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Der Hän­ge­be­schluss im Kartellverwaltungsverfahren

Gegen eine Zwi­schen­ent­schei­dung des Kar­tell­be­schwer­de­ge­richts in einem anhän­gi­gen Ver­fah­ren auf vor­läu­fi­gen Rechts­schutz, die bis zur end­gül­ti­gen Ent­schei­dung über den Eil­an­trag die auf­schie­ben­de Wir­kung der Beschwer­de anord­net („Hän­ge­be­schluss“), ist die Rechts­be­schwer­de statt­haft. Die Nicht­zu­las­sungs­be­schwer­de ist eröff­net, wenn die Rechts­be­schwer­de statt­haft ist und das Beschwer­de­ge­richt die­ses Rechts­mit­tel mit­hin wirk­sam hät­te zulas­sen können.

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Die markt­be­herr­schen­de Stel­lung von Face­book- und ihr Miss­brauch bei der Datenzusammenführung

Face­book hat eine markt­be­herr­schen­de Stel­lung auf dem deut­schen Markt für sozia­le Netz­wer­ke und nutzt sie mit sei­nen Nut­zungs­be­din­gun­gen miss­bräuch­lich aus. Mit die­ser Begrün­dung hat der Bun­des­ge­richts­hof in dem hier vor­lie­gen­den Fall den Antrag auf Anord­nung der auf­schie­ben­den Wir­kung der Beschwer­de gegen die Unter­sa­gungs­ver­fü­gung des Bun­des­kar­tell­am­tes abge­lehnt und gleich­zei­tig die Ent­schei­dung des

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Kar­tell­geld­bu­ßen – und das steu­er­li­che Abzugsverbot

Die blo­ße Her­an­zie­hung des tat­be­zo­ge­nen Umsat­zes zur Ermitt­lung der Höhe einer am maß­geb­li­chen Bilanz­stich­tag ange­droh­ten und nach­fol­gend auch fest­ge­setz­ten Kar­tell­geld­bu­ße bewirkt kei­ne Abschöp­fung des unrecht­mä­ßig erlang­ten wirt­schaft­li­chen Vor­teils i.S. des § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 8 Satz 4 Halb­satz 1 EStG. Nach § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 8 Satz 1 EStG darf eine von einer inlän­di­schen Behörde

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Kar­tell­ver­stö­ße – und die Ver­jäh­rung von Schadensersatzansprüchen

Aktu­ell hat­te sich der Bun­des­ge­richts­hof mit der Ver­jäh­rung von Scha­dens­er­satz­an­sprü­chen bei Kar­tell­ver­stö­ßen zu befas­sen. Anlass hier­für bot eine Kla­ge in Zusam­men­hang mit den Grau­zement­kar­tell: Die Klä­ge­rin, eine Bau­stoff­händ­le­rin, erhebt gegen die Beklag­te, eine Zement­her­stel­le­rin, Scha­dens­er­satz­an­sprü­che und macht gel­tend, sie habe in den Jah­ren 1993 bis 2002 wegen deren Betei­li­gung an

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Haf­tung eines Arbeit­neh­mers für eine Kar­tell­bu­ße – und die kar­tell­recht­li­che Vorfrage

§ 87 GWB begrün­det eine aus­schließ­li­che Rechts­weg­zu­stän­dig­keit der Kar­­tell-Lan­d­­ge­­rich­­te, die von Amts wegen auch von den Gerich­ten für Arbeits­sa­chen zu berück­sich­ti­gen ist. Hängt die Ent­schei­dung einer bür­­ger­­lich-rech­t­­li­chen Strei­tig­keit ganz oder teil­wei­se von einer kar­tell­recht­li­chen Vor­fra­ge iSv. § 87 Satz 2 GWB ab, ist der Rechts­streit von den Gerich­ten für Arbeits­sa­chen an das

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Kar­tell­buß­geld – aber ohne das Finanzamt

