Katho­li­sche Schwan­ge­ren­be­ra­tungs­stel­len – und ihre staat­li­che För­de­rung

Aus § 3 und § 8 SchKG erge­ben sich Min­dest­an­for­de­run­gen für die Plu­ra­li­tät des Bera­tungs­an­ge­bots, die von den Län­dern über­schrit­ten wer­den dür­fen. Die erfor­der­li­che Trä­ger­viel­falt wird maß­geb­lich durch den Bera­tungs­be­darf der Rat­su­chen­den bestimmt. Unter­schei­det sich die Bera­tung eines frei­en Trä­gers in ihrer welt­an­schau­li­chen Aus­rich­tung von der Bera­tung ande­rer Bera­tungs­stel­len, ist die­ser Trä­ger

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Zah­lun­gen der deut­schen Bis­tü­mer in der Insol­venz des Miss­brauch­op­fers

Der Beschluss der Deut­schen Bischofs­kon­fe­renz vom 2. März 2011 über "Leis­tun­gen in Aner­ken­nung des Leids, das Opfern sexu­el­len Miss­brauchs zuge­fügt wur­de", bil­det eine vom mate­ri­el­len staat­li­chen Recht gelös­te eigen­stän­di­ge neue Grund­la­ge für hier­nach erbrach­te Leis­tun­gen. Zah­lun­gen kirch­li­cher Kör­per­schaf­ten auf der Grund­la­ge des Beschlus­ses der Deut­schen Bischofs­kon­fe­renz vom 2. März 2011

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Per­so­nen­be­ding­te Ände­rungs­kün­di­gung für eine katho­li­sche Gemein­de­re­fe­ren­tin

Wird einer katho­li­schen Gemein­de­re­fe­ren­tin durch das (Erz-)Bistum die kano­ni­sche Beauf­tra­gung ent­zo­gen, kann dies eine per­so­nen­be­ding­te (Änderungs-)Kündigung recht­fer­ti­gen. Bedie­nen sich die Kir­chen der Pri­vat­au­to­no­mie, um Arbeits­ver­hält­nis­se zu begrün­den, so fin­det auf die­se das staat­li­che Arbeits­recht Anwen­dung. Die Ein­be­zie­hung der kirch­li­chen Arbeits­ver­hält­nis­se in das staat­li­che Arbeits­recht hebt deren Zuge­hö­rig­keit zu den "eige­nen

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Die katho­li­sche Kir­che im Grund­buch­recht

Im Rah­men der Ver­wal­tung eines Bis­tums wird der Orts­bi­schof durch den Gene­ral­vi­kar ver­tre­ten. Die dem Gene­ral­vi­kar hier­zu zur Ver­fü­gung ste­hen­de kirch­li­che Behör­de wird als Bischöf­li­ches Ordi­na­ri­at oder Gene­ral­vi­ka­ri­at bezeich­net. Zum Nach­weis einer im Namen der Diö­ze­se abge­ge­be­nen Ein­tra­gungs­be­wil­li­gung oder einer sons­ti­gen zu einer Ein­tra­gung im Grund­buch erfor­der­li­chen Erklä­rung genügt die

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Buße eines Pries­ters – Bezü­ge­kür­zung und der Rechts­schutz vor den Ver­wal­tungs­ge­rich­ten

Einem katho­li­scher Pries­ter, dem durch einen kirch­li­chen Ver­weis, der mit einer Buße ver­bun­den wor­den war, die Aus­zah­lung sei­ner Bezü­ge gekürzt wor­den ist, steht zur Wah­rung sei­ner Inter­es­sen der Ver­wal­tungs­rechts­weg offen. Bei einem Dekret, mit dem eine Buße auf­ge­ge­ben wor­den ist, han­delt es sich um eine rein inner­kirch­li­che Maß­nah­me, die einer

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Anti-Papst-Demons­tra­ti­on – ja, aber nicht am Bran­den­bur­ger Tor

Der aus Anlass des Besuchs von Papst Bene­dikt XVI. in Ber­lin ange­mel­de­te Auf­zug darf statt­fin­den, aber nicht am Bran­den­bur­ger Tor begin­nen. Das Ver­wal­tungs­ge­richt Ber­lin bestä­tig­te in einem Eil­ver­fah­ren eine ent­spre­chen­de Ver­fü­gung der Ber­li­ner Poli­zei. Nach der Pla­nung der Ver­an­stal­ter soll­te der unter dem Mot­to „Der Papst kommt! Kir­chen­kri­ti­sche Demo zum

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Bestech­lich­keit im katho­li­schen Kran­ken­haus

Die Mit­ar­bei­ter­ver­tre­tungs­ord­nung der katho­li­schen Kir­che stellt im Wesent­li­chen die glei­chen Anfor­de­run­gen an die Anhö­rung der Mit­ar­bei­ter­ver­tre­tung wie das Betriebs­ver­fas­sungs­ge­setz im Hin­blick auf die Anhö­rung des Betriebs­ra­tes. Dies umfasst auch die Anfor­de­run­gen an die Infor­ma­ti­on der Mit­ar­bei­ter­ver­tre­tung durch den Arbeit­ge­ber im Vor­feld einer aus­zu­spre­chen­den Kün­di­gun­gen. Mit die­ser Begrün­dung hat jetzt das

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