"Kar­ne­val ohne Kos­tüm ist wie Bläck ohne Föss"

Die­ser Slo­gan in einer Wer­be­an­zei­ge kos­te­te ein Geschäft, das u.a. Kar­ne­vals­kos­tü­me ver­treibt, Scha­dens­er­satz (fik­ti­ve Lizenz­ge­büh­ren) in Höhe von 10.000 €. Der Musik­band, einer beson­ders im Rhein­land bekann­ten Musik­grup­pe, steht wegen der wer­be­mä­ßig erfolg­ten Ver­ein­nah­mung ihres Namens in der Wer­be­an­zei­ge des Kos­tüm­ge­schäfts ein Anspruch auf Zah­lung einer fik­ti­ven Lizenz­ge­bühr gegen das Kos­tüm­ge­schäft

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Fliegende Pralinenschachteln beim Karnevalsumzug

Flie­gen­de Pra­li­nen­schach­teln beim Kar­ne­vals­um­zug

Platz­wun­den beim Kar­ne­vals­um­zug, die dadurch her­vor­ge­ru­fen wer­den, dass von einem Kar­ne­vals­wa­gen aus mit einem Pra­li­nen­kar­ton gewor­fen wur­de, gege­ben dem geschä­dig­ten Besu­cher weder gegen den Wer­fer noch gegen den Ver­an­stal­ter einen Scha­­den­s­er­­satz- oder Schmer­zens­geld­an­spruch. Denn hier­bei hat sich nach Ansicht des Amts­ge­richts Aachen nur ein Ver­let­zungs­ri­si­ko ver­wirk­licht, in wel­ches der Besu­cher

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Das Glasverbot in Trier

Das Glas­ver­bot in Trier

Die Ein­schrän­kung der Rech­te durch das ange­ord­ne­te Alko­hol- und Glas­ver­bot an Wei­ber­fast­nacht in Trier sind nicht sehr schwer­wie­gend und des­halb von den Bür­gern hin­zu­neh­men. So das Ver­wal­tungs­ge­richt Trier in dem hier vor­lie­gen­den Eil­an­trag eines Ein­woh­ners der Stadt Trier, der sich durch die Anord­nung unver­hält­nis­mä­ßig in sei­nen Rech­ten ein­ge­schränkt fühlt. Nach­dem

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Der steuerliche Gesang einer Karnevalsgruppe

Der steu­er­li­che Gesang einer Kar­ne­vals­grup­pe

Die Ein­künf­te einer eine Gesangs­grup­pe, die über­wie­gend im Bereich des Kar­ne­vals tätig ist und im Rah­men von Kon­zer­ten auf­tritt, sind kei­ne gewerb­li­chen Ein­künf­te. Gemäß § 2 Abs. 1 Satz 1 GewStG unter­liegt der Gewer­be­steu­er jeder ste­hen­de Gewer­be­be­trieb, soweit er im Inland betrie­ben wird. Nach Satz 2 der Vor­schrift ist unter Gewer­be­be­trieb ein gewerb­li­ches Unter­neh­men

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Steuerpflichtiger Verkauf von Karnevalsorden

Steu­er­pflich­ti­ger Ver­kauf von Kar­ne­vals­or­den

Eine wegen För­de­rung des tra­di­tio­nel­len Brauch­tums gemein­nüt­zi­ge Kör­per­schaft ist gemäß § 5 Abs. 1 Nr. 9 Satz 1 KStG von der Kör­per­schaft­steu­er befreit und gemäß § 5 Abs. 1 Nr. 9 Satz 2 KStG nur mit den Ein­künf­ten aus ihrem wirt­schaft­li­chen Geschäfts­be­trieb kör­per­schaft­steu­er­pflich­tig. Zu die­sem der Kör­per­schaft­steu­er unter­lie­gen­den wirt­schaft­li­chen Geschäfts­be­trieb zählt auch der Ver­kauf von Kar­ne­vals­or­den. Nach §

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Karneval - der Freund der Taxis und der Steuerfahndung

Kar­ne­val – der Freund der Taxis und der Steu­er­fahn­dung

In einem Rechts­streit vor dem Finanz­ge­richt Köln stritt sich eine Taxi-Unter­­neh­­me­­rin mit dem Finanz­amt nach einer Steu­er­fahn­dungs­prü­fung über die Recht­mä­ßig­keit von Hin­zu­schät­zun­gen. In ihrem Bericht traf die Fahn­dungs­prü­fe­rin fol­gen­de Fest­stel­lun­gen: Die Unter­neh­me­rin ver­füg­te über drei Taxi-Kon­­zes­­si­o­­nen, die sie samt Fahr­zeu­gen im Janu­ar 2009 erwor­ben hat­te. Die Taxen sei­en mit ange­stell­ten