Ein vom Bun­des­kar­tell­amt auf­grund ver­bots­wid­ri­ger Abspra­chen ver­häng­tes Buß­geld darf nicht als Betriebs­aus­ga­ben abge­zo­gen wer­den. Dies gilt auch für den Fall, dass sich die Höhe der Geld­bu­ße am Gewinn­po­ten­ti­al der Kar­tell­ab­spra­che ori­en­tiert. In dem hier vom Finanz­ge­richt Köln ent­schie­de­nen Fall hat­te das Bun­des­kar­tell­amt gegen die Akti­en­ge­sell­schaft wegen Kar­tell­ab­spra­chen hohe Buß­gel­der verhängt.

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Courthouse

Gemeind­li­che Strom­kon­zes­sio­nen – und das kar­tell­recht­li­che Diskriminierungsverbot

Gemein­den haben bei der Ver­ga­be von Strom­kon­zes­sio­nen das kar­tell­recht­li­che Dis­kri­mi­nie­rungs­ver­bot zu beach­ten. Die Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs lei­tet hier­aus das Ver­bot der direk­ten Über­nah­me ört­li­cher Ener­gie­ver­tei­ler­net­ze ohne vor­he­ri­ge Aus­schrei­bung (Ver­bot direk­ter Auf­ga­ben­er­le­di­gung), das Ver­bot, bei der Aus­schrei­bung des Betriebs ört­li­cher Ener­gie­ver­tei­ler­net­ze den Betrieb durch eine kom­mu­na­le Betei­li­gungs­ge­sell­schaft vor­zu­ge­ben (Sys­tement­schei­dungs­ver­bot), sowie das

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Kaiser’s Ten­gel­mann, Ede­ka, Minis­ter­er­laub­nis – und der befan­ge­ne Minister

Das Ober­lan­des­ge­richt Düs­sel­dorf hat die Erlaub­nis des Bun­des­mi­nis­ters für Wirt­schaft und Ener­gie zur Über­nah­me von Kaiser´s Ten­gel­mann (KT) durch EDEKA zunächst außer Kraft gesetzt, da sie sich schon nach der vor­läu­fi­gen Prü­fung im Eil­ver­fah­ren als rechts­wid­rig erwei­se. Wie sich aus einem Umkehr­schluss aus § 64 Abs. 1 GWB ergibt, hat die

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Zen­tra­les Ver­hand­lungs­man­dat im Presse-Großhandel

§ 30 Abs. 2a GWB ist mit Art. 106 Abs. 2 AEUV ver­ein­bar. Der flä­chen­de­cken­de und dis­kri­mi­nie­rungs­freie Ver­trieb von Zei­tun­gen und Zeit­schrif­ten ist eine Dienst­leis­tung von all­ge­mei­nem wirt­schaft­li­chem Inter­es­se im Sin­ne des Uni­ons­rechts. Der Gesetz­ge­ber hat die Pres­se­ver­la­ge und Pres­­se-Gros­­sis­­ten sowie ihre Ver­ei­ni­gun­gen damit betraut, den flä­chen­de­cken­den und dis­kri­mi­nie­rungs­frei­en Ver­trieb von

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Groß­ban­ken zah­len für zwei­fel­haf­te Deri­va­te-Geschäf­te Milliarden

Um für Preis­ab­spra­chen bei Kre­dit­aus­fall­ver­si­che­run­gen nicht recht­lich belangt zu wer­den, haben zwölf inter­na­tio­na­le Groß­ban­ken zuge­stimmt, Buß­gel­der in Höhe von 1,87 Mrd. US-Dol­lar zu zah­len. Inves­to­ren hat­ten den Geld­häu­sern zuvor wett­be­werbs­wid­ri­ge Prak­ti­ken vor­ge­wor­fen. 1,87 Mil­li­ar­den wegen ille­ga­ler Preis­ab­spra­chen Kon­kret wird den Groß­ban­ken vor­ge­wor­fen, Preis­ab­spra­chen bei Kre­dit­aus­fall­ver­si­che­run­gen (CDS) getrof­fen zu haben. Angeklagt

