Aus­zah­lung einer Kapi­tal­le­bens­ver­si­che­rung – aus der Kapi­tal­ver­sor­gung eines berufs­stän­di­schen Ver­sor­gungs­werks

Ist eine zur Basis­ver­sor­gung hin­zu­tre­ten­de und von die­ser getrenn­te Kapi­tal­ver­sor­gung aus einem berufs­stän­di­schen Ver­sor­gungs­werk als Kapi­tal­le­bens­ver­si­che­rung aus­ge­stal­tet, sind auf ent­spre­chen­de Kapi­tal­aus­zah­lun­gen nicht die Rege­lun­gen über die Leis­tun­gen aus einer Basis-Alters­­­ver­­­sor­gung (§ 22 Nr. 1 Satz 3 Buchst. a EStG), son­dern die Rege­lun­gen über Erträ­ge aus Kapi­tal­le­bens­ver­si­che­run­gen (§ 20 Abs. 1 Nr. 6 EStG) anzu­wen­den. Eine

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Kapi­tal­bil­den­de Lebens­ver­si­che­rung – und die Über­schuss­be­tei­li­gung

Für das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt sind nun kei­ne Grün­de ersicht­lich, dass die in Umset­zung des Urteils des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts vom 26.07.2005 getrof­fe­ne gesetz­li­che Neu­re­ge­lung u.a. der §§ 153 VVG, 81c VAG dem Schutz­auf­trag aus Art. 2 Abs. 1 und Art. 14 Abs. 1 GG gegen­über den Ver­si­cher­ten einer kapi­tal­bil­den­den Lebens­ver­si­che­rung nicht gerecht wür­den. Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt

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Abtre­tung einer Kapi­tal­le­bens­ver­si­che­rung – als Rechts­dienst­leis­tung?

Mit der Wirk­sam­keit der Abtre­tung von Rech­ten aus einer Kapi­tal­le­bens­ver­si­che­rung an ein Unter­neh­men, das sich geschäfts­mä­ßig mit der Rück­ab­wick­lung sol­cher Ver­si­che­rungs­ver­trä­ge befasst (hier: "Aus­­­le­gungs- und Ände­rungs­ver­ein­ba­rung", AÄV), hat­te sich aktu­ell der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen – und eine der­ar­ti­ge Abtre­tung wegen Ver­sto­ßes gegen das Rechts­dienst­leis­tungs­ge­set­zes als nich­tig beur­teilt: Zunächst ist der

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Lebens­ver­si­che­run­gen zur Absi­che­rung eines Betriebs­kre­dits – und die Ein­kom­men­steu­er auf die Zin­sen

Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs im Urteil vom 12.10.2011 haben Ansprü­che aus Ver­si­che­rungs­ver­trä­gen län­ger als drei Jah­re der Siche­rung eines betrieb­li­chen Dar­le­hens gemäß § 10 Abs. 2 Satz 2 Buchst. c EStG gedient, wenn die objek­ti­ven Umstän­de des Ein­zel­falls erken­nen las­sen, dass der Steu­er­pflich­ti­ge den Ver­si­che­rungs­an­spruch tat­säch­lich zur Til­gung oder Siche­rung eines Kre­dits

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Zin­sen aus einer Kapi­tal­le­bens­ver­si­che­rung – und ihre Steu­er­pflicht wegen steu­er­schäd­li­cher Ver­wen­dung

Ein durch eine Lebens­ver­si­che­rung besi­cher­tes Dar­le­hen wird steu­er­schäd­lich ver­wen­det, soweit es auf die Anschaf­­fungs- und Her­stel­lungs­kos­ten der ver­äu­ßer­ten Dop­pel­haus­hälf­te ent­fällt und soweit die­ser Teil der Dar­le­hens­sum­me nicht unter Ein­satz des Ver­äu­ße­rungs­er­lö­ses getilgt wird. Dies führt zur Steu­er­bar­keit der Zin­sen aus den in den Lebens­ver­si­che­rungs­bei­trä­gen ent­hal­te­nen Spar­an­tei­len. Nach § 179 Abs.

