Der verurteilte Jugendliche - und die Kosten der Nebenklage

Der ver­ur­teil­te Jugend­li­che – und die Kos­ten der Neben­kla­ge

Die not­wen­di­gen Aus­la­gen der Neben­kla­ge (§ 472 Abs. 1 StPO; § 74 JGG) kön­nen auch einem ver­ur­teil­ten Jugend­li­chen aus erzie­he­ri­schen Grün­den auf­er­legt wer­den. Ist der Jugend­li­che wegen eines Tötungs­de­lik­tes ver­ur­teilt wor­den, lässt sich ihm auf die­se Wei­se vor Augen füh­ren, dass durch sei­ne Tat auch Ange­hö­ri­ge betrof­fen sind. Zudem kann hier­durch

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Jugendstrafe - die Schwere der  Schuld und der Erziehungsgedanke

Jugend­stra­fe – die Schwe­re der Schuld und der Erzie­hungs­ge­dan­ke

Auch bei einer allein mit der Schwe­re der Schuld begrün­de­ten Ver­hän­gung von Jugend­stra­fe sind erzie­he­ri­sche Gesichts­punk­te bei der Straf­be­mes­sung maß­ge­bend, wenn­gleich nicht allein aus­schlag­ge­bend1. Bei­de Gesichts­punk­te ste­hen dabei in der Regel mit­ein­an­der im Ein­klang, da die cha­rak­ter­li­che Hal­tung und das in der Tat zum Aus­druck kom­men­de Per­sön­lich­keits­bild nicht nur für

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Jugendstrafe - und die Schwere der Schuld

Jugend­stra­fe – und die Schwe­re der Schuld

Nach der Recht­spre­chung und Tei­len der Lite­ra­tur kommt dem Unrecht der Tat bei der Prü­fung der Schwe­re der Schuld im Sin­ne von § 17 Abs. 2 Var. 2 JGG im All­ge­mei­nen kei­ne selbst­stän­di­ge Bedeu­tung zu1. Ent­schei­dend ist, inwie­weit sich die cha­rak­ter­li­che Hal­tung und die Per­sön­lich­keit sowie die Tat­mo­ti­va­ti­on des Her­an­wach­sen­den in vor­werf­ba­rer

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Rücktritt vom Versuch - und die jugendstrafrechtliche Beurteilung der Schuldschwere

Rück­tritt vom Ver­such – und die jugend­straf­recht­li­che Beur­tei­lung der Schuld­schwe­re

Im Fall eines frei­wil­li­gen Rück­tritts vom Ver­such – wie hier vom ver­such­ten beson­ders schwe­ren Raub – ist die schul­d­er­hö­hen­de Berück­sich­ti­gung des zunächst gege­be­nen Voll­endungs­vor­sat­zes im Rah­men der Prü­fung der Schwe­re der Schuld jeden­falls dann rechts­feh­ler­haft, wenn nicht der Umstand der frei­wil­li­gen Abkehr von die­sem Vor­satz glei­cher­ma­ßen in den Blick genom­men

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Jugendstrafe - und die frühere Bewährungsstrafe

Jugend­stra­fe – und die frü­he­re Bewäh­rungs­stra­fe

Nach § 31 Abs. 2 Satz 1 JGG ist bei der Ahn­dung von Straf­ta­ten nach Jugend­straf­recht, wenn eine ander­wei­ti­ge, bereits rechts­kräf­ti­ge Ver­ur­tei­lung zu einer Sank­ti­on gemäß § 27 JGG noch nicht erle­digt ist, grund­sätz­lich auf eine ein­heit­li­che Rechts­fol­ge zu erken­nen1. Die Ein­be­zie­hung der frü­he­ren Ver­ur­tei­lung darf nur aus­nahms­wei­se unter­blei­ben, wenn dies aus

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Jugendstrafe - und die nicht einbezogene frühere Geldstrafe

Jugend­stra­fe – und die nicht ein­be­zo­ge­ne frü­he­re Geld­stra­fe

Der Straf­aus­spruch über eine ein­heit­li­che Jugend­stra­fe hält der sach­lich­recht­li­chen Prü­fung durch das Revi­si­ons­ge­richt nicht stand, wenn in den Urteils­grün­den der Voll­stre­ckungs­stand hin­sicht­lich einer frü­he­ren Geld­stra­fe nicht mit­ge­teilt wird, und das Revi­si­ons­ge­richt daher nicht beur­tei­len kann, ob die Jugend­kam­mer zu Recht davon abge­se­hen hat, eine Ent­schei­dung über die Ein­be­zie­hung die­ser Ver­ur­tei­lung

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