Auf­tei­lung von Finan­zie­rungs­kos­ten – auf die Ein­künf­te aus Kapi­tal­ver­mö­gen und auf sons­ti­ge Ein­künf­te

Die Finan­zie­rungs­kos­ten für den Erwerb einer Sicher­heits-Kom­­pakt-Ren­­te, die den Abschluss einer Ren­ten­ver­si­che­rung als Ver­sor­gungs­kom­po­nen­te und einer Lebens­ver­si­che­rung als Til­gungs­kom­po­nen­te zum Gegen­stand hat, sind auch nach der Ein­füh­rung des Wer­bungs­kos­ten­ab­zugs­ver­bots nach § 20 Abs. 9 EStG zum 1.01.2009 auf­zu­tei­len in Wer­bungs­kos­ten, die antei­lig den Ein­künf­ten aus Kapi­tal­ver­mö­gen i.S. des § 20 Abs.

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Pri­va­te Dar­le­hens­for­de­run­gen – und ihr insol­venz­be­ding­ter Aus­fall

Der end­gül­ti­ge Aus­fall einer Kapi­tal­for­de­rung im Sin­ne des § 20 Abs. 1 Nr. 7 EStG in der pri­va­ten Ver­mö­gens­sphä­re führt nach Ein­füh­rung der Abgel­tungs­teu­er zu einem steu­er­lich anzu Ver­lust nach § 20 Abs. 2 Satz 1 Nr. 7, Satz 2, Abs. 4 EStG. Von einem For­de­rungs­aus­fall ist erst dann aus­zu­ge­hen, wenn end­gül­tig fest­steht, dass kei­ne

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Ein­künf­ten aus Kapi­tal­ver­mö­gen – und die Ver­rech­nung mit Alt­ver­lus­ten

Vor­aus­set­zung für die Ver­rech­nung zwi­schen den dem geson­der­ten Steu­er­ta­rif des § 32d Abs. 1 EStG unter­lie­gen­den posi­ti­ven Ein­künf­ten aus Kapi­tal­ver­mö­gen und den dem Steu­er­ta­rif des § 32a EStG unter­lie­gen­den Alt­ver­lus­ten aus Kapi­tal­ver­mö­gen ist ein Antrag auf Güns­ti­ger­prü­fung gemäß § 32d Abs. 6 EStG. Die Ungleich­be­hand­lung der Ver­rech­nung von Alt­ver­lus­ten aus Kapi­tal­ver­mö­gen gegen­über

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Zurech­nung von Ein­künf­ten aus Kapi­tal­ver­mö­gen – im Ver­hält­nis von Eltern zu ihren min­der­jäh­ri­gen Kin­dern

Der BFH hat bereits mehr­fach dazu Stel­lung genom­men, unter wel­chen Vor­aus­set­zun­gen Ein­nah­men aus Kapi­tal­an­la­gen, die Eltern an ihre min­der­jäh­ri­gen Kin­dern unent­gelt­lich über­tra­gen und in deren Namen bei der Bank ange­legt haben, abwei­chend von der for­ma­len zivil­recht­li­chen Gestal­tung wei­ter­hin den Eltern als wirt­schaft­li­chem Inha­ber der Kapi­tal­for­de­run­gen zuzu­rech­nen sind . So bezieht

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Stück­zin­sen aus der Ver­äu­ße­rung vor 2009 erwor­be­ner Wert­pa­pie­re

Erst nach dem 01.01.2009 zuge­flos­se­ne Stück­zin­sen aus der Ver­äu­ße­rung von Wert­pa­pie­ren, die vor dem 01.01.2009 erwor­ben wur­den, sind nicht gem. § 52 a Abs. 10 Satz 7, 1. Halb­satz EStG in der bis zum 13.10.2009 gel­ten­den Fas­sung von der Besteue­rung als Kapi­tal­ein­künf­te gem. § 20 Abs. 2 Satz 1 Nr. 7 EStG aus­ge­nom­men. Die­se

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Bin­dung des Gesell­schaf­ters an die Fest­stel­lun­gen des steu­er­li­chen Ein­la­ge­kon­to

Die Rege­lung des § 20 Abs. 1 Nr. 1 Satz 3 EStG 2002, nach der Bezü­ge aus Antei­len an einer Kör­per­schaft nicht zu den Ein­nah­men aus Kapi­tal­ver­mö­gen gehö­ren, soweit für die­se das steu­er­li­che Ein­la­ge­kon­to i.S. des § 27 KStG 2002 als ver­wen­det gilt, knüpft tat­be­stand­lich an die im Bescheid nach § 27 Abs.