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Pres­se-Groß­han­del – und die Ver­hand­lung mit den Verlagen

Das zen­tra­le Man­dat der Ver­ei­ni­gung der Pres­­se-Gros­­sis­­ten für Ver­hand­lun­gen mit den Ver­la­gen über die Gros­­so-Kon­­di­­ti­o­­nen ver­stößt nach einem Urteil des Bun­des­ge­richts­hofs nicht gegen das Kar­tell­recht. In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall hat­te die Ver­triebs­ge­sell­schaft der Bau­er Media Group, einem der größ­ten deut­schen Ver­lags­häu­ser, gegen einen Bran­chen­ver­band ver­klagt, dem alle

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Akten­ein­sicht beim Kartellamt

Wer ein eige­nes, gewich­ti­ges und auf ande­re Wei­se nicht zu befrie­di­gen­des Inter­es­se an der Ein­sicht in Akten der Kar­tell­be­hör­de gel­tend macht, kann einen Anspruch auf ermes­sens­feh­ler­freie Ent­schei­dung über ein außer­halb des Anwen­dungs­be­reichs von § 29 VwVfG lie­gen­des und im pflicht­ge­mä­ßen Ermes­sen der Behör­de (§ 40 VwVfG) ste­hen­des Akten­ein­sichts­recht haben. Das

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Buß­geld für den Rechtsnachfolger

Die Erstre­ckung der (kartell-)bußgeldrechtlichen Ver­ant­wort­lich­keit auf wirt­schaft­lich nahe­zu iden­ti­sche Rechts­nach­fol­ger stellt kei­nen Ver­stoß gegen Art. 103 Abs. 2 GG dar. Abs. 2 GG zieht auch für die Aus­le­gung von Buß­geld­vor­schrif­ten eine ver­fas­sungs­recht­li­che Schran­ke. Da Gegen­stand der Aus­le­gung gesetz­li­cher Bestim­mun­gen immer nur der Geset­zes­text sein kann, erweist die­ser sich als maß­ge­ben­des Kri­te­ri­um: Der

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Kar­tell­bu­ße gegen den Rechts­nach­fol­ger einer juris­ti­schen Person

Art. 5 Abs. 1 der Ver­ord­nung (EG) Nr. 1/​2003 ermäch­tigt die natio­na­len Wett­be­werbs­be­hör­den und gerich­te nicht dazu, wegen eines Ver­sto­ßes gegen das Wett­be­werbs­recht der Euro­päi­schen Uni­on ein Buß­geld gegen ein Unter­neh­men unab­hän­gig von den natio­na­len Buß­geld­vor­schrif­ten zu ver­hän­gen. Auch bei uni­ons­rechts­kon­for­mer Aus­le­gung und unter Berück­sich­ti­gung der Vor­schrift des § 81 Abs. 4 GWB

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Erwerb von GmbH-Antei­len – und bestehen­de kar­tell­recht­li­che Freistellungen

Wird der Erwerb eines Geschäfts­an­teils an einer GmbH nach § 16 Abs. 1 GmbHG aF ord­nungs­ge­mäß bei der Gesell­schaft ange­mel­det, gilt der Gesell­schaft gegen­über der Erwer­ber auch dann als Gesell­schaf­ter, wenn durch den Bei­tritt die Vor­aus­set­zun­gen für eine Frei­stel­lung der Gesell­schaft vom Ver­bot des § 1 GWB ent­fal­len sind. Der hier vom Bundesgerichtshof

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Uner­laub­te Preis­ab­spra­chen – und die buß­geld­recht­li­che Ver­ant­wort­lich­keit des Unternehmensübernehmers

