Reli­gi­ons­ge­mein­schaf­ten – und ihr Sta­tus aus öffent­lich-recht­li­che Kör­per­schaft

Die Ver­lei­hung des Kör­per­schafts­sta­tus an Reli­gi­ons­ge­mein­schaf­ten unmit­tel­bar durch ein Lan­des­ge­setz ver­stößt gegen den Grund­satz der Gewal­ten­tei­lung. Die Prü­fung der Vor­aus­set­zun­gen des Anspruchs auf Ver­lei­hung des Sta­tus einer Kör­per­schaft des öffent­li­chen Rechts aus Art. 4 Abs. 1 und 2, Art. 140 GG in Ver­bin­dung mit Art. 137 Abs. 5 Satz 2 WRV obliegt den

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Die Reli­gi­ons­ge­sell­schaft und ihre Selbst­or­ga­ni­sa­ti­on im Rah­men einer Kör­per­schaft des öffent­li­chen Rechts

Eine Reli­gi­ons­ge­mein­schaft, die den Sta­tus einer Kör­per­schaft des öffent­li­chen Rechts erlangt hat, kann in Aus­übung ihres Selbst­be­stim­mungs­rechts gem. Art. 140 GG i.V.m. Art. 137 Abs. 3 Satz 1 und Abs. 5 WRV in ihrer Grün­dungs­pha­se durch Kir­chen­ge­setz einen zu der Gemein­schaft gehö­ren­den pri­vat­recht­lich orga­ni­sier­ten Ver­ein in die Kör­per­schaft ein­glie­dern und damit des­sen eigen­stän­di­ge

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