Betrug in den Abrech­nun­gen des Kas­sen­arz­tes

Nach § 106a Abs. 1 und 2 SGB V prü­fen die Kas­sen­ärzt­li­chen Ver­ei­ni­gun­gen und die Kran­ken­kas­sen die Recht­mä­ßig­keit und Plau­si­bi­li­tät der Abrech­nun­gen in der ver­trags­ärzt­li­chen Ver­sor­gung. Die Fest­stel­lung der sach­li­chen und rech­ne­ri­schen Rich­tig­keit der Abrech­nun­gen der Ver­trags­ärz­te gehört in die Zustän­dig­keit der Kas­sen­ärzt­li­chen Ver­ei­ni­gun­gen; Prü­fung und Fest­stel­lung zie­len dar­auf ab, ob

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Der Feh­ler des Not­arz­tes – und die Haf­tung der Kas­sen­ärzt­li­chen Ver­ei­ni­gung Thü­rin­gen

Der Not­arzt im Ret­tungs­dienst in Thü­rin­gen übt ein öffent­li­ches Amt aus. Für Feh­ler des Not­arz­tes bei einem Ret­tungs­ein­satz haf­tet die Kas­sen­ärzt­li­che Ver­ei­ni­gung Thü­rin­gen und nicht der Land­kreis. Der Not­arzt wird in Thü­rin­gen in Aus­übung eines öffent­li­chen Amtes und nicht ledig­lich pri­vat­recht­lich tätig, so dass für etwai­ge Feh­ler bei der Erst­ver­sor­gung

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Ver­gü­tung eines Ver­trags­arz­tes für mehr­jäh­ri­ge Tätig­keit – und die Teil­zah­lun­gen

Eine Nach­zah­lung der Kas­sen­ärzt­li­chen Ver­ei­ni­gung, die ins­ge­samt meh­re­re Jah­re betrifft, ist eine mehr­jäh­ri­ge Ver­gü­tung i.S. des § 34 Abs. 2 Nr. 4 EStG. Erfolgt die Aus­zah­lung der Gesamt­ver­gü­tung in zwei Ver­an­la­gungs­zeit­räu­men in etwa gleich gro­ßen Teil­be­trä­gen, kommt eine Tarif­be­güns­ti­gung nach § 34 Abs. 1 EStG nicht in Betracht. Die Tarif­be­güns­ti­gung des § 34

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Der Beschwer­de­aus­schuss der Ärz­te und Kran­ken­kas­sen – und die Tätig­keit des Rechts­an­walts

Der unpar­tei­ische Vor­sit­zen­de des Beschwer­de­aus­schus­ses der Ärz­te und Kran­ken­kas­sen (§ 106 Abs. 4 Satz 2 SGB V) ist in sei­ner Eigen­schaft als Vor­sit­zen­der des Beschwer­de­aus­schus­ses Ange­hö­ri­ger des öffent­li­chen Diens­tes. Soweit er gleich­zei­tig als Rechts­an­walt zuge­las­sen ist, unter­liegt inso­weit dem Tätig­keits­ver­bot des § 45 Abs. 1 Nr. 1 BRAO. Nach § 4 Abs. 1 SGB V sind

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Ver­gü­tung für Ver­trags­ärz­te – und die Neu­be­stim­mung des Behand­lungs­be­darfs

Die Neu­be­stim­mung des Behand­lungs­be­darfs ohne Anknüp­fung an das Vor­jahr führt nach einer aktu­el­len Ent­schei­dung des Bun­des­so­zi­al­ge­richts nicht zu einer höhe­ren Ver­gü­tung für die Ver­tragsärt­ze (Kas­senärt­ze). Die zur Ver­ein­ba­rung der Gesamt­ver­gü­tung beru­fe­nen Ver­trags­part­ner (Kran­ken­kas­sen und Kas­sen­ärzt­li­che Ver­ei­ni­gun­gen – KÄV) in den ein­zel­nen KÄV-Bezir­ken dür­fen für das Jahr 2013 die Grund­la­ge für

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Die Außen­ver­tre­tung der Kas­sen­ärzt­li­chen Ver­ei­ni­gung

