Wenn bei Kat­zen die funk­ti­ons­fä­hi­gen Tast­haa­re feh­len

Die zustän­di­ge Behör­de kann eine Zucht unter­sa­gen, wenn eine Qual­zucht vor­liegt. Das ist bei der Zucht von Nackt­kat­zen, denen funk­ti­ons­fä­hi­ge Tast­haa­re feh­len, der Fall. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Ber­lin in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kla­ge einer Züch­te­rin abge­wie­sen, die sich damit gegen die Kas­tra­ti­on ihres Katers gewehrt

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Kos­ten der Tier­pfle­ge und Ernäh­rung bei Fund­tie­ren

Wird ein Tier auf­ge­fun­den, ist davon aus­zu­ge­hen, dass es sich um ein Fund­tier han­delt, da es nach dem Tier­schutz­ge­setz ver­bo­ten ist, ein Tier aus­zu­set­zen. Nach vier Wochen wird ange­nom­men, dass der bis­he­ri­ge Eigen­tü­mer die Suche nach sei­nem Tier auf­ge­ge­ben hat und das Tier her­ren­los gewor­den ist. Für die Pfle­ge und

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Hun­de­hal­tung und Kat­zen­hal­tung in der Miet­woh­nung

Durch All­ge­mei­ne Geschäfts­be­din­gun­gen – und damit auch bei­spiels­wei­se durch For­mu­lar­miet­ver­trä­ge – kann dem Mie­ter die Hal­tung von Hun­den und Kat­zen nicht gene­rell ver­bo­ten wer­den: Eine All­ge­mei­ne Geschäfts­be­din­gung in einem Miet­ver­trag über Wohn­räu­me, die den Mie­ter ver­pflich­tet, "kei­ne Hun­de und Kat­zen zu hal­ten" ist wegen unan­ge­mes­se­ner Benach­tei­li­gung des Mie­ters unwirk­sam. In

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Die Ein­wil­li­gung des Ver­mie­ters zur Kat­zen­hal­tung

Kat­zen fal­len nach der all­ge­mei­nen Ver­kehrs­an­schau­ung nicht mehr unter den Begriff der Klein­tie­re, so dass eine Klau­sel im Miet­ver­trag zuläs­sig ist, wonach die Hal­tung ohne Ein­wil­li­gung des Ver­mie­ters nicht gestat­tet ist. Ver­mie­ter dür­fen aller­dings eine Zustim­mung zur Hal­tung der Kat­zen nur ver­wei­gern, wenn dadurch Beein­träch­ti­gun­gen der Woh­nung oder Stö­run­gen oder

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90 Kat­zen in einer Woh­nung

Die Weg­nah­me von Kat­zen ist nicht zu bean­stan­den, wenn die­se unter tier­schutz­wid­ri­gen Bedin­gun­gen gehal­ten wur­den und dass dies zu ver­meid­ba­ren Schmer­zen und Lei­den der Tie­re geführt hat. Auch eine Ver­äu­ße­rung der Tie­re ist recht­mä­ßig, wenn die wei­te­re Ver­sor­gung und Pfle­ge der Tie­re mit unver­hält­nis­mä­ßig hohen Kos­ten ver­bun­den gewe­sen wäre. Mit

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Der Kat­zen­schutz­ver­ein und die Kas­tra­ti­on frei leben­der Kat­zen

Das grund­recht­lich geschütz­te Betä­ti­gungs­feld eines Ver­eins (hier: der Schutz von Kat­zen) garan­tiert nicht ein bestimm­tes Ergeb­nis der sat­zungs­mä­ßi­gen Betä­ti­gung oder gar deren opti­ma­le Ent­fal­tung. Die Betä­ti­gung des Ver­eins wird durch den Nicht­er­lass einer Rechts­ver­ord­nung zur Kas­­tra­­ti­ons- und Kenn­zeich­nungs­plicht von frei leben­den Kat­zen nicht in grund­rechts­re­le­van­ter Wei­se behin­dert. Mit die­ser Begrün­dung

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Beweis­ver­ei­te­lung des Gebraucht­wa­gen­käu­fers

Was tun, wenn ein gera­de gekauf­ter Gebraucht­wa­gen nicht rich­tig funk­tio­niert? Auch Repa­ra­tu­ren haben hier ihre Tücken, wie ein aktu­el­les Urteil der BGH beweist: Der Käu­fer eines Gebraucht­wa­gens, der ein angeb­lich man­gel­haf­tes Fahr­zeug­teil – im kon­kre­ten Fall einen Tur­bo­la­der – durch eine Werk­statt aus­tau­schen lässt und dabei nicht für des­sen Auf­be­wah­rung

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