Kin­des­ent­füh­rung – und die feh­len­de Beschwer­de­be­grün­dung im HKÜ-Ver­fah­ren

Eine Beschwer­de in einem Ver­fah­ren über die Rück­füh­rung eines Kin­des nach dem Haa­ger Über­ein­kom­men über die zivil­recht­li­chen Aspek­te inter­na­tio­na­ler Kin­des­ent­füh­rung (HKÜ) ist nicht des­halb unzu­läs­sig, weil sie nicht inner­halb von zwei Wochen nach Zustel­lung der amts­ge­richt­li­chen Ent­schei­dung begrün­det wur­de. Die Beschwer­de ist inner­halb der Frist von zwei Wochen gemäß §

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Das aus Ita­li­en nach Deutsch­land ent­führ­te Kind

Die Ent­schei­dung eines Gerichts des ita­lie­ni­schen Her­kunfts­staa­tes eines im Sin­ne von Art. 3 HKÜ wider­recht­lich nach Deutsch­land ver­brach­ten Kin­des, die des­sen Haupt­wohn­sitz vor­läu­fig bei dem ent­füh­ren­den Eltern­teil im Zufluchts­staat anord­net, steht einer Rück­ga­be­an­ord­nung (Art. 12 Abs. 1 HKÜ) ent­ge­gen, da eine sol­che das Kind in eine unzu­mut­ba­re Lage im Sin­ne von Art.

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Die ent­fal­len­de Wider­recht­lich­keit einer inter­na­tio­na­len Kin­des­ent­füh­rung

Die Wider­recht­lich­keit einer inter­na­tio­na­len Kin­des­ent­füh­rung ent­fällt mit der (auch vor­läu­fi­gen) Sor­ge­rechts­re­ge­lung zu Guns­ten des ent­füh­ren­den Eltern­teils durch die in der Sache zustän­di­gen Hei­mat­be­hör­den. Nach Art. 12 Abs. 1 HKi­Ent­fÜ i.V.m. den in Art. 11 EuE­VO (Ver­ord­nung 2201/​2003/​EG des Rats vom 27.11.2003, Nr. 2201/​2003 ) ent­hal­te­nen Aus­füh­rungs­be­stim­mun­gen wird die Rück­füh­rung ange­ord­net, wenn

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Die zwangs­wei­se nach Deutsch­land ver­brach­ten Kin­der

Nach dem Haa­ger Über­ein­kom­men über die zivil­recht­li­chen Aspek­te inter­na­tio­na­ler Kin­des­ent­füh­rung vom 25.10.1980 (HKÜ) müs­sen wider­recht­lich nach Deutsch­land ver­brach­te Kin­der in die Slo­wa­kei zurück­ge­führt wer­den. Dass die Kin­der erklärt haben, sie wol­len in Deutsch­land bei ihrer Mut­ter blei­ben und nicht mit ihrem Vater in der Slo­wa­kei zusam­men­le­ben, ist durch eine Druck­si­tua­ti­on

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Kin­der­land­ver­schi­ckung und das Haa­ger Über­ein­kom­men

Die Kin­der­rück­füh­rungs­pflich­ten nach dem Haa­ger Über­ein­kom­men über die zivil­recht­li­chen Aspek­te inter­na­tio­na­ler Kin­des­ent­füh­rung vom 25. Okto­ber 1980 (HKÜ) bestehen nicht unbe­schränkt. So hat etwa das Ober­lan­des­ge­richt Hamm jetzt in einem Aus­nah­me­fall ent­schie­den, dass die heu­te 8‑jährige Toch­ter und der heu­te 5‑jährige Sohn in Deutsch­land und in Kana­da getrennt leben­der Eltern nicht

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Die Rück­füh­rung eines Kin­des

Wird ein Kind unter Ver­let­zung des Sor­ge­rechts eines Eltern­teils wider­recht­lich in einem ande­ren Staat zurück­ge­hal­ten, so wird die Rück­füh­rung des Kin­des ange­ord