Die Ver­trags­ab­schluss­kom­pe­tenz des Vor­stan­des einer KÄV/​KZÄV darf weder bei Gesamt- noch bei Selek­tiv­ver­trä­gen mit Kran­ken­kas­sen bzw Ver­bän­den der Kran­ken­kas­sen an eine Geneh­mi­gung der Ver­tre­ter­ver­samm­lung gebun­den wer­den. Das Gesetz weist ? in Abgren­zung zu den Befug­nis­sen der Ver­tre­ter­ver­samm­lung ? die Außen­ver­tre­tung der KÄV/​KZÄV dem Vor­stand als ori­gi­nä­re Kom­pe­tenz zu. In die­ses

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Abrech­nungs­ober­gren­zen in der ver­trags­ärzt­li­chen Ver­sor­gung in Job-Sharing-Pra­xen

Die maß­geb­li­che Rechts­grund­la­ge für Anhe­bun­gen oder Absen­kun­gen von Abrech­nungs­ober­gren­zen (Gesamt­punkt­zahl­vo­lu­mi­na) bei Job-Sharing-Pra­­xen ist die Rege­lung in Nr 23e bzw § 23e Bedarf­spl­RL; die­se ist Teil der Bestim­mun­gen der Nr 23c ff bzw der §§ 23c ff Bedarf­spl­RL zur Fest­le­gung der Abrech­nungs­ober­gren­zen für Job-Sharing-Pra­­xen (zunächst Nr 23e Bedarf­spl­RL idF vom 08.01.1999

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Der MKG-Chir­urg als Beleg­arzt

Nach der der­zei­ti­gen Rechts­la­ge kön­nen Ver­trags­zahn­ärz­te (Fach­zahn­ärz­te für Mund‑, Kie­­fer- und Gesichts­chir­ur­gie) kei­ne beleg­ärzt­li­che Tätig­keit in der Wei­se aus­üben, dass sie bestimm­te im Rah­men der sta­tio­nä­ren ver­trags­ärzt­li­chen Ver­sor­gung von Ver­si­cher­ten anfal­len­de chir­ur­gi­sche Leis­tun­gen gegen­über der Kas­sen­zahn­ärzt­li­chen Ver­ei­ni­gung (KZÄV) abrech­nen. Das Bun­des­so­zi­al­ge­richt lässt dabei offen, ob sich die Begren­zung der beleg­ärzt­li­chen

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Hono­rar­ver­tei­lungs­maß­stab einer Kassen(zahn)ärztliche Ver­ei­ni­gung

Rechts­grund­la­ge für den Hono­rar­ver­tei­lungs­maß­stab (HVM) einer Kassen(zahn)ärztlichen Ver­ei­ni­gung ist die Rege­lung des § 85 Abs 4 Satz 2 SGB V i.V.m. § 72 Abs 1 Satz 2 SGB V. Danach wen­det die KZÄV bei der Ver­tei­lung der Gesamt­ver­gü­tung den mit den Lan­des­ver­bän­den der Kran­ken­kas­sen und den Ver­bän­den der Ersatz­kas­sen gemein­sam und ein­heit­lich zu ver­ein­ba­ren­den

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Die Erwei­ter­ten Hono­rar­ver­tei­lung der Kas­sen­ärzt­li­chen Ver­ei­ni­gung Hes­sen

In Hes­sen haben Ver­trags­ärz­tin­nen und Ver­trags­ärz­te – neben Ansprü­chen gegen­über dem Ver­sor­gungs­werk der Lan­des­ärz­te­kam­mer – auch Ver­sor­gungs­an­sprü­che gemäß der soge­nann­ten Erwei­ter­ten Hono­rar­ver­tei­lung (EHV) der Kas­sen­ärzt­li­chen Ver­ei­ni­gung Hes­sen (KV). Nach den sat­zungs­recht­li­chen Bestim­mun­gen der KV wird ein bestimm­ter Anteil der von den Kran­ken­kas­sen zur Ver­gü­tung der ver­trags­ärzt­li­chen Leis­tun­gen bezahl­ten Hono­ra­re nicht

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Anwen­dungs­be­ob­ach­tun­gen für Arz­nei­mit­tel

