Ver­gü­tungs­pflicht fürs Prak­ti­kum – in der Aus­bil­dung zur Kin­der- und Jugend­li­chen­psy­cho­the­ra­peu­tin

Wird ein unent­gelt­li­ches Prak­ti­kum ver­ein­bart, kann gleich­wohl in ent­spre­chen­der Anwen­dung von § 612 Abs. 1 BGB ein Anspruch auf Ver­gü­tung bestehen. Dies gilt auch dann, wenn – wie hier durch § 7 PsychThG – die Anwen­dung des Berufs­bil­dungs­ge­set­zes und damit der Anspruch auf ange­mes­se­ne Ver­gü­tung nach § 26 iVm. § 17 Abs.

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Aus­bil­dung zum Kin­der- und Jugend­li­chen­psy­cho­the­ra­peu­ten – und die Zustän­dig­keit der Arbeits­ge­rich­te

Für Strei­tig­keit im Rah­men der prak­ti­schen Tätig­keit in der Aus­bil­dung zum Kin­­der- und Jugend­li­chen­psy­cho­the­ra­peu­ten sind die Arbeits­ge­richt zustän­dig. Nach § 2 Abs. 1 Nr. 3 Buchst. a und Buchst. b ArbGG sind die Gerich­te für Arbeits­sa­chen aus­schließ­lich zustän­dig für bür­ger­li­che Rechts­strei­tig­kei­ten zwi­schen Arbeit­neh­mern und Arbeit­ge­bern aus dem Arbeits­ver­hält­nis und über das Bestehen oder Nicht­be­stehen eines

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Aus­bil­dung zum Kin­der- und Jugend­li­chen­psy­cho­the­ra­peu­ten – und der Rechts­weg zu den Arbeits­ge­rich­ten

Ein Rechts­streit aus einem Aus­bil­dungs­ver­hält­nis zum Kin­­der- und Jugend­li­chen­psy­cho­the­ra­peu­ten, wel­ches sich inhalt­lich ledig­lich an den zwin­gen­den Vor­ga­ben der KJPsychTh-APrV ori­en­tiert und in wel­chem kei­ne Wei­sun­gen, Anlei­tun­gen oder Auf­sichts­maß­nah­men erfol­gen und kei­ne Doku­men­ta­tio­nen oder Berichts­pflich­ten abver­langt wer­den, die über die in der KJPsychTh-APrV ent­hal­te­nen Ver­pflich­tun­gen hin­aus­ge­hen, unter­fällt nicht der arbeits­ge­richt­li­chen, son­dern

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