Versorgungsausgleich bei Betriebsrentenanwartschaften mit Kapitalwahlrecht

Ver­sor­gungs­aus­gleich bei Betriebs­ren­ten­an­wart­schaf­ten mit Kapi­tal­wahl­recht

Ein Anrecht im Sin­ne des Betriebs­ren­ten­ge­set­zes ist unab­hän­gig von der Leis­tungs­form aus­zu­glei­chen. Es kann des­halb nicht durch Aus­übung eines Wahl­rechts auf ein­ma­li­ge Kapi­tal­aus­zah­lung dem Ver­sor­gungs­aus­gleich ent­zo­gen wer­den . Nach § 2 Abs. 2 Nr. 3 VersAus­glG ist ein Anrecht im Sin­ne des Betriebs­ren­ten­ge­set­zes oder des Alters­­­vor­­­sor­ge­­ver­­­trä­ge-Zer­­ti­­fi­zie­­rungs­­ge­­se­t­­zes unab­hän­gig von der Leis­tungs­form aus­zu­glei­chen. Ein Aus­gleich

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Private Rentenversicherungen und das Kapitalwahlrecht im Versorgungsausgleich

Pri­va­te Ren­ten­ver­si­che­run­gen und das Kapi­tal­wahl­recht im Ver­sor­gungs­aus­gleich

Pri­va­te Ren­ten­ver­si­che­run­gen mit Kapi­tal­wahl­recht unter­fal­len nach Aus­übung des Kapi­tal­wahl­rechts nicht mehr dem Ver­sor­gungs­aus­gleich, selbst wenn das Kapi­tal­wahl­recht nach Ende der Ehe­zeit vor der letz­ten tatrich­ter­li­chen Ent­schei­dung aus­ge­übt wur­de. Es kommt ledig­lich ein güter­recht­li­cher Aus­gleich in Betracht . Wie der Bun­des­ge­richts­hof wie­der­holt aus­ge­spro­chen hat, kön­nen nur die im Zeit­punkt der letz­ten

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