Ver­jäh­rung von Scha­dens­er­satz­an­sprü­chen eines Anle­gers wegen Bera­tungs­pflicht­ver­let­zun­gen

Die Ver­jäh­rung von Scha­dens­er­satz­an­sprü­chen eines Anle­gers wegen Auf­klä­rungs­o­der Bera­tungs­pflicht­ver­let­zun­gen im Zusam­men­hang mit dem Erwerb einer Betei­li­gung an einer Fonds­ge­sell­schaft gemäß § 199 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 BGB beginnt nicht bereits mit dem Zugang sei­nes Bei­tritts­an­ge­bots bei der Fonds­ge­sell­schaft, son­dern frü­hes­tens mit dem Zustan­de­kom­men des Betei­li­gungs­ver­trags. Nach § 199 Abs. 3 Satz 1 Nr.

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Pro­spekt­haf­tung – und der erst nach der Zeich­nung erhal­te­ne Pro­spekt

Nach der stän­di­gen Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs ent­spricht es der Lebens­er­fah­rung, dass ein Pro­spekt­feh­ler für die Anla­ge­ent­schei­dung ursäch­lich gewor­den ist. Die­se Ver­mu­tung kann aller­dings wider­legt wer­den. Davon ist grund­sätz­lich dann aus­zu­ge­hen, wenn der Pro­spekt bei dem kon­kre­ten Ver­trags­schluss kei­ne Ver­wen­dung gefun­den hat . Ver­wen­dung fin­det der Pro­spekt aller­dings auch dann, wenn

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Kapi­tal­an­la­ge – und der Vor­steu­er­ab­zug

Steu­er­freie Ein­la­gen bei Kre­dit­in­sti­tu­ten, die zur Haupt­tä­tig­keit des Unter­neh­mers gehö­ren, sind kei­ne "Hilfs­um­sät­ze" i.S. des § 43 Nr. 3 USt­DV. Die ver­zins­li­che Anla­ge eines Teils des ein­ge­wor­be­nen Kapi­tals bei einer Bank ist ein umsatz­steu­er­frei­er Umsatz, so dass die mit der Kapi­tal­an­la­ge in Zusam­men­hang ste­hen­de Vor­steu­er (antei­lig) nicht abzieh­bar ist. Auf die

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Mit Immo­bi­li­en Geld ver­die­nen

Die der­zei­ti­ge Nied­rig­zins­pha­se bie­tet kei­ner­lei Anrei­ze, sein Geld zu spa­ren. Die tra­di­tio­nel­le Art, sein Kapi­tal durch Zin­sen zu ver­meh­ren und z. B. ein Spar­buch anzu­le­gen, trägt bei Zin­sen mit einer Null vor dem Kom­ma kei­ner­lei Früch­te. Also muss eine Alter­na­ti­ve her: Eine eben­falls kon­ser­va­ti­ve Geld­an­la­ge stellt die Inves­ti­ti­on in eine

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Kapi­tal­an­la­ge­be­trug – und das Ver­brei­ten unrich­ti­ger Infor­ma­tio­nen im Anla­ge­pro­spekt

Mit dem Ver­brei­ten unrich­ti­ger Infor­ma­tio­nen im Sin­ne des § 264a Abs. 1 StGB hat­te sich aktu­ell der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen: Die Bestim­mung des § 264a StGB (Kapi­tal­an­la­ge­be­trug) ist Schutz­ge­setz im Sin­ne des § 823 Abs. 2 BGB zuguns­ten des ein­zel­nen Kapi­tal­an­le­gers . Gemäß § 264a Abs. 1 Nr. 1 StGB macht sich straf­bar, wer

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Rück­ab­wick­lung finan­zier­ter Kapi­tal­an­la­ge­ge­schäf­te – und der Streit­wert