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Halb­ein­künf­te­ver­fah­ren – und die kon­klu­den­te geson­der­te und ein­heit­li­che Fest­stel­lung

Die Fra­ge, ob die Anwen­dung des Halb­ein­künf­te­ver­fah­rens bei geson­dert und ein­heit­lich fest­ge­stell­ten Ein­künf­ten aus pri­va­ten Ver­äu­ße­rungs­ge­schäf­ten auch bei feh­len­den Anga­ben dazu kon­klu­dent Inhalt des Fest­stel­lungs­be­scheids ist und auch in Bezug auf die Anwen­dung des Halb­ein­künf­te­ver­fah­rens zu einer Ände­rung nach § 175 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 AO füh­ren kann oder ob über

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Kauf­preis­ra­ten bei Grund­stücks­ver­käu­fen – und ihre steu­er­pflich­ti­gen Zins­an­tei­le

Jede Kapi­tal­for­de­rung, die über eine län­ge­re Zeit als ein Jahr gestun­det ist, ent­hält nach der stän­di­gen Recht­spre­chung des BFH einen Zins­an­teil. Bei wirt­schaft­li­cher Betrach­tungs­wei­se des Lebens­sach­ver­halts ist in Fäl­len lang­fris­tig gestun­de­ter Zah­lungs­an­sprü­che davon aus­zu­ge­hen, dass der Schuld­ner bei als­bal­di­ger Zah­lung einen gerin­ge­ren Betrag hät­te ent­rich­ten müs­sen als bei spä­te­rer Zah­lung,

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Wer­bungs­kos­ten bei der Abgel­tungs­teu­er

Der Abzug von tat­säch­li­chen Wer­bungs­kos­ten ist nach Ansicht des Finanz­ge­richts Baden-Wür­t­­te­m­berg auch unter der Gel­tung der Abgel­tungs­steu­er in begrün­de­ten Aus­nah­me­fäl­len bei den Ein­künf­ten aus Kapi­tal­ver­mö­gen mög­lich. Für das Finanz­ge­richt Baden-Wür­t­­te­m­berg ist der Abzug von Wer­bungs­kos­ten in tat­säch­li­cher Höhe bei den Ein­künf­ten aus Kapi­tal­ver­mö­gen jeden­falls in den Fäl­len auf Antrag mög­lich,

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"Euro Medi­um Term Notes" und die erlit­te­nen Ver­äu­ße­rungs­ver­lus­te

Gemäß § 20 Abs. 1 Nr. 7, Abs. 2 Satz 1 Nr. 4 Satz 1 Buchst. c 2. Alter­na­ti­ve, Abs. 2 Satz 1 Nr. 4 Satz 4 EStG zäh­len zu den Ein­künf­ten aus Kapi­tal­ver­mö­gen auch Ein­nah­men aus der Ver­äu­ße­rung oder Ein­lö­sung von sons­ti­gen Kapi­tal­for­de­run­gen, bei denen die Höhe der Erträ­ge von einem unge­wis­sen Ereig­nis abhängt, soweit sie der rech­ne­risch

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Recht­mä­ßig­keit der Besteue­rung von Erstat­tungs­zin­sen zwei­fel­haft

Das Finanz­ge­richt Düs­sel­dorf hat bei sum­ma­ri­scher Prü­fung ernst­li­che Zwei­fel an der Besteue­rung von Erstat­tungs­zin­sen (§ 233a AO) als Ein­nah­men aus Kapi­tal­ver­mö­gen nach § 20 Abs. 1 Nr. 7 Satz 3 EStG in der Fas­sung des Jah­res­steu­er­ge­set­zes 2010. Es spre­chen sowohl gewich­ti­ge Grün­de für als auch gegen die Recht­mä­ßig­keit des ange­foch­te­nen Zins­be­scheids und die

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