Stamm­ka­pi­tal­rück­zah­lung – und das steu­er­li­che Ein­la­gen­kon­to

Eine Rück­zah­lung des Nenn­ka­pi­tals i.S. von § 28 Abs. 2 Satz 2 KStG 2002 n.F. (nach einer Nenn­ka­pi­tal­her­ab­set­zung) ermög­licht einen Direkt­zu­griff auf das steu­er­li­che Ein­la­ge­kon­to. Um als Rück­zah­lung des Nenn­ka­pi­tals behan­delt zu wer­den, muss fest­ste­hen, dass die ent­spre­chen­de Leis­tung der Kapi­tal­ge­sell­schaft dar­auf gerich­tet ist, den Her­ab­set­zungs­be­trag aus­zu­zah­len. Das ist anhand des Her­ab­set­zungs­be­schlus­ses

Lesen

Schnee­ball­sys­te­me – und die Insol­venz­an­fech­tung der Kapi­tal­rück­zah­lung

Weiß der Gläu­bi­ger bei Durch­set­zung eines Anspruchs auf Rück­zah­lung einer Anla­ge, dass der Schuld­ner ein Schnee­ball­sys­tem betreibt, liegt dar­in ein wesent­li­ches Beweis­an­zei­chen für sei­ne Kennt­nis von einem Gläu­bi­ger­be­nach­tei­li­gungs­vor­satz des Schuld­ners. Nach § 130 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 InsO ist eine in den letz­ten drei Mona­ten vor dem Insol­venz­an­trag vor­ge­nom­me­ne Rechts­hand­lung, die

Lesen