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Rück­stel­lun­gen für Bei­trags­rück­erstat­tung – und die Über­schuss­be­tei­li­gung in der Lebens­ver­si­che­rung

Aus den vom Ver­si­che­rer zu bil­den­den Rück­stel­lun­gen für Bei­trags­rück­erstat­tung (§§ 56a, 56b VAG) sind sowohl die Betei­li­gung an dem Über­schuss gemäß § 153 Abs. 2 VVG als auch die Bewer­tungs­re­ser­ven gemäß § 153 Abs. 3 VVG zu bil­den. Hat der Ver­si­che­rer die Bewer­tungs­re­ser­ven nach einem ver­ur­sa­chungs­ori­en­tier­ten Ver­fah­ren ermit­telt, sind die­se aus der

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Kapi­tal­le­bens­ver­si­che­rung – und die Berech­nung der Über­schuß­be­tei­li­gung

Über die Betei­li­gung des Ver­si­che­rungs­neh­mers an Über­schüs­sen und Bewer­tungs­re­ser­ven einer kapi­tal­bil­den­den Lebens­ver­si­che­rung hat­te aktu­ell der Bun­des­ge­richts­hof zu ent­schei­den. In dem hier ent­schie­de­nen Fall unter­hielt der Klä­ger bei der beklag­ten Ver­si­che­rung eine kapi­tal­bil­den­de Lebens­ver­si­che­rung. Nach Ver­trags­ab­lauf 2008 rech­ne­te die Ver­si­che­rungs­ge­sell­schaft den Ver­trag ab und zahl­te dem Ver­si­che­rungs­neh­mer 28.025,81 € aus, wovon auf

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Wider­spruch gegen den Ver­si­che­rungs­ver­trag – und die Berech­nung des Berei­che­rungs­an­spruchs

Die sich aus dem Berei­che­rungs­recht erge­ben­den Rechts­fol­gen der Euro­pa­rechts­wid­rig­keit des § 5a Abs. 2 Satz 4 VVG a.F. sind dabei nicht auf eine Wir­kung ab Zugang des Wider­spruchs (ex nunc) zu beschrän­ken . Die berei­che­rungs­recht­li­che Rück­ab­wick­lung gegen­sei­ti­ger Ver­trä­ge hat nach den Grund­sät­zen der soge­nann­ten Sal­do­theo­rie zu erfol­gen. Danach ist der Berei­che­rungs­an­spruch bei

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Die dar­le­hens­fi­nan­zier­te liech­ten­stei­ni­sche Lebens­ver­si­che­rung – und der deut­sche Gerichts­stand für die Dar­le­hens­rück­zah­lung

Fällt ein Lebens­ver­si­che­rungs­ver­trag nicht in den Anwen­dungs­be­reich des Art. 29 Abs. 1 EGBGB aF, weil er zu den in Art. 37 Satz 1 Nr. 4 aF genann­ten Ver­si­che­rungs­ver­trä­gen gehört, unter­liegt auch ein des­sen Finan­zie­rung die­nen­der Dar­le­hens­ver­trag nicht Art. 29 Abs. 1 EGBGB aF. Die neben der Ein­zah­lung in eine Lebens­ver­si­che­rung für deren Ver­wal­tung anfal­len­den

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Das Wider­rufs­recht in der Lebens­ver­si­che­rung

§ 5a Abs. 2 Satz 4 VVG a.F. ist unter Beach­tung des Urteils des Gerichts­hofs der Euro­päi­schen Uni­on vom 19.12 2013 richt­li­ni­en­kon­form ein­schrän­kend aus­zu­le­gen. Danach ent­hält § 5a Abs. 2 Satz 4 VVG a.F. eine plan­wid­ri­ge Rege­lungs­lü­cke, die richt­li­ni­en­kon­form der­ge­stalt zu schlie­ßen ist, dass die Vor­schrift im Bereich der Lebens- und Ren­ten­ver­si­che­rung und der