In Fäl­len finan­zier­ter Kapi­tal­an­la­ge­ge­schäf­te, in denen der Klä­ger begehrt, so gestellt zu wer­den, als hät­te er das Finan­zie­rungs­ge­schäft nicht getä­tigt, bemisst sich der Gesamt­streit­wert nach der Höhe des Net­to­dar­le­hens­be­tra­ges . Hin­zu kommt der aus Eigen­mit­teln auf­ge­brach­te Betrag, der eine wei­ter­ge­hen­de Scha­dens­po­si­ti­on betrifft. Ein höhe­rer bezif­fer­ter Zah­lungs­an­trag recht­fer­tigt kei­ne höhe­re Wert­fest­set­zung,

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Ver­harm­lo­sung der Anla­ge­ri­si­ken im Wer­berund­schrei­ben des Anla­ge­ver­mitt­lers

Bei einer blo­ßen Anla­ge­ver­mitt­lung ist – anders als bei der Anla­ge­be­ra­tung – eine beson­de­re auf die Anla­ger-belan­ge zuge­schnit­te­ne Bera­tung (Anla­ge­ziel, Risi­ko­be­reit­schaft etc.) nicht geschul­det. Der Anla­ge­ver­mitt­ler darf die im Pro­spekt ent­hal­te­nen Risi­ko­hin­wei­se nicht ent­kräf­ten. Ein Rund­schrei­ben des Ver­mitt­lers an poten­ti­el­le Anla­ge­in­ter­es­sen­ten mit ein­deu­ti­gem Anprei­­sungs- und Wer­be­cha­rak­ter, stellt nicht zwang­läu­fig eine

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Hartz IV, Kapi­tal­erträ­ge – und der auto­ma­ti­sier­te Daten­ab­gleich

Für das Bun­des­so­zi­al­ge­richt bestehen kei­ne ver­fas­sungs­recht­li­chen Beden­ken gegen den auto­ma­ti­sier­ten Daten­ab­gleich der Job­cen­ter zur Ermitt­lung von Kapi­tal­erträ­gen. SGB II-Bezie­her müs­sen nach Ansicht des Bun­des­so­zi­al­ge­richts den Daten­ab­gleich der Job­cen­ter in der von § 52 Abs 1 Nr 3 SGB II vor­ge­se­he­nen Form hin­neh­men. Die Vor­schrift ist eine gesetz­li­che Grund­la­ge im Sin­ne der daten­schutz­recht­li­chen

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Betrug durch Anla­ge­ver­mitt­ler als Orga­ni­sa­ti­ons­de­likt

Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs bestimmt sich bei Zusam­men­ar­beit meh­re­rer Betei­lig­ter im Rah­men einer Tat­se­rie die Zahl der recht­lich selb­stän­di­gen Hand­lun­gen im Sin­ne von § 53 Abs. 1 StGB für jeden Täter grund­sätz­lich nach der Anzahl sei­ner eige­nen Hand­lun­gen zur Ver­wirk­li­chung der Ein­zel­de­lik­te. Wirkt ein Täter an ein­zel­nen Taten ande­rer Betei­lig­ter

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Die ord­nungs­ge­mä­ße Auf­klä­rung eines Kapi­tal­an­le­gers

Einem Anle­ger muss für sei­ne Bei­tritts­ent­schei­dung ein rich­ti­ges Bild über das Betei­li­gungs­ob­jekt ver­mit­telt wer­den, das heißt er muss über alle Umstän­de, die für sei­ne Anla­ge­ent­schei­dung von wesent­li­cher Bedeu­tung sind oder sein kön­nen, ins­be­son­de­re über die mit der ange­bo­te­nen spe­zi­el­len Betei­li­gungs­form ver­bun­de­nen Nach­tei­le und Risi­ken zutref­fend, ver­ständ­lich und voll­stän­dig auf­ge­klärt wer­den

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"Jetzt Ren­di­te sichern" – aber nur für einen klei­nen Anla­ge­be­trag