Die kas­sen­ärzt­li­che Bun­des­ver­ei­ni­gung muss der Orga­ni­sa­ti­on Trans­pa­ren­cy Inter­na­tio­nal nach einem Urteil des Ver­wal­tungs­ge­richts Ber­lin teil­wei­se Aus­kunft über die sog. Anwen­dungs­be­ob­ach­tun­gen von Arz­nei­mit­teln ertei­len. Anwen­dungs­be­ob­ach­tun­gen die­nen der Gewin­nung von Erkennt­nis­sen über bereits zuge­las­se­ne oder regis­trier­te Arz­nei­mit­tel. Phar­ma­un­ter­neh­men müs­sen die­se u.a. gegen­über der Kas­sen­ärzt­li­chen Bun­des­ver­ei­ni­gung anzei­gen. Nach dem Arz­nei­mit­tel­ge­setz sind Ort, Zeit,

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Die ver­zö­ger­te Ver­trags­arzt­zu­las­sung

Einem appro­bier­ter Arzt steht bei ver­zö­ger­ter bzw. zu Unrecht abge­lehn­ter Kas­sen­zu­las­sung ein Scha­dens­er­satz­an­spruch wegen des ent­gan­ge­nen Gewinns gegen die Kas­sen­ärzt­li­che Ver­ei­ni­gung zu. Die für das Abstim­mungs­ver­hal­ten der von ihr bestell­ten Mit­glie­der der Zulas­sungs­gre­mi­en (Zulas­sungs­aus­schuss, Beru­fungs­aus­schuss) in Haf­tung genom­me­ne Kas­sen­äzrt­li­che Ver­ei­ni­gung trifft mit Rück­sicht dar­auf, dass nach § 41 Abs. 3 Ärz­­te-ZV

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Aus­kunfts­an­spruch gegen die Kas­sen­ärzt­li­che Ver­ei­ni­gung

Einem in der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung Ver­si­cher­ten steht gegen die jewei­li­ge Kas­sen­ärzt­li­che Ver­ei­ni­gung ein Anspruch auf Aus­kunft über sei­ne von ihr gespei­cher­ten Sozi­al­da­ten zu. Die­ser Anspruch folgt nach einem aktu­el­len Urteil des Bun­des­so­zi­al­ge­richts aus § 83 Abs 1 Satz 1 Nr 1, Abs 2 und 4 SGB X. § 83 Abs 1 SGB X begrün­det

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Die Kla­ge gegen einen Arz­nei­mit­tel­re­gress

Die Kla­ge eines Ver­trags­arz­tes gegen einen Arz­nei­mit­tel­re­gress der kas­sen­ärzt­li­chen Ver­ei­ni­gung hat nach einer Ent­schei­dung des Lan­des­so­zi­al­ge­richts Rhein­­land-Pfalz auf­schie­ben­de Wir­kung. In dem ent­schie­de­nen Fall setz­te der Beschwer­de­aus­schuss bei der kas­sen­ärzt­li­chen Ver­ei­ni­gung Rhein­­land-Pfalz setz­te durch Bescheid gegen­über der Antrag­stel­le­rin, einer Ver­trags­ärz­tin, auf­grund einer sta­tis­ti­schen Ver­gleichs­prü­fung nach Durch­schnitts­wer­ten einen Arz­nei­mit­tel­re­gress fest. Die Antrag­stel­le­rin

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Aus­kunfts­recht gegen die kas­sen­ärzt­li­che Ver­ei­ni­gung

Gesetz­lich Kran­ken­ver­si­cher­te kön­nen von der für sie zustän­di­gen kas­sen­ärzt­li­chen Ver­ei­ni­gung Aus­kunft über dort gespei­cher­te per­so­nen­be­zo­ge­ne Sozi­al­da­ten ver­lan­gen, wenn der kas­sen­ärzt­li­chen Ver­ei­ni­gung dadurch kein unver­hält­nis­mä­ßi­ger Auf­wand ent­steht. Das ent­schied jetzt das Lan­des­so­zi­al­ge­richt Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len in Essen in dem Fall eines gesetz­lich kran­ken­ver­si­cher­ten Man­nes aus Brühl. Der Mann hat­te die für ihn zustän­di­ge

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