Zwangsmitgliedschaft in der Jagdgenossenschaft

Zwangs­mit­glied­schaft in der Jagd­ge­nos­sen­schaft

Es stellt eine Ver­let­zung des in Art. 1 des Pro­to­koll Nr. 1 EMRK geschütz­ten Eigen­tums dar, wenn einem Grund­stücks­ei­gen­tü­mer die Ver­pflich­tung auf­er­legt wird , die Jagd auf sei­nem Land zu dul­den, obwohl er die­se aus Gewis­sens­grün­den ablehnt. Eine sol­che Ver­pflich­tung stellt eine unver­hält­nis­mä­ßi­ge Belas­tung dar. Dies ent­schied jetzt die Gro­ße Kam­mer des

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Kein Jagdschein nach Bestechung

Kein Jagd­schein nach Bestechung

Vor eini­ger Zeit hat­ten wir bereits über ein Urteil des Ver­wal­tungs­ge­richts Augs­burg berich­tet, das bei einem Klä­ger, der wegen Vor­teils­ge­wäh­rung zu einer Geld­stra­fe von 90 Ta­ges­sät­zen rechts­kräf­tig ver­ur­teilt ist, die er­for­der­li­che per­sön­li­che waf­­­fen- und jagd­recht­li­che Zu­ver­läs­sig­keit als nicht ge­ge­ben ansah. Die­ses Urteil des Ver­wal­tungs­ge­richts Augs­burg wur­de jetzt vom Baye­ri­schen Ver­wal­tungs­ge­richts­hof

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Der Jäger und der rheinische Spargel

Der Jäger und der rhei­ni­sche Spar­gel

Zumin­dest für Jäger in Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len ist Spar­gel ein Gar­ten­ge­wächs und kein Feld­ge­wächs. Sagt der Bun­des­ge­richts­hof. Die Beant­wor­tung der Fra­ge, ob der feld­mä­ßi­ge Anbau eines her­kömm­li­chen Gar­ten­ge­wäch­ses – in dem vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Rechts­streit des Spar­gels – in der betref­fen­den Regi­on als Teil der land­wirt­schaft­li­chen Erzeu­gung eini­ges Gewicht hat, unter­liegt der

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Hund statt Fuchs - und der Jagdschein ist futsch

Hund statt Fuchs – und der Jagd­schein ist futsch

Die ver­se­hent­li­che Tötung eines Hun­des, den ein Jäger mit einem Fuchs ver­wech­selt hat­te, recht­fer­tigt die Ein­zie­hung des Jagd­schei­nes. Mit die­ser Begrün­dung hat jetzt das Ver­wal­tungs­ge­richts Leip­zig den Antrag eines Jägers im vor­läu­fi­gen Rechts­schutz­ver­fah­ren abge­lehnt, der sich gegen die sofor­ti­ge Voll­zie­hung der Ein­zie­hung sei­nes Jagd­scheins gewandt hat. Am Nach­mit­tag des 26.

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Wolfsjagd

Wolfs­jagd

Der Abschuss eines Wol­fes recht­fer­tigt nach Ansicht des Ver­wal­tungs­ge­richts Mag­de­burg den sofor­ti­gen Ent­zug des Jagd­schei­nes. Das Ver­wal­tungs­ge­richt wies jetzt den Antrag eines Jägers auf Gewäh­rung vor­läu­fi­gen Rechts­schut­zes gegen den sofor­ti­gen Ent­zug sei­nes Jagd­schei­nes zurück. Der Ent­zug war von der Jagd­be­hör­de – unter Anord­nung des sofor­ti­gen Voll­zugs – des­halb aus­ge­spro­chen wor­den,

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Jagdlampensets

Jagd­lam­pen­sets

Das Bun­des­kri­mi­nal­amt ist nicht berech­tigt, Lam­pen­sets, die als Jagd­lam­pen ange­bo­ten wer­den, durch Bescheid als ver­bo­te­ne Waf­fen ein­zu­stu­fen. In dem jetzt vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt ent­schie­de­nen Fall bot die Klä­ge­rin, die Aus­rüs­tungs­ge­gen­stän­de für den Frei­­zeit- und Out­door­be­reich ver­kauft, unter ande­rem auch als „Jagd­lam­pen“ bezeich­ne­te Lam­pen­sets an, die aus einer Lam­pe, einem Kabel­schal­ter und

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Kein Jagdschein für Tierquäler

Kein Jagd­schein für Tier­quä­ler

Auch ein noch nicht abge­schlos­se­nes Straf­ver­fah­ren wegen Tier­quä­le­rei kann, wie ein aktu­el­les Urteil des Ver­wal­tungs­ge­richts Aachen zeigt, der Ver­län­ge­rung eines Jagd­scheins im Wege ste­hen. In dem jetzt vom Ver­wal­tungs­ge­richt Aachen ent­schie­de­nen Fall war der in Nör­ve­nich wohn­haf­te Antrag­stel­ler wegen Tier­quä­le­rei in Tat­ein­heit mit vor­sätz­li­chem ver­bo­te­nen Nach­stel­len von Tie­ren streng geschütz­ter

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Ein Jäger darf nicht bestechen!

Ein Jäger darf nicht bestechen!