Gemäß § 5a Abs. 2 UWG han­delt unlau­ter, wer die Ent­schei­dungs­fä­hig­keit von Ver­brau­chern dadurch beein­flusst, dass er eine Infor­ma­ti­on vor­ent­hält, die im kon­kre­ten Fall unter Berück­sich­ti­gung aller Umstän­de ein­schließ­lich der Beschrän­kun­gen des Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mit­tels wesent­lich ist. Bei der Beur­tei­lung, ob das Ver­schwei­gen einer Tat­sa­che irre­füh­rend ist, sind ins­be­son­de­re deren Bedeu­tung für die

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Der Immo­bi­li­en­ver­kauf – und die Ein­künf­te­er­zie­lungs­ab­sicht bei der Kapi­tal­an­la­ge

Im Ein­klang mit der stän­di­gen Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs ist die Ein­künf­te­er­zie­lungs­ab­sicht bei den Ein­künf­ten aus Kapi­tal­ver­mö­gen für jede ein­zel­ne Kapi­tal­an­la­ge getrennt zu beur­tei­len . Für die­se auf ein­zel­ne Anla­gen bezo­ge­ne Prü­fung ist grund­sätz­lich nur der tat­säch­lich ver­wirk­lich­te Sach­ver­halt zugrun­de zu legen. Denn die Besteue­rung knüpft grund­sätz­lich nur an die effek­tiv

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Besteue­rung von Schein­ren­di­ten in Schnee­ball­sys­te­men

Ver­langt ein Anle­ger die Aus­zah­lung fäl­li­ger Zins- oder Anla­ge­be­trä­ge vom Betrei­ber eines Schnee­ball­sys­tems, ist für die Prü­fung von des­sen Leis­tungs­fä­hig­keit und ‑bereit­schaft im Zeit­punkt einer Gut­schrifts­er­tei­lung oder der Ver­ein­ba­rung, Ren­di­ten wie­der­an­zu­le­gen, nicht erheb­lich, in wel­chem Umfang der Anle­ger Bemü­hun­gen ent­fal­tet, um sei­nen Aus­zah­lungs­wunsch durch­zu­set­zen, son­dern wie der Betrei­ber des Schnee­ball­sys­tems

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Scha­dens­be­rech­nung beim Schnee­ball­sys­tem

Wie ist die For­de­rung eines Anle­gers zu berech­nen, der sei­ne Ein­la­ge in einem in Form eines Schnee­ball­sys­tems betrie­be­nen Ein­la­gen­pool ver­lo­ren hat? Mit die­ser Fra­ge hat­te sich aktu­ell der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen: Anlass hier­für bot dem Bun­des­ge­richts­hof ein Rechts­streit über die Anmel­dung einer ent­spre­chen­den Scha­dens­er­satz­for­de­rung zur Insol­venz­ta­bel­le einer GmbH (Schuld­ne­rin), die

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Die Rechts­schutz­ver­si­che­rung – und der vor­ver­trag­li­che Ein­tritt des Ver­si­che­rungs­falls

In der Rechts­schutz­ver­si­che­rung besteht gemäß § 4 (1) Satz 1 a) ARB 94 kein Anspruch auf Ver­si­che­rungs­schutz bei Vor­ver­trag­lich­keit des Rechts­schutz­fal­les. Die von § 4 (1) Satz 1 a) ARB 94 fest­ge­schrie­be­ne Anknüp­fung an die ers­te Ursa­che des Scha­dens kann zu einer die Wirk­sam­keit in Fra­ge stel­len­den sehr wei­ten Vor­ver­la­ge­rung des Ver­si­che­rungs­fal­les

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Das Schnee­ball­sys­tem – und die Ein­kom­men­steu­er des Anle­gers

Schnee­ball­sys­te­me sind für Anle­ger ein dop­pelt schlech­tes Geschäft: Sie ver­lie­ren wahr­schein­lich nicht nur ihre Ein­la­ge. Sie müs­sen auch noch ein Ein­kom­men­steu­er auf die (fik­ti­ven) Zins­er­trä­ge zah­len. Ein Anle­ger hat nicht nur die vom Betrei­ber des Sys­tems als Zin­sen geleis­te­ten Zah­lun­gen als Ein­künf­te aus Kapi­tal­ver­mö­gen zu ver­steu­ern, viel­mehr kön­nen auch Zins­gut­schrif­ten