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Verkehrssicherungspflichten beim Rosenmontagsumzug

Ver­kehrs­si­che­rungs­pflich­ten beim Rosen­mon­tags­um­zug

Der Ver­an­stal­ter eines Rosen­mon­tags­um­zugs hat dafür Sor­ge zu tra­gen hat, dass Per­so­nen, ins­be­son­de­re min­der­jäh­ri­ge Zuschau­er, nicht zu nahe an die Fest­wa­gen kom­men kön­nen und eine Absper­rung vor­zu­neh­men ist . Die Ver­kehrs­si­che­rungs­pflicht ver­pflich­tet grund­sätz­lich den­je­ni­gen, der eine Gefah­ren­la­ge schafft, die not­wen­di­gen und zumut­ba­ren Vor­keh­run­gen zu tref­fen, um eine Schä­di­gung ande­rer mög­lichst

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Rechtslupe - Alaaf !!

Rechts­lu­pe – Alaaf !!

Wie über­ra­schend – es ist wie­der Kar­ne­vals­zeit! Gera­de hier im Rhein­land herrscht spä­tes­tens ab Wei­ber­fast­nacht der Aus­nah­me­zu­stand. Auch die Gerich­te machen da kei­ne Aus­nah­me, so fin­den an vie­len Gerich­ten kei­ne Ter­mi­ne statt, und es ist ledig­lich ein Not­fall­dienst ein­ge­rich­tet. Aber von einem voll­stän­di­gen Still­stand der Jus­tiz kann man nicht spre­chen:

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Körperverletzung beim Karnevalsumzug

Kör­per­ver­let­zung beim Kar­ne­vals­um­zug

Ist das spie­le­ri­sche Hoch­he­ben einer Per­son unter jun­gen Leu­ten am Ran­de eines Fas­nachts­um­zugs noch ein sozi­al­ad­äqua­tes Ver­hal­ten? Die­se Fra­ge stell­te sich dem Land­ge­richt Ravens­burg im Rah­men eines Scha­dens­er­satz­pro­zes­ses. Die Ant­wort des Land­ge­richts: Wer eine erwach­se­ne Per­son ohne wahr­nehm­ba­re gesund­heit­li­che Ein­schrän­kun­gen sol­cher­art hoch­hebt, han­delt nicht sorg­falts­wid­rig, wenn er sie absetzt, indem

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Verkehrssicherungspflichten beim Karnevalsumzug

Ver­kehrs­si­che­rungs­pflich­ten beim Kar­ne­vals­um­zug

Als Ver­an­stal­ter eines Kar­ne­vals­um­zu­ges besteht zwar die Ver­pflich­tung, nach den jewei­li­gen Umstän­den die not­wen­di­gen und zumut­ba­ren Vor­keh­run­gen zu schaf­fen, um eine Schä­di­gung ande­rer mög­lichst zu ver­mei­den. Aller­dings ist eine lücken­lo­se Über­wa­chung zum Aus­schluss jeg­li­chen Risi­kos für Umzugs­teil­neh­mer und Zuschau­er nicht geschul­det. So das Ober­lan­des­ge­richt Koblenz in dem hier vor­lie­gen­den Fall

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Karnevalsorden

Kar­ne­vals­or­den

Der Gewinn einer gemein­nüt­zi­gen Kar­ne­vals­ge­sell­schaft aus dem Ver­kauf von Kar­ne­vals­or­den unter­liegt der Kör­per­schaft­steu­er. Eine Kör­per­schaft ist von der Kör­per­schaft­steu­er befreit, wenn sie nach ihrer Sat­zung und ihrer tat­säch­li­chen Geschäfts­füh­rung aus­schließ­lich und unmit­tel­bar gemein­nüt­zi­gen, mild­tä­ti­gen oder kirch­li­chen Zwe­cken dient (§§ 51 bis 68 AO). Die­se per­sön­li­che Steu­er­be­frei­ung ist aller­dings sach­lich aus­ge­schlos­sen,

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Glasverbot im Kölner Karneval

Glas­ver­bot im Köl­ner Kar­ne­val

Das vor zwei Jah­ren erst­mals aus­ge­spro­che­ne Glas­ver­bot im Köl­ner Stra­ßen­kar­ne­val war recht­mä­ßig. Im Jahr 2010 hat­te die Stadt Köln erst­mals durch All­ge­mein­ver­fü­gung ver­bo­ten, an ein­zel­nen Kar­ne­vals­ta­gen in bestimm­ten Berei­chen der Innen­stadt (Alt­stadt, Zül­pi­cher Vier­tel, Tei­le der Rin­ge) Glas­be­hält­nis­se außer­halb von geschlos­se­nen Räu­men mit­zu­füh­ren und zu benut­zen. Dort ansäs­si­gen Ein­zel­han­dels­be­trie­ben war

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Bonner Dreigestirn?

