Der fehlende Hinweis auf den Reparaturbedarf eines Fahrzeugs

Der feh­len­de Hin­weis auf den Repa­ra­tur­be­darf eines Fahr­zeugs

Weist eine Werk­statt nach einer Repa­ra­tur nicht dar­auf hin, dass wei­te­rer Repa­ra­tur­be­darf besteht, haf­tet die Werk­statt bei einem Motor­scha­den. So hat das Ober­lan­des­ge­richt Düs­sel­dorf in dem hier vor­lie­gen­den Fall ent­schie­den und dem kla­gen­den Kun­den recht gege­ben. Die Werk­statt in Duis­burg hat­te das Fahr­zeug, einen SUV, repa­riert und dabei umfang­rei­che Arbei­ten

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Wenn das Sachverständigengutachten teurer ist als die Fahrzeugreparatur

Wenn das Sach­ver­stän­di­gen­gut­ach­ten teu­rer ist als die Fahr­zeug­re­pa­ra­tur

Auch wenn die Kos­ten für ein Sach­ver­stän­di­gen­gut­ach­ten grund­sätz­lich erstat­tungs­fä­hig sind, dür­fen die­se Gutsch­ten nicht rou­ti­ne­mä­ßig und ohne wirk­lich not­wen­dig zu sein ein­ge­holt wer­den. Baga­tell­schä­den sind nicht erstat­tungs­fä­hig. So hat das Amts­ge­richt Mün­chen in dem hier vor­lie­gen­den Fall ent­schie­den und einen Unfall­scha­den in Höhe von 840,00 Euro Repa­ra­tur­kos­ten als Baga­tell­scha­den enge­se­hen.

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Vergütungsanspruch einer KfZ-Werkstatt bei erfolgloser Fehlersuche

Ver­gü­tungs­an­spruch einer KfZ-Werk­statt bei erfolg­lo­ser Feh­ler­su­che

Einer KfZ-Wer­k­statt, die bei einem Fahr­zeug 13.000 EUR für die erfolg­lo­se Suche nach der Ursa­che eines Ele­k­­tro­­nik-Pro­­blems auf­wen­det, steht ein Ver­gü­tungs­an­spruch nur in dem Umfang zu, wie dies vor­her mit dem Auf­trag­ge­ber ver­ein­bart wur­de. Der Umstand, dass die Kfz-Wer­k­statt wesent­lich höhe­re Auf­wen­dun­gen für Feh­ler­su­che und Repa­ra­tur des Fahr­zeugs hat­te, spielt

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Unfallreparatur nur in der nächsterreichbaren Werkstatt?

Unfall­re­pa­ra­tur nur in der nächs­ter­reich­ba­ren Werk­statt?

Der Scha­dens­er­satz­an­spruch gegen den Unfall­ver­ur­sa­cher (und sei­ne Kfz-Haf­t­pflich­t­­ver­­­si­che­­rung) ist zur Höhe gemäß § 249 Abs. 2 Satz 1 BGB dadurch begrenzt, dass der Geschä­dig­te nur den zur Her­stel­lung, d.h. vor­lie­gend zur Repa­ra­tur des beschä­dig­ten Pkw "erfor­der­li­chen" Geld­be­trag ver­lan­gen kann. Dar­un­ter fal­len (nur) die Auf­wen­dun­gen, die ein ver­stän­di­ger, wirt­schaft­lich den­ken­der Mensch in der

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Repaturkosten > Wiederbeschaffungswert

Repa­tur­kos­ten > Wie­der­be­schaf­fungs­wert

Mit den Vor­aus­set­zun­gen für den Ersatz von Repa­ra­tur­auf­wand bis zu 30 % über dem Wie­der­be­schaf­fungs­wert hat sich in einem aktu­el­len Fall erneut der Bun­des­ge­richts­hof beschäf­tigt: Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs kann der Ersatz des Repa­ra­tur­auf­wands bis zu 30% über dem Wie­der­be­schaf­fungs­wert des Fahr­zeugs nur ver­langt wer­den, wenn die Repa­ra­tur fach­ge­recht und

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Markenwerbung an der freien Autowerkstatt