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Vor­la­ge­pflicht an den EuGH und effek­ti­ver Rechts­schutz – die Richt­li­ni­en­kon­for­mi­tät des Poli­cen­mo­dells

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat noch­mals die Ver­pflich­tung des letzt­in­stanz­li­chen Gerichts betont, Fra­gen der Aus­le­gung von EU-Recht dem Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on zur Vor­ab­ent­schei­dung vor­zu­le­gen. Unter­lässt das letzt­in­stanz­li­che Gericht ein der­ar­ti­ges Vor­ab­ent­schei­dungs­er­su­chen, so ver­letzt es das Recht der Par­tei­en auf Gewäh­rung effek­ti­ven Rechts­schut­zes (Art. 2 Abs. 1 i.V.m. Art.20 Abs. 3 GG). Inhalts­über­sichtDer Aus­gangs­sach­ver­haltDie Ver­fas­sungs­be­schwer­deDie

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Rück­kaufs­wert in der Lebens­ver­si­che­rung – und der Aus­kunfts­an­spruch gegen den Ver­si­che­rer

Die maß­geb­li­chen Grund­sät­ze zum Aus­kunfts­an­spruch des Ver­si­che­rungs­neh­mers gegen den Lebens­ver­si­che­rer hat der Bun­des­ge­richts­hof in sei­nem Urteil vom 26.06.2013 auf­ge­stellt. Dort hat er es gebil­ligt, dass der Ver­si­che­rer ver­ur­teilt wor­den war, in geord­ne­ter Form Aus­kunft zu ertei­len durch die Benen­nung fol­gen­der Beträ­ge: der Hälf­te des mit den Rech­nungs­grund­la­gen der Prä­mi­en­kal­ku­la­ti­on berech­ne­ten

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Lebens­ver­si­che­run­gen als Net­to­po­li­cen – und die Ver­tre­ter­pro­vi­si­on

Ein Ver­si­che­rungs­ver­tre­ter kann sich von sei­nem Kun­den für die Ver­mitt­lung einer Lebens­ver­si­che­rung mit Net­to­po­li­ce eine Ver­gü­tung ver­spre­chen las­sen. Dies ent­schied jetzt der Bun­des­ge­richts­hof – und nahm gleich­zei­tig Stel­lung zu den Bera­­tungs- und Hin­weis­pflich­ten des Ver­si­che­rungs­ver­tre­ters im Fal­le des Abschlus­ses einer selb­stän­di­gen Ver­gü­tungs­ver­ein­ba­rung mit dem Kun­den sowie zur Bemes­sung des Wert­er­satz­an­spruchs

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Zins­auf­wen­dun­gen aus der Refi­nan­zie­rung von Kapi­tal­le­bens­ver­si­che­run­gen

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat sei­ne Recht­spre­chung zum Abzug von Zins­auf­wen­dun­gen aus der Refi­nan­zie­rung von Kapi­tal­le­bens­ver­si­che­run­gen fort­ge­führt: Zins­auf­wen­dun­gen aus der Fremd­fi­nan­zie­rung von Bei­trä­gen zu einer Lebens­ver­si­che­rung, die nicht zu steu­er­pflich­ti­gen Erträ­gen i.S. des § 20 Abs. 1 Nr. 6 EStG führt, kön­nen gemäß § 3c EStG nicht als Wer­bungs­kos­ten bei den Ein­künf­ten aus Kapi­tal­ver­mö­gen

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Ver­sor­gungs­aus­gleich und die Kapi­tal­le­bens­ver­si­che­rung des Gesell­schaf­ter-Geschäfts­füh­rers

Ein betrieb­lich erwor­be­nes Anrecht des Gesel­l­­schaf­­ter-Geschäfts­­­füh­­rers einer GmbH, das noch vor dem Ende der Ehe­zeit in eine pri­va­te Kapi­tal­ver­si­che­rung umge­wan­delt wird, ist ins­ge­samt nicht in den Ver­sor­gungs­aus­gleich ein­zu­be­zie­hen. Nach stän­di­ger Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs kön­nen nur die im Zeit­punkt der letz­ten tatrich­ter­li­chen Ent­schei­dung noch dem Ver­sor­gungs­aus­gleich unter­fal­len­den Anrech­te in die­sen ein­be­zo­gen

