Die abweisungsreife Klage - und das KapMuG-Musterverfahren

Die abwei­sungs­rei­fe Kla­ge – und das Kap­MuG-Mus­ter­ver­fah­ren

Ist eine Kla­ge wegen ander­wei­ti­ger Rechts­hän­gig­keit abwei­sungs­reif, ist eine Aus­set­zung des Ver­fah­rens nach § 8 Abs. 1 Satz 1 Kap­MuG nF1 unzu­läs­sig. Aller­dings ist durch § 1 Abs. 1 Nr. 2 Kap­MuG nF der Anwen­dungs­be­reich des Kap­MuG auf Scha­dens­er­satz­an­sprü­che wegen Ver­wen­dung einer fal­schen oder irre­füh­ren­den öffent­li­chen Kapi­tal­markt­in­for­ma­ti­on oder wegen unter­las­se­ner Auf­klä­rung dar­über, dass eine öffent­li­che Kapi­tal­markt­in­for­ma­ti­on

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Kapitalanlegemusterverfahren - und die Frage der Schadensberechnung

Kapi­tal­an­le­ge­mus­ter­ver­fah­ren – und die Fra­ge der Scha­dens­be­rech­nung

Gene­rel­le Fest­stel­lun­gen zur Art und Wei­se der Scha­dens­be­rech­nung kön­nen Gegen­stand einer Fest­stel­lung im Kapi­tal­an­le­ge­mus­ter­ver­fah­ren sein. Die Fest­stel­lung ist im Ver­fah­ren nach dem Kapi­­tal­an­­le­ger-Mus­­ter­­ver­­­fah­­ren­s­ge­­setz fest­stel­lungs­fä­hig. Eine die Per­son des Muster­klä­gers oder eines bei­gela­de­nen Anle­gers betref­fen­de indi­vi­du­el­le Fra­ge, wie die Höhe des ihm ent­stan­de­nen Scha­dens oder die Beur­tei­lung der Recht­zei­tig­keit einer Anfech­tung

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MapMuG-Musterverfahren - und die Rechtsbeschwerde

Map­MuG-Mus­ter­ver­fah­ren – und die Rechts­be­schwer­de

Eine unzu­läs­si­ge (hier: ver­fris­te­te) Rechts­be­schwer­de eines Bei­gela­de­nen in einem Mus­ter­ver­fah­ren nach dem Kapi­­tal­an­­le­ger-Mus­­ter­­ver­­­fah­­ren­s­ge­­setz ist in eine zuläs­si­ge Anschluss­rechts­be­schwer­de umzu­deu­ten, wenn die unzu­läs­si­ge Rechts­be­schwer­de inner­halb der Frist zur Erklä­rung des Bei­tritts ein­ge­legt wor­den ist und inner­halb eines Monats nach Zustel­lung der Begrün­dung der Mus­ter­rechts­be­schwer­de der Mus­ter­be­klag­ten begrün­det wird. Nach all­ge­mei­nen Grund­sät­zen

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Der Bundesgerichtshof und das KapMuG-Musterverfahren

Der Bun­des­ge­richts­hof und das Kap­MuG-Mus­ter­ver­fah­ren

Der Bun­des­ge­richts­hof ist nicht Pro­zess­ge­richt im Sin­ne des § 8 Abs. 1 Satz 1 Kap­MuG. Eine Aus­set­zung des Revi­si­ons­ver­fah­rens nach § 8 Abs. 1 Satz 1 Kap­MuG zu dem Zweck, die (hier allein rele­van­te) Klä­rung einer Rechts­fra­ge im Mus­ter­ver­fah­ren abzu­war­ten, kommt ohne Rück­sicht dar­auf nicht in Betracht, ob das Land­ge­richt Frank­furt am Main den Vor­la­ge­be­schluss in

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Prospektfehler eines Filmfonds (IMF 2)

Pro­spekt­feh­ler eines Film­fonds (IMF 2)

Bei einem Film­fonds besteht das Haupt­ri­si­ko für den Anle­ger zumeist in der Abhän­gig­keit des wirt­schaft­li­chen Erfol­ges vom erwar­te­ten oder erhoff­ten Geschmack des Kino­pu­bli­kums. Ein Fonds­pro­spekt kann feh­ler­haft sein, wenn die­ses Risi­ko ver­harm­lost oder ver­schlei­ert wird, bei­spiels­wei­se durch die unzu­tref­fen­de Dar­stel­lung, ein Total­ver­lust sei nur bei einem kumu­la­ti­ven "Zusam­men­tref­fen meh­re­rer Risi­ken"

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Die Vertretung mehrerer geschädigter Kapitalanleger - und die Rechtsanwaltsvergütung

Die Ver­tre­tung meh­re­rer geschä­dig­ter Kapi­tal­an­le­ger – und die Rechts­an­walts­ver­gü­tung

Beauf­tra­gen Gesell­schaf­ter eines geschlos­se­nen Immo­bi­li­en­fonds einen Rechts­an­walt, den Initia­tor gemein­sam zu ver­kla­gen, um Scha­dens­er­satz­an­sprü­che wegen Pro­spekt­haf­tung gel­tend zu machen, kann gebüh­ren­recht­lich die­sel­be Ange­le­gen­heit gege­ben sein, auch wenn die Kla­ge­auf­trä­ge ein­zeln und zeit­lich ver­setzt erteilt wer­den. Ent­spre­chen­des gilt, wenn die Gesell­schaf­ter den Anwalt nach­ein­an­der beauf­tra­gen, gegen das kla­ge­ab­wei­sen­de erst­in­stanz­li­che Urteil Beru­fung

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