Mar­ken­wer­bung an der frei­en Auto­werk­statt

Ein Auto­mo­bil­her­stel­ler kann es einer mar­ken­un­ab­hän­gi­gen Repa­ra­tur­werk­statt auf­grund sei­nes Mar­ken­rechts unter­sa­gen, mit der Bild­mar­ke des Her­stel­lers für die ange­bo­te­nen Repa­ra­­tur- und War­tungs­ar­bei­ten zu wer­ben. Dies ent­schied jetzt der Bun­des­ge­richts­hof in einem von VW ange­streng­tem Rechts­streit gegen eine ATU, eine mar­ken­un­ab­hän­gi­ge Wer­k­statt-Ket­­te: Die Klä­ge­rin, die Volks­wa­gen AG, ist Inha­be­rin der für

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Versicherungszahlung trotz mangelhafter Reparatur

Ver­si­che­rungs­zah­lung trotz man­gel­haf­ter Repa­ra­tur

Macht eine Ver­si­che­rungs­klau­sel Ver­si­che­rungs­leis­tun­gen von einer "voll­stän­dig aus­ge­führ­ten" Repa­ra­tur des Fahr­zeugs abhän­gig, ist die­se Vor­aus­set­zung erfüllt, sofern alle Arbei­ten durch­ge­führt sind, die tech­nisch erfor­der­lich sind, um die Unfall­schä­den zu besei­ti­gen, das Fahr­zeug also fahr­tüch­tig und unfall­si­cher ist und eine wei­te­re Repa­ra­tur aus tech­ni­scher Sicht nicht erfor­der­lich ist. Dass die Repa­ra­tur

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Wirtschaftlicher Totalschaden und die Weiterveräußerung nach Eigenreparatur

Wirt­schaft­li­cher Total­scha­den und die Wei­ter­ver­äu­ße­rung nach Eigen­re­pa­ra­tur

Ein Unfall­ge­schä­dig­ter kann (fik­tiv) die vom Sach­ver­stän­di­gen geschätz­ten Repa­ra­tur­kos­ten bis zur Höhe des Wie­der­be­schaf­fungs­werts in der Regel nur abrech­nen, wenn er das Fahr­zeug min­des­tens sechs Mona­te wei­ter­nutzt und es zu die­sem Zweck – falls erfor­der­lich – ver­kehrs­si­cher (teil-)reparieren lässt. Vor Ablauf der Sechs-Monats-Frist kann der Geschä­dig­te, der sein Fahr­zeug tat­säch­lich

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Reparaturkosten und der wirtschaftliche Totalschaden

Repa­ra­tur­kos­ten und der wirt­schaft­li­che Total­scha­den

Die Repa­ra­tur­kos­ten eines unfall­ge­schä­dig­ten PKW wer­den auch bei Vor­lie­gen eines wirt­schaft­li­chen Total­scha­dens im Zeit­punkt der Rechts­gut­ver­let­zung fäl­lig , die sich dar­an anschlie­ßen­de sechs­mo­na­ti­ge Wei­ter­be­nut­zung des Fahr­zeugs hat dar­auf kei­nen Ein­fluss. Die sechs­mo­na­ti­ge Wei­ter­be­nut­zung ist ledig­lich ein Indiz zuguns­ten des Geschä­dig­ten beim Nach­weis sei­nes Inte­gri­täts­in­ter­es­ses. Wäh­rend des Zeit­raums der Wei­ter­be­nut­zung besteht

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Doch kein wirtschaftlicher Totalschaden

Doch kein wirt­schaft­li­cher Total­scha­den

Der Geschä­dig­te kann Ersatz der ange­fal­le­nen Repa­ra­tur­kos­ten ver­lan­gen, wenn es ihm ent­ge­gen der Ein­schät­zung des vor­ge­richt­li­chen Sach­ver­stän­di­gen gelun­gen ist, eine fach­ge­rech­te und den Vor­ga­ben des Sach­ver­stän­di­gen ent­spre­chen­de Repa­ra­tur durch­zu­füh­ren, deren Kos­ten den Wie­der­be­schaf­fungs­wert nicht über­steigt. Zwar ist die Instand­set­zung eines beschä­dig­ten Fahr­zeugs in aller Regel wirt­schaft­lich unver­nünf­tig, wenn die (vor­aus­sicht­li­chen)