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Lebens­ver­si­che­rung – Net­to­po­li­ce – und die nich­ti­ge Kos­ten­aus­glei­chungs­ver­ein­ba­rung

Eine Kos­ten­aus­gleichs­ver­ein­ba­rung zwi­schen Lebens­ver­si­che­rung und Kun­de im "Net­to­po­li­cen­mo­dell" ist nich­tig. In dem vor­lie­gend vom Ober­lan­des­ge­richt Karls­ru­he ent­schie­de­nen Fall strei­ten die Par­tei­en dar­über, ob der Ver­si­che­rer von sei­nem Kun­den nach Kün­di­gung des Lebens­ver­si­che­rungs­ver­tra­ges noch die voll­stän­di­gen Abschluss- und Ein­rich­tungs­kos­ten ver­lan­gen kann. Die Beklag­te bean­trag­te bei der Klä­ge­rin, einem in Liech­ten­stein ansäs­si­gen

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"Wealthmaster"-Lebensversicherungen

Eine Par­tei die behaup­tet, bei­de Ver­trags­part­ner hät­ten den Ver­trags­text in einem ande­ren als dem Wort­sinn in der Ver­trags­ur­kun­de – hier "regel­mä­ßi­ge Aus­zah­lun­gen" in einem Ver­si­che­rungs­schein – ver­stan­den, trifft hier­für die Dar­­­le­gungs- und Beweis­last . Wenn der Ver­si­che­rer den Poli­cen­be­din­gun­gen "Wealth­mas­ter" eine Ein­schrän­kung des Leis­tungs­ver­spre­chens ent­neh­men will, ver­stößt die­se Fas­sung der

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Rück­kaufs­wert bei vor 2008 abge­schlos­se­nen Lebens­ver­si­che­run­gen

Dem Ver­si­che­rungs­neh­mer, der bis Ende 2007 einen Ver­trag über eine Lebens­ver­si­che­rung geschlos­sen hat, steht im Fal­le der Kün­di­gung bei Unwirk­sam­keit der in den all­ge­mei­nen Bedin­gun­gen ent­hal­te­nen Klau­seln über die Berech­nung des Rück­kaufs­wer­tes und die Ver­rech­nung der Abschluss­kos­ten im Wege der ergän­zen­den Ver­trags­aus­le­gung ein Min­dest­be­trag zu, der die Hälf­te des mit

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Rück­kaufs­wert von bis Ende 2007 geschlos­se­nen Lebens­ver­si­che­rungs­ver­trä­gen

Der Bun­des­ge­richts­hof hat­te sich aktu­ell in zwei Ver­fah­ren mit der Berech­nung des Rück­kaufs­werts von Lebens­ver­si­che­run­gen nach erfolg­ter Kün­di­gung zu befas­sen. In den zur Beur­tei­lung anste­hen­den Fäl­len schlos­sen die kla­gen­den Ver­si­che­rungs­neh­mer jeweils im Jahr 2004 Lebens­ver­si­che­rungs­ver­trä­ge, die sie 2009 kün­dig­ten. Die beklag­ten Ver­si­che­rer rech­ne­ten den von ihnen auf der Grund­la­ge der

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Die siche­rungs­hal­ber abge­tre­te­ne Lebens­ver­si­che­rung im Ver­sor­gungs­aus­gleich

Im Ver­sor­gungs­aus­gleich kann ein siche­rungs­hal­ber abge­tre­te­nes Anrecht aus einer pri­va­ten Lebens­ver­si­che­rung intern aus­ge­gli­chen wer­den . Dabei ist in der Beschluss­for­mel auch aus­zu­spre­chen, dass der Anspruch aus der Siche­rungs­ver­ein­ba­rung auf Rück­ge­währ des Bezugs­rechts auf bei­de Ehe­gat­ten als Mit­gläu­bi­ger über­tra­gen wird. Anrech­te im Sin­ne des Ver­sor­gungs­aus­gleichs­ge­set­zes sind im In- oder Aus­land bestehen­de