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Die Ver­lus­te einer Bank durch fehl­ge­schla­ge­ne Inves­ti­ti­ons­ent­schei­dun­gen

Ist ein mas­si­ver Preis­ver­fall einer Inves­ti­ti­ons­ent­schei­dung bei den bis dahin mit dem höchs­ten Rating aus­ge­stat­te­ten Assets auch bei sorg­fäl­tigs­ter Prü­fung nicht zu erwar­ten gewe­sen, besteht gegen die han­deln­den Vor­stän­de einer Bank kein Scha­dens­er­satz­an­spruch, wenn die­se die Sorg­falt eines ordent­li­chen und gewis­sen­haf­ten Geschäfts­lei­ters ange­wen­det haben. Mit die­ser Begrün­dung hat das Land­ge­richt

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Das Total­ver­lust­ri­si­ko bei Kapi­tal­an­la­gen

Hat ein Anle­ger beab­sich­tigt, sein Kapi­tal für sei­ne Alters­vor­sor­ge anzu­le­gen und will des­halb das Risi­ko eines Total­ver­lus­tes nicht in Kauf neh­men, darf dem Anle­ger kei­ne mit einem Total­ver­lust­ri­si­ko behaf­te­te Kapi­tal­an­la­ge emp­foh­len wer­den. Eine sol­che Kapi­tal­an­la­ge dient nicht sei­nem Anla­ge­ziel, so dass er bei Ein­tre­ten des Total­ver­lus­tes den Anla­gen­be­ra­ter für eine

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Der feh­ler­haf­te Emis­si­ons­pro­spekt

Eine Bank hat Ihre Pflicht zur objekt­ge­rech­ten Bera­tung bei einer Anla­ge ver­letzt, wenn sie den Anle­ger anhand eines für sie erkenn­bar feh­ler­haf­ten Anla­ge­pro­spekts bera­ten hat, ohne die Pro­spekt­män­gel rich­tig zu stel­len. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Hamm in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Toch­ter­ge­sell­schaft einer in Dort­mund täti­gen Spar­kas­se

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Haf­tung des Treu­hand­kom­man­di­tis­ten gegen­über den Anle­gern

Ein Treu­hand­kom­man­di­tist, der auch eige­ne Antei­le an der Gesell­schaft hält, haf­tet bei einer Ver­let­zung der Auf­klä­rungs­pflicht gegen­über den Anla­ge­ge­sell­schaf­tern wie ein Grün­dungs­ge­sell­schaf­ter. Ein Ver­schul­den eines Ver­hand­lungs­ge­hil­fen ist ihm nach § 278 BGB zuzu­rech­nen. Haf­tung des Treu­hand­kom­man­di­tis­ten Die Pro­spekt­haf­tung im wei­te­ren Sin­ne ist ein Anwen­dungs­fall der Haf­tung für Ver­schul­den bei Ver­trags­schluss

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Die fehl­ge­schla­ge­ne Kapi­tal­an­la­ge

Für eine fehl­ge­schla­ge­ne Kapi­tal­an­la­ge haf­tet der Geschäfts­füh­rer und Allein­ge­sell­schaf­ter der an einem Fonds als Treu­hand­ge­sell­schaft betei­lig­ten Ver­­­wal­­tungs- und Betei­li­gungs­ge­sell­schaft mbH nicht per­sön­lich, wenn ihm per­sön­lich kein betrü­ge­ri­sches Ver­hal­ten nach­zu­wei­sen ist, er kei­ne Anle­ger getäuscht und kei­ne Anla­ge­gel­der ver­un­treut hat. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Hamm in dem hier vor­lie­gen­den

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Unse­riö­se Kapi­tal­markt­in­for­ma­tio­nen – und ihre Kau­sa­li­tät für die Anla­ge­ent­schei­dung