Waf­fen­be­sit­zer und Jäger müs­sen stets recht­s­treu leben, wol­len sie nicht ihre Zuver­läs­sig­keit und damit ihre waf­fen­recht­li­chen Erlaub­nis­se bzw. ihren Jagd­schein ver­lie­ren. Deut­lich zeigt das wie­der ein­mal ein aktu­el­les Urteil des Ver­wal­tungs­ge­richts Augs­burgs, das jetzt die Kla­ge eines Augs­bur­ger Labor­arz­tes gegen einen Bescheid des Land­rats­am­tes Augs­burg abge­wie­sen hat, mit dem die

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Kein Schalldämpfer für die Jagd

Kein Schall­dämp­fer für die Jagd

Ein Jäger hat kei­nen Anspruch auf Geneh­mi­gung eines Schall­dämp­fers bei der Jagd. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Stutt­gart jetzt die Kla­ge eines unter Tin­ni­tus lei­den­den Jägers abge­wie­sen. Dem Klä­ger war im Juni 2007 von der Behör­de nicht erlaubt wor­den, einen Schall­dämp­fer für sei­ne Jagd­re­pe­tier­waf­fe zu erwer­ben. Der Klä­ger, so

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Gefährliche Jagdgesellschaft

Gefähr­li­che Jagd­ge­sell­schaft

Eion Jäger, der bei einer Treib­jagd einen Trei­ber ver­se­hent­lich ange­schiesst, muss nicht in jedem Fall mit dem Ver­lust sei­nes Jagd­schei­nes rech­nen, wie ein jetzt vom Ver­wal­tungs­ge­richt Müns­ter ent­schie­de­ner Fall zeigt. Am 28. Okto­ber 2006 nahm der Klä­ger an einer Treib­jagd auf Nie­der­wild teil. An einem ca. 10 m brei­ten und 100 m lan­gen, von

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Berliner Jagdzeitenverordnung

Ber­li­ner Jagd­zei­ten­ver­ord­nung

Die Ber­li­ner Lan­­des-Jag­d­­zei­­ten­­ver­­or­d­­nung von 2007 ist teil­wei­se nich­tig, wie jetzt das Ber­li­ner Ver­wal­tungs­ge­richt mit einer ziem­lich deut­li­chen Begrün­dung urteil­te und damit der Kla­ge eines Jägers statt­gab, der fest­ge­stellt wis­sen woll­te, dass er nach wie vor zur Jagd auf Stein­mar­der, Bläss­hüh­ner, Rin­gel­tau­ben und Stock­enten berech­tigt ist. Die Jagd auf die­se Tie­re

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Jagdgewehr mit Suchscheinwerfer

Jagd­ge­wehr mit Such­schein­wer­fer

Wie ein ein­fa­cher Schein­wer­fer zum Ver­lust des Jagd­scheins füh­ren kann, zeigt ein aktu­el­ler Beschluss des Ver­wal­tungs­ge­richts Arns­berg. Der Antrag­stel­ler in dem dort ent­schie­de­nen Ver­fah­ren hat­te zusam­men mit einem Jagd­ge­nos­sen mit sei­nem Gelän­de­wa­gen öffent­li­che Stra­ßen im Bereich der neu­en Bun­des­län­der befah­ren. Bei einer Poli­zei­kon­trol­le stell­te sich her­aus, dass sich auf dem

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Jagdgenossenschaften

Jagd­ge­nos­sen­schaf­ten

Nach dem Bun­des­jagd­ge­setz bil­den zusam­men­hän­gen­de Grund­flä­chen mit einer land‑, forst- oder fische­rei­wirt­schaft­lich nutz­ba­ren Flä­che von min­des­tens 75 ha, die im Eigen­tum ein und der­sel­ben Per­son ste­hen, einen Eigen­jagd­be­zirk. Alle Grund­flä­chen einer Gemein­de, die nicht zu einem Eigen­jagd­be­zirk gehö­ren, bil­den einen gemein­schaft­li­chen Jagd­be­zirk, wenn sie im Zusam­men­hang min­des­tens 150 ha umfas­sen.

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Hund statt Wildschwein

Hund statt Wild­schwein

Ein Jäger, der meint, auf ein Wild­schwein zu zie­len, statt­des­sen aber einen Hund erschießt, ver­liert sei­nen Jagd­schein. Dies hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Neu­stadt in einem jetzt bekannt gewor­de­nen Urteil bestätigt. Im ent­schie­de­nen Fall hat­te der Kläger, der seit fünf Jah­ren im Besitz eines Jagd­scheins ist, im August gegen 20.35 Uhr aus

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Hochsitz oder Gewissensgründe?

Hoch­sitz oder Gewis­sens­grün­de?

Der Bun­des­ge­richts­hof hat ent­schie­den, dass es der Eigen­tü­mer eines zu einer Jagd­ge­nos­sen­schaft gehö­ren­den Grund­stücks, das weder land- noch forst­wirt­schaft­lich genutzt wird, dem Jagd­päch­ter nicht aus Gewis­sens­grün­den unter­sa­gen kann, auf dem Grund­stück einen Hoch­sitz und eine Füt­te­rungs­ein­rich­tung zu errich­ten.

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