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Der Rück­kaufs­wert einer Lebens­ver­si­che­rung

Sind in einem Ver­trag über eine kapi­tal­bil­den­de Lebens­ver­si­che­rung die All­ge­mei­nen Bedin­gun­gen über die Berech­nung des Rück­kaufs­werts und die Ver­rech­nung der Abschluss­kos­ten unwirk­sam, steht dem Ver­si­che­rungs­neh­mer als Rück­kaufs­wert oder als bei­trags­freie Ver­si­che­rungs­sum­me jeden­falls die Hälf­te des unge­zill­mer­ten Deckungs­ka­pi­tals als Min­dest­leis­tung zu . Die­se Min­dest­leis­tung ist ohne Berück­sich­ti­gung von Abschluss­kos­ten zu berech­nen.

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Die sicher­heits­hal­ber abge­tre­te­ne Lebens­ver­si­che­rung im Ver­sor­gungs­aus­gleich

Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs gehö­ren Rech­te aus einer Ren­ten­ver­si­che­rung auch dann zum Ver­mö­gen des Ehe­gat­ten, wenn sie zur Besi­che­rung einer Bau­fi­nan­zie­rung abge­tre­ten wor­den sind. Mit der Siche­rungs­ab­tre­tung allein habe der Ehe­gat­te sich sei­ner Rech­te aus der Ren­ten­ver­si­che­rung noch nicht end­gül­tig bege­ben. Ins­be­son­de­re hin­de­re eine mit dem Dar­le­hens­ge­ber getrof­fe­ne Siche­­rungs-

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Insol­venz­an­fech­tung der Dar­le­hens­ab­si­che­rung durch eine Lebens­ver­si­che­rung

Die Abtre­tung der Ansprü­che aus einer Lebens­ver­si­che­rung für den Erle­­bens- und den Todes­fall sowie die Wei­ter­zah­lung der Prä­mi­en auf Grund­la­ge einer in der Abtre­tungs­ver­ein­ba­rung hier­zu über­nom­me­nen Ver­pflich­tung sind gegen­über dem Siche­rungs­neh­mer nicht als unent­gelt­li­che Leis­tung anfecht­bar, wenn die­ser Zug-um-Zug oder spä­ter ver­ein­ba­rungs­ge­mäß einem Drit­ten ein Dar­le­hen aus­reicht; die Ent­gelt­lich­keit setzt

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Wenn der Mak­ler die Anla­ge­ri­si­ken klein­re­det haf­tet die Ver­si­che­rung

Im Rah­men eines Bera­tungs­ver­tra­ges für eine Kapi­tal­an­la­ge hat sich die Bera­tung der Klä­ge­rin auch auf­grund eige­ner kri­ti­scher Über­prü­fung auf die­je­ni­gen Eigen­schaf­ten und Risi­ken zu bezie­hen, die für die jewei­li­ge Anla­ge­ent­schei­dung wesent­li­che Bedeu­tung haben konn­ten; das schließt beim Ver­trieb einer Anla­ge anhand eines Pro­spekts eine Über­prü­fung des Pro­spekts und der dar­in

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Die eng­li­sche Lebens­ver­si­che­rung und der Bera­tungs­feh­ler des Mak­lers

Einem (eng­li­schen) Lebens­ver­si­che­rer sind im Ein­zel­fall Bera­tungs­feh­ler eines Mak­lers nicht zuzu­rech­nen. Die Ein­re­de der Ver­jäh­rung kann gem. § 12 Abs. 1 VVG a. F. und § 199 BGB durch­grei­fen. Es fehlt bereits an einer Zure­chen­bar­keit des Han­delns des Ver­mitt­lers S. nach § 278 Satz 1 BGB als Erfül­lungs­ge­hil­fe. Die Ver­trä­ge für die

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