss deut­lich erkenn­bar zu ent­neh­men sein, dass die Umsät­ze auf Grund­la­ge ver­ein­nahm­ter Ent­gel­te erklärt wor­den sind. Das kann sich aus einer ein­ge­reich­ten Ein­­nah­­me-/Über­­­schus­s­­rech­­nung nach § 4 Abs. 3 EStG erge­ben. Hat ein Steu­er­pflich­ti­ger einen hin­rei­chend deut­li­chen Antrag auf

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Umsatzbesteuerung der freien Berufe

Umsatz­be­steue­rung der frei­en Beru­fe

Eine Steu­er­be­ra­­tungs-GmbH darf ihre Umsät­ze nicht der Ist­be­steue­rung unter­wer­fen. Der Bun­des­fi­nanz­hof hat klar­ge­stellt, dass eine Steu­er­be­ra­­tungs-GmbH ihre buch­füh­rungs­pflich­ti­gen Umsät­zen nicht nach ver­ein­nahm­ten Ent­gel­ten (Ist­be­steue­rung) gemäß § 20 UStG ver­steu­ern darf. Die Umsät­ze müs­sen des­halb nach ver­ein­bar­ten Ent­gel­ten (Soll­be­steue­rung) bereits vor dem Erhalt des Ent­gelts ver­steu­ert wer­den. Eine Steu­er­be­ra­­tungs-GmbH mit buch­füh­rungs­pflich­ti­gen

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Keine Ist-Versteuerung nur aufgrund fehlender Buchführungspflicht

Kei­ne Ist-Ver­steue­rung nur auf­grund feh­len­der Buch­füh­rungs­pflicht

Die Steu­er­be­rech­nung nach ver­ein­nahm­ten Ent­gel­ten gemäß § 20 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 UStG kommt nur bei beson­de­ren Här­ten wie z.B. dem Über­schrei­ten der nach § 20 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 UStG bestehen­den Umsatz­gren­ze auf­grund außer­ge­wöhn­li­cher und ein­ma­li­ger Geschäfts­vor­fäl­le, nicht aber all­ge­mein auf­grund einer feh­len­den Buch­füh­rungs­ver­pflich­tung in Betracht. Nach § 20 Abs. 1 Satz

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Istversteuerung für Steuerberatungs-GmbH

Ist­ver­steue­rung für Steu­er­be­ra­tungs-GmbH

Nach Ansicht des Finanz­ge­richts Düs­sel­dorf hat eine Steu­er­be­ra­­tungs-GmbH kei­nen Anspruch auf eine Berech­nung der Umsatz­steu­er nach ver­ein­nahm­ten Ent­gel­ten. Nach § 20 Abs. 1 Nr. 3 UStG kön­ne zwar das Finanz­amt auf Antrag die Berech­nung der Umsatz­steu­er nach ver­ein­nahm­ten Ent­gel­ten gestat­ten, soweit der Unter­neh­mer Umsät­ze aus sei­ner Tätig­keit als Ange­hö­ri­ger eines frei­en Beru­fes

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