Dresd­ner Inter­net­por­tal für Kin­der­ta­ges­pfle­ge

Sie­ben Dres­de­ner Tages­el­tern sind vor dem Ver­wal­tungs­ge­richt Dres­den mit ihrem einst­wei­li­gen Rechts­schutz­an­trag gegen die Frei­schal­tung des Inter­net­por­tals der Lan­des­haupt­stadt Dres­den für Kin­der­ta­ges­be­treu­ung geschei­tert. Ihr Begeh­ren, der Stadt den Betrieb einer Inter­net­sei­te vor­läu­fig zu unter­sa­gen, in dem die Kin­der­ta­ges­pfle­ge nicht gleich­ran­gig mit den Kin­der­ta­ges­ein­rich­tun­gen behan­delt wird, hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Dres­den 2013

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Tages­el­tern gegen Dresd­ner Inter­net­por­tal für Kin­der­ta­ges­pfle­ge

Um einer Stadt den Betrieb einer Inter­net­sei­te über Kin­der­ta­ges­be­treu­ung vor­läu­fig zu unter­sa­gen, reicht es nicht aus, die gegen­wär­ti­ge Aus­ge­stal­tung des Por­tals anzu­grei­fen. Viel­mehr muss deut­lich gemacht wer­den, auf wel­che kon­kre­te Art und Wei­se in dem Inter­net­por­tal die Kin­der­ta­ges­pfle­ge gleich­ran­gig mit den Kin­der­ta­ges­ein­rich­tun­gen behan­delt wer­den soll und wel­che kon­kre­ten Pro­gram­mie­run­gen begehrt

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Ein Kita-Platz für 8 Stun­den täg­lich

Der Rechts­an­spruch auf früh­kind­li­che För­de­rung in einer Tages­ein­rich­tung oder Kin­der­ta­ges­pfle­ge umfasst einen bedarfs­un­ab­hän­gi­gen Grund­an­spruch für alle Kin­der im Umfang von täg­lich vier Stun­den von Mon­tag bis Frei­tag. Wenn Erzie­hungs­be­rech­tig­te für ihr Kind abwei­chen­de Betreu­ungs­zei­ten begeh­ren, erfor­dert das die Gel­tend­ma­chung eines indi­vi­du­el­len Bedarfs. Die­ser rich­tet sich nicht nach jedem per­sön­li­chen Wunsch

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Frist­lo­se Kün­di­gung einer Kin­der­ta­ges­be­treu­ung

Kann die Kin­der­be­treue­rin die ver­trag­lich ver­ein­bar­te Kin­der­ta­ges­be­treu­ung auf abseh­ba­re Zeit nicht erbrin­gen, berech­tigt das den Ver­trags­part­ner zur frist­lo­sen Kün­di­gung. Er muss sich nicht auf eine mög­li­che Betreu­ung durch einen Ver­tre­ter ver­wei­sen las­sen, denn ent­schei­dend ist das per­sön­li­che, nicht über­trag­ba­re Ver­hält­nis des Kin­des zu sei­nem Betreu­er. Die Wirk­sam­keit einer frist­lo­sen Kün­di­gung

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Kin­der­ta­ges­pfle­ge und die Sozi­al­ver­si­che­rung für Tages­pfle­ge­per­so­nen

Der Anspruch der Tages­pfle­ge­per­son auf hälf­ti­ge Erstat­tung von Bei­trä­gen zur Kran­ken- und Pfle­ge­ver­si­che­rung gemäß § 23 Abs. 2 Nr. 4 SGB VIII sowie zur Alters­si­che­rung gemäß § 23 Abs. 2 Nr. 3 SGB VIII setzt vor­aus, dass in dem hier­für maß­ge­ben­den Zeit­raum von der Tages­pfle­ge­per­son Kin­der betreut wur­den, für die der Trä­ger der Jugend­hil­fe

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Kos­ten­bei­trä­ge für die Kin­der­ta­ges­pfle­ge

Regelt der ört­li­che Trä­ger der Jugend­hil­fe das Ob und Wie der Fest­set­zung von Kos­ten­bei­trä­gen für die Inan­spruch­nah­me von Kin­der­ta­ges­pfle­ge, bedarf es hier­für eines mate­ri­el­len Geset­zes (Sat­zung) der kom­mu­na­len Gebiets­kör­per­schaft . Sol­len die Kos­ten­bei­trä­ge für die Inan­spruch­nah­me von Kin­der­ta­ges­pfle­ge anhand des Ein­kom­mens gestaf­felt wer­den, setzt dies die Defi­ni­ti­on des inso­weit zu

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Kos­ten­bei­trä­ge für die Kin­der­ta­ges­pfle­ge

Für die Erhe­bung von Kos­ten­bei­trä­gen für die Inan­spruch­nah­me von Kin­der­ta­ges­pfle­ge im Rah­men der Jugend­hil­fe bedür­fen die Jugend­äm­ter in Nie­der­sach­sen einer Sat­zung. Anlass für die­ses Urteil des Ver­wal­tungs­ge­richts Göt­tin­gen war die Kla­ge einer jun­gen Mut­ter, die sich gegen die Nach­for­de­rung von Kos­ten­bei­trä­gen für die vom Jugend­amt des beklag­ten Land­krei­ses Ostero­de am

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Arbeit­neh­mer­ei­gen­schaft einer "Erzie­hungs­stel­le"

Trotz Abschluss eines "Arbeits­ver­tra­ges" stellt ein Ver­trags­ver­hält­nis kein Arbeist­ver­hält­nis dar, wenn die Dienst­leis­tung nicht im Rah­men einer fremd­be­stimm­ten Arbeits­or­ga­ni­sa­ti­on erfolgt. Dies ist der Fall, wenn der Dienst­neh­mer die Betreu­ung von Kin­dern in sei­ner Fami­lie in einer von ihm gestell­ten Erzie­hungs­stel­le über­nimmt und die Fami­lie in die Erbrin­gung der geschul­de­ten Betreu­ung

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Betriebs­aus­ga­ben­pau­scha­le für Tages­pfle­ge­per­so­nen

Nach § 23 SGB VIII erhält die Tages­pfle­ge­per­son eine lau­fen­de Geld­leis­tung, die neben der Erstat­tung des Sach­auf­wands die För­de­rungs­leis­tung der Tages­pfle­ge­per­son aner­ken­nen soll. Die­se Geld­leis­tung ist als steu­er­pflich­ti­ge Ein­nah­me aus frei­be­ruf­li­cher Tätig­keit im Sin­ne des § 18 Abs. 1 Nr. 1 EStG zu qua­li­fi­zie­ren. Dies gilt unab­hän­gig von der Anzahl der betreu­ten

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Kin­der­ta­ges­pfle­ge

Das Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um hat die bis­he­ri­gen Rege­lun­gen zur ein­kom­men­steu­er­recht­li­chen Behand­lung von im Rah­men der Kin­­der­­ta­ges- und der Voll­zeit­pfle­ge ver­ein­nahm­ten Gel­dern über­ar­bei­tet.

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