Auf den Nach­weis der kon­kre­ten Kau­sa­li­tät einer Kapi­tal­markt­in­for­ma­ti­on für den Wil­lens­ent­schluss des jewei­li­gen Anle­gers kann im Rah­men des Anspruchs­tat­be­stan­des des § 826 BGB auch dann nicht ver­zich­tet wer­den, wenn eine Kapi­tal­markt­in­for­ma­ti­on extrem unse­ri­ös ist. Eine "gene­rel­le" – unab­hän­gig von der Kennt­nis des poten­ti­el­len Anle­gers pos­tu­lier­te – Kau­sa­li­tät einer fal­schen Wer­be­aus­sa­ge

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Die nega­ti­ve Ent­wick­lung eines geschlos­se­nen Immo­bi­li­en­fonds

Kann ein Anle­ger nicht zwei­fels­frei bewei­sen, dass er von der ver­mit­teln­den Ver­mö­gens­be­ra­tungs­ge­sell­schaft falsch bera­ten wor­den ist, besteht kein Anspruch auf Scha­dens­er­satz, wenn die Aus­schüt­tun­gen ste­tig sin­ken und letzt­end­lich aus­blei­ben. So das Land­ge­richt Coburg in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Ehe­paa­res, das wegen Betei­li­gung an einem geschlos­se­nen Immo­bi­li­en­fonds gegen die ver­mit­teln­de

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Scha­dens­er­satz­pflicht eines Mit­tel­ver­wen­dungs­kon­trol­leurs einer insol­ven­ten Anla­ge­ge­sell­schaft

Aktu­ell hat­te sich der Bun­des­ge­richts­hof mit Inhalt und Umfang des For­de­rungs­rechts einer Anla­ge­ge­sell­schaft zu befas­sen, die als Ver­spre­chens­emp­fän­ger gemäß § 335 BGB einen Mit­tel­ver­wen­dungs­kon­trol­leur auf Scha­dens­er­satz wegen Ver­let­zung des zuguns­ten von Anle­gern geschlos­se­nen Mit­tel­ver­wen­dungs­kon­troll­ver­trags in Anspruch nimmt. Scha­dens­er­satz­an­sprü­che der Gesell­schaf­ter einer insol­ven­ten Anla­ge­ge­sell­schaft gegen einen Mit­tel­ver­wen­dungs­kon­trol­leur kön­nen vom Insol­venz­ver­wal­ter der

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Kick-Back-Zah­lun­gen und die Auf­klä­rungs­pflicht der Bank

Eine Bank ist im Rah­men der Kapi­tal­an­la­ge­be­ra­tung bei der Emp­feh­lung von Antei­len an geschlos­se­nen Fonds ver­pflich­tet, den Kun­den unge­fragt dar­über auf­zu­klä­ren, ob und in wel­cher Höhe sie für die Ver­mitt­lung der Betei­li­gung sog. Kick-backs (ver­deck­te Rück­ver­gü­tun­gen) von der kapi­tal­su­chen­den Anla­ge­ge­sell­schaft erhält. In einem jetzt vom Ober­lan­des­ge­richt Hamm ent­schie­de­nen Fall ließ

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Pflicht­ver­let­zung bei Bera­tung über Woh­nungs­kauf

Es han­delt sich um eine schuld­haf­te Pflicht­ver­let­zung der Mit­ar­bei­ter einer Ver­mitt­lungs­fir­ma für Woh­nungs­käu­fe, wenn sich die Bera­tung über das wirt­schaft­li­che Risi­ko eines voll finan­zier­ten Erwerbs einer ver­mie­te­ten Woh­nung zu Kapi­tal­an­la­ge­zwe­cken durch einen bereits 50-jäh­­ri­gen Käu­fer mit allen­falls mitt­le­rem Ein­kom­men auf die kurz­fris­ti­ge Berech­nung der Ren­ta­bi­li­tät in der ers­ten Zeit nach

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