Die buß­geld­recht­li­chen Ver­ant­wort­lich­keit erstreckt sich in Kar­tell­ord­nungs­wid­rig­keits­ver­fah­ren auf Unter­neh­mens­über­neh­mer, wenn sich das Ver­mö­gen des ursprüng­lich betrof­fe­nen Unter­neh­mens im Wesent­li­chen unge­schmä­lert im Ver­mö­gen der auf­neh­men­den Gesell­schaft und fak­tisch getrennt von deren übri­gem Ver­mö­gen wei­ter­ge­führt wird. Dies ist etwa der Fall, wenn das Geschäft aus der­sel­ben Betriebs­stät­te unter Fort­be­stand der Lei­tung mit unveränderter

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EU-Kar­tell­bu­ße – und der Gesamt­schuld­ner­aus­gleich zwi­schen den Kartellmitgliedern

Der inter­ne Aus­gleich zwi­schen den Gesamt­schuld­nern einer von der EU-Kom­­mis­­si­on fest­ge­setz­ten Geld­bu­ße rich­tet sich bei Anwend­bar­keit deut­schen Rechts nach § 426 Abs. 1 BGB. Soweit die Gesamt­schuld­ner kei­ne Ver­ein­ba­rung über die Aus­gleichs­an­sprü­che getrof­fen haben, sind die­se nach den Umstän­den des Ein­zel­falls zu bemes­sen, ins­be­son­de­re anhand der indi­vi­du­el­len Ver­­ur­­sa­chungs- und Ver­schul­dens­bei­trä­ge der

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Ding­li­cher Arrest zur Siche­rung der Bußgeldzahlung

Ein ding­li­cher Arrest darf nur ange­ord­net wer­den, wenn ein Arrest­grund besteht. Dies ergibt sich aus der Ver­wei­sung des § 46 Abs. 1 OWiG auf die Straf­pro­zess­ord­nung, die in § 111d Abs. 2 StPO weit­ge­hend auf die zivil­pro­zes­sua­len Rege­lun­gen des Arrest­ver­fah­rens Bezug nimmt. Nach § 917 ZPO, des­sen Anwen­dung in § 111d Abs.

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Der deut­sche Pres­se-Gross­han­del und das euro­päi­sche Kartellrecht

Dem Bun­des­ver­band Deut­scher Buch‑, Zei­­tungs- und Zei­t­­schri­f­­ten-Gros­­sis­­ten e. V. bleibt es auf­grund einer Kla­ge der Bau­er Ver­triebs KG unter­sagt, für Pres­­se-Gros­­sis­­ten in Deutsch­land ein­heit­li­che Gros­­so-Kon­­di­­ti­o­­nen u. a. mit Ver­la­gen zu ver­ein­ba­ren sowie Pres­­se-Gros­­sis­­ten auf­zu­for­dern, indi­vi­du­el­le Ver­hand­lun­gen mit der Klä­ge­rin über Gros­­so-Kon­­di­­ti­o­­nen zu ver­wei­gern. Das Ober­lan­des­ge­richt Düs­sel­dorf hat die gegen ein

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Steu­er­li­che Abzieh­bar­keit von EU-Geldbußen

Der zur Bemes­sung von Geld­bu­ßen nach Art. 23 Abs. 3 EGV 1/​2003 zu errech­nen­de Grund­be­trag ent­hält kei­nen Abschöp­fungs­teil. Rich­tet sich die Bemes­sung einer von der Euro­päi­schen Kom­mis­si­on wegen eines Kar­tell­rechts­ver­sto­ßes ver­häng­ten Geld­bu­ße allein nach dem Grund­be­trag, der ggf. anschlie­ßend auf den Höchst­be­trag nach Art. 23 Abs. 2 Satz 2 EGV 1/​2003 gekürzt wird,

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Die Ver­sor­gungs­an­stalt des Bun­des und der Län­der und das Kartellrecht

Die Ver­sor­gungs­an­stalt des Bun­des und der Län­der unter­liegt dem Kar­tell­recht. Sie ist jeden­falls im Zusam­men­hang mit der Berech­nung von Gegen­wert­an­sprü­chen gegen frü­he­re Betei­lig­te ihrer Zusatz­ver­sor­gung Unter­neh­men im Sin­ne des deut­schen Kar­tell­rechts. Die Ver­wen­dung unzu­läs­si­ger All­ge­mei­ner Geschäfts­be­din­gun­gen durch markt­be­herr­schen­de Unter­neh­men kann einen Miss­brauch im Sin­ne von § 19 GWB dar­stel­len. Die