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Wieder einmal: Der Unfallwagen und die Markenwerkstatt

Wie­der ein­mal: Der Unfall­wa­gen und die Mar­ken­werk­statt

Der Geschä­dig­te leis­tet dem Gebot der Wirt­schaft­lich­keit im All­ge­mei­nen Genü­ge und bewegt sich in den für die Scha­dens­be­he­bung nach § 249 Abs. 2 Satz 1 BGB gezo­ge­nen Gren­zen, wenn er der Scha­dens­ab­rech­nung die übli­chen Stun­den­ver­rech­nungs­sät­ze einer mar­ken­ge­bun­de­nen Fach­werk­statt zugrun­de legt, die ein von ihm ein­ge­schal­te­ter Sach­ver­stän­di­ger auf dem all­ge­mei­nen regio­na­len Markt ermit­telt

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Fachwerkstatt oder freie Werkstatt für den Unfallwagen?

Fach­werk­statt oder freie Werk­statt für den Unfall­wa­gen?

Der Schä­di­ger darf den Geschä­dig­ten im Rah­men der fik­ti­ven Scha­dens­ab­rech­nung unter dem Gesichts­punkt der Scha­dens­min­de­rungs­pflicht im Sin­ne des § 254 Abs. 2 BGB auf eine güns­ti­ge­re und vom Qua­li­täts­stan­dard gleich­wer­ti­ge Repa­ra­tur­mög­lich­keit in einer mühe­los und ohne Wei­te­res zugäng­li­chen "frei­en Fach­werk­statt" ver­wei­sen, wenn der Geschä­dig­te kei­ne Umstän­de auf­zeigt, die ihm eine Repa­ra­tur

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Teilreparatur bei wirtschaftlichem Totalschaden

Teil­re­pa­ra­tur bei wirt­schaft­li­chem Total­scha­den

In den Fäl­len, in denen der Repa­ra­tur­auf­wand bis zu 30 % über dem Wie­der­be­schaf­fungs­wert des Kraft­fahr­zeugs liegt, kön­nen Repa­ra­tur­kos­ten nur bei kon­kre­ter Scha­dens­ab­rech­nung ersetzt ver­langt wer­den. Der Ersatz von Repa­ra­tur­auf­wand bis zu 30 % über dem Wie­der­be­schaf­fungs­wert des Fahr­zeugs kann dabei nur ver­langt wer­den, wenn die Repa­ra­tur fach­ge­recht und in einem Umfang

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Fiktive Schadensabrechnung und die freie Kfz-Werkstatt

Fik­ti­ve Scha­dens­ab­rech­nung und die freie Kfz-Werk­statt

Der Bun­des­ge­richts­hof hat­te sich erneut mit der Fra­ge der erstat­tungs­fä­hi­gen Höhe der Stun­den­sät­ze im Rah­men der Repa­ra­tur­kos­ten­ab­rech­nung nach einem Ver­kehrs­un­fall zu beschäf­ti­gen Der Klä­ger des jetzt vom Bun­des­ge­richts­hof zu beur­tei­len­den Rechts­streits macht gegen den Beklag­ten rest­li­chen Scha­dens­er­satz aus einem Ver­kehrs­un­fall gel­tend. Dabei wur­de das Fahr­zeug des Klä­gers, ein zum Unfall­zeit­punkt

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"Versicherung Gutachten erstellen, Schaden beheben"

"Ver­si­che­rung Gut­ach­ten erstel­len, Scha­den behe­ben"

Erteilt ein Kun­de sei­ner Auto­werk­statt einen Auf­trag mit dem Inhalt "Ver­si­che­rung Gut­ach­ten erstel­len, Scha­den behe­ben",. so ist die­ser Auf­trag jeden­falls nach Ansicht des Amts­ge­richts Mün­chen so zu ver­ste­hen, dass die Werk­statt berech­tigt ist, das Auto zu repa­rie­ren, falls das Gut­ach­ten zu dem Ergeb­nis kommt, dass ein wirt­schaft­li­cher Total­scha­den nicht vor­liegt.

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