Bon­ner Drei­ge­stirn?

Das Bon­ner Land­ge­richt hat­te über einen Eil­an­trag eines anony­men Kar­ne­vals­freun­des zu ent­schei­den. Die­ser begehr­te die Erwei­te­rung des Bon­ner Prin­zen­paa­res zu einem Drei­ge­stirn. Die "11. außer­or­dent­li­che Zivil­kam­mer" sah sich unter dem Vor­sitz der Land­ge­richts­prä­si­den­tin gezwun­gen, zwi­schen dem Prin­zen­paar (Prinz Chris­toph I. und Bon­na Karin IV.) und der Erwei­te­rung zum Drei­ge­stirn durch

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Karneval in Köln ohne Glas

Kar­ne­val in Köln ohne Glas

Vie­les in Köln wie­der­holt sich. Uns so ist es für die in zwei Tagen star­ten­de Kar­ne­vals­ses­si­on wie­der so wie für die letz­te: Die Stadt Köln erlässt für bestimm­te Innen­­stadt-Bezir­­ke ein Glas­ver­bot und ord­net die sofor­ti­ge Voll­zieh­bar­keit die­ses Ver­bots an. Das der gegen das Glas­ver­bot ein­ge­leg­ten Rechts­mit­tel an. Und das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt

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Kölner Glasverbot - reloaded

Köl­ner Glas­ver­bot – rel­oa­ded

Nach­dem die Stadt Köln sich bereits zum letz­ten Kar­ne­val für bestimm­te Stadt­be­zir­ke an einem hat, wur­de vom Ver­wal­tungs­ge­richt Köln jetzt auch der zwei­te Anlauf für die kom­men­de Kar­ne­vals­ses­si­on gestoppt. Das Ver­wal­tungs­ge­richt Köln hat das von der Stadt Köln für die Ses­si­ons­er­öff­nung am 11.11. aus­ge­spro­che­ne Glas­ver­bot in der Köl­ner Innen­stadt gestoppt.

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Karneval zukünftig wieder mit Kölschglas

Kar­ne­val zukünf­tig wie­der mit Kölsch­glas

Das „Glas­ver­bot“ an Kar­ne­val 2010 in der Köl­ner Innen­stadt war rechts­wid­rig, ent­schied jetzt das Ver­wal­tungs­ge­richt Köln und gab damit den Kla­gen eines Anwoh­ners aus dem Zül­pi­cher Vier­tel und eines Köl­ner Kiosk-Betrei­­bers statt. Die Stadt Köln hat­te im Janu­ar 2010 mit einer All­ge­mein­ver­fü­gung für bestimm­te Zei­ten an den Kar­ne­vals­ta­gen in der Alt­stadt,

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Doch kein Glas im Kölner Straßenkarneval

Doch kein Glas im Köl­ner Stra­ßen­kar­ne­val

Vor einer Woche hat­te das Ver­wal­tungs­ge­richt Köln den Voll­zug des von der Stadt Köln für die Kar­ne­vals­ta­ge ver­füg­ten Glaus­ver­bots für die Köl­ner Innen­stadt aus­ge­setzt. Buch­stäb­lich am letz­ten Tag vor Beginn der när­ri­schen Tage hat heu­te jedoch auf die Beschwer­de des Ober­bür­ger­meis­ters der Stadt Köln hin das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt für das Land

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Kein Glasverbot im Kölner Karneval

Kein Glas­ver­bot im Köl­ner Kar­ne­val

Eine der unan­ge­neh­me­ren Fol­gen rhei­ni­schen Froh­sinns sind die Glas­scher­ben, die an den Kar­ne­vals­ta­gen die Wege des Stra­ßen­kar­ne­vals ver­un­zie­ren. Der Stadt Köln waren die­se eben­falls ein Dorn im kar­ne­va­lis­ti­schen Auge und so sprach sie unter Anord­nung des Sofort­voll­zugs in einer All­ge­mein­ver­fü­gung vom 13. Janaur 2010 für bestimm­te Zei­ten an den Kar­ne­vals­ta­gen

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Die angekündigte Erkrankung

Die ange­kün­dig­te Erkran­kung

Die Pflicht­wid­rig­keit der Ankün­di­gung einer Krank­schrei­bung bei objek­tiv nicht bestehen­der Erkran­kung im Zeit­punkt der Ankün­di­gung liegt in ers­ter Linie dar­in, dass der Arbeit­neh­mer mit einer sol­chen Erklä­rung zum Aus­druck bringt, er sei not­falls bereit, sei­ne Rech­te aus dem Ent­gelt­fort­zah­lungs­recht zu miss­brau­chen, um sich einen unbe­rech­tig­ten Vor­teil zu ver­schaf­fen . Mit

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