Pri­va­te Ver­äu­ße­rungs­ge­schäf­te – und die Rück­ga­be von Invest­ment­fonds-Antei­len

Eine Ver­äu­ße­rung liegt nicht vor, wenn der Anle­ger den Anteils­schein gemäß § 11 Abs. 2 KAGG an die Kapi­tal­an­la­ge­ge­sell­schaft zurück­gibt. Nach § 2 Abs. 1 Satz 1 Nr. 7 i.V.m. § 22 Nr. 2, § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG unter­lie­gen pri­va­te Ver­äu­ße­rungs­ge­schäf­te ins­be­son­de­re bei Wert­pa­pie­ren, als sons­ti­ge Ein­künf­te der Ein­kom­men­steu­er, wenn der Zeit­raum

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Die Klar­stel­lung des Gesetz­ge­bers als unzu­läs­si­ge Rück­wir­kung

Den Inhalt gel­ten­den Rechts kann der Gesetz­ge­ber mit Wir­kung für die Ver­gan­gen­heit nur in den ver­fas­sungs­recht­li­chen Gren­zen für eine rück­wir­ken­de Recht­set­zung fest­stel­len oder klar­stel­lend prä­zi­sie­ren. Eine nach­träg­li­che, klä­ren­de Fest­stel­lung des gel­ten­den Rechts durch den Gesetz­ge­ber ist grund­sätz­lich als kon­sti­tu­tiv rück­wir­ken­de Rege­lung anzu­se­hen, wenn dadurch eine in der Fach­ge­richts­bar­keit offe­ne Aus­le­gungs­fra­ge

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Scha­dens­er­satz­pflicht eines Mit­tel­ver­wen­dungs­kon­trol­leurs einer insol­ven­ten Anla­ge­ge­sell­schaft

Aktu­ell hat­te sich der Bun­des­ge­richts­hof mit Inhalt und Umfang des For­de­rungs­rechts einer Anla­ge­ge­sell­schaft zu befas­sen, die als Ver­spre­chens­emp­fän­ger gemäß § 335 BGB einen Mit­tel­ver­wen­dungs­kon­trol­leur auf Scha­dens­er­satz wegen Ver­let­zung des zuguns­ten von Anle­gern geschlos­se­nen Mit­tel­ver­wen­dungs­kon­troll­ver­trags in Anspruch nimmt. Scha­dens­er­satz­an­sprü­che der Gesell­schaf­ter einer insol­ven­ten Anla­ge­ge­sell­schaft gegen einen Mit­tel­ver­wen­dungs­kon­trol­leur kön­nen vom Insol­venz­ver­wal­ter der

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Markt­ma­ni­pu­la­ti­on per Pres­se­mit­tei­lung

Eine delik­ti­sche Scha­dens­er­satz­pflicht (§ 823 Abs.2 BGB) wegen Betru­ges kommt nicht in Betracht, wenn kein unmit­tel­ba­rer Zusam­men­hang zwi­schen dem angeb­li­chen Scha­den des Klä­gers und even­tu­ell erziel­ten Gewin­nen eines Unter­neh­mens beim Han­del mit Optio­nen von VW-Stam­m­ak­­ti­en besteht. Eine Haf­tung gemäß § 826 BGB wegen vor­sätz­li­cher sit­ten­wid­ri­ger Schä­di­gung wird ver­neint, wenn der

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30jähriger Kün­di­gungs­aus­schluss in der Kapi­tal­an­la­ge-GbR

Die Rege­lung im Gesell­schafts­ver­trag einer Kapi­tal­an­la­ge­ge­sell­schaft in der Form einer Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts, die dem nur in gerin­gem Umfang kapi­tal­mä­ßig betei­lig­ten Anle­ger eine ordent­li­che Kün­di­gung sei­ner Betei­li­gung erst­mals nach 31 Jah­ren gestat­tet, stellt wegen des damit für den Anle­ger ver­bun­de­nen unüber­schau­ba­ren Haf­tungs­ri­si­kos eine unzu­läs­si­ge Kün­di­gungs­be­schrän­kung nach § 723 Abs. 3 BGB

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Umsatz­steu­er­pflicht bei der Fonds­ver­wal­tung

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat dem Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on ein Vor­ab­ent­schei­dungs­er­su­chen zu der Fra­ge vor­ge­legt, ob soge­nann­te außen­ste­hen­de Bera­ter, die Kapi­tal­an­la­ge­ge­sell­schaf­ten beim Kauf und Ver­kauf von Wert­pa­pie­ren für die von der Kapi­tal­an­la­ge­ge­sell­schaft ver­wal­te­ten Son­der­ver­mö­gen gegen Ent­gelt bera­ten, umsatz­steu­er­pflich­ti­ge oder –wie die Kapi­tal­an­la­ge­ge­sell­schaf­ten selbst– steu­er­freie Leis­tun­gen bei der Fonds­ver­wal­tung erbrin­gen. Die Fra­ge

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