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Nega­ti­ver Kom­pe­tenz­kon­flikt und kar­tell­recht­li­che Zuständigkeit

Bei der Zustän­dig­keit nach §§ 89, 95 GWB i.V.m. § 7 Abs. 1 Nr. 1 Nie­der­säch­si­sche Ver­ord­nung zur Rege­lung von Zustän­dig­kei­ten in der Gerichts­bar­keit und der Jus­tiz­ver­wal­tung (ZustVO-Jus­­tiz) han­delt es sich um eine beson­de­re Form der sach­li­chen Zustän­dig­keit; dies gilt all­ge­mein für Vor­schrif­ten, wel­che die Zustän­dig­keit eines Gerichts für die Bezir­ke meh­re­rer Gerichte

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Die Ver­sor­gungs­an­stalt des Bun­des und der Län­der im Kartellrecht

Die Ver­sor­gungs­an­stalt des Bun­des und der Län­der (VBL) ist Unter­neh­men im Sin­ne des Kar­tell­rechts, wenn sie gegen­über aus­ge­schie­de­nen Betei­lig­ten Gegen­wert­for­de­run­gen gel­tend macht. In zwei jetzt vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Ver­fah­ren strei­ten die Par­tei­en über die Berech­ti­gung der VBL, nach § 23 Abs. 2 ihrer Sat­zung (VBLS) von Arbeit­ge­bern, die ihre Betei­li­gung bei der

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Preis­miss­brauchs­kon­trol­le von Was­ser­prei­sen der Ener­gie Calw GmbH

Das Ober­lan­des­ge­richts Stutt­gart hat eine Ver­fü­gung des Minis­te­ri­ums für Umwelt, Kli­ma und Ener­gie­wirt­schaft (ehe­mals Wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um) Baden-Wür­t­­te­m­­berg als Lan­des­kar­tell­be­hör­de vom 24. Febru­ar 2011 (erneut) auf­ge­ho­ben, die in einem Miss­brauchs­ver­fah­ren nach §§ 19, 32 ff. GWB gegen die Ener­gie Calw GmbH als Was­ser­ver­sor­gungs­un­ter­neh­men ergan­gen war. Mit der auf­ge­ho­be­nen Ver­fü­gung soll­te die Beschwer­de­füh­re­rin, das

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Der Preis für die Nut­zung von Kabelkanalanlagen

Die Prei­se für die Nut­zung der Kabel­ka­nal­an­la­gen, die Kabel Deutsch­land GmbH auf­grund eines zwi­schen ihr und der Deut­schen Tele­kom GmbH geschlos­se­nen Ver­tra­ges seit 2003 an die Deut­sche Tele­kom gezahlt hat, sind nicht kar­tell­rechts­wid­rig über­höht gewe­sen. So hat das Land­ge­richt Frank­furt am Main in dem hier vor­lie­gen­den Kar­tell­rechts­streit ent­schie­den und die

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Die Farb­ge­stal­tung der Kräuterschnapsetiketten

Eine Abgren­zungs­ver­ein­ba­rung zwei­er kon­kur­rie­ren­der Unter­neh­men gilt – wie die Mar­ken selbst – grund­sätz­lich zeit­lich unbe­schränkt. Ist die Ver­ein­ba­rung nicht aus kar­tell­recht­li­chen Gesichts­punk­ten unzu­läs­sig und hat eine wesent­li­che Ver­än­de­rung der Markt­ver­hält­nis­se nicht statt­ge­fun­den, fehlt es für eine Kün­di­gung an einem wich­ti­gen Kün­di­gungs­grund, wenn ein Fest­hal­ten an dem Ver­trag auch nicht unzu­mut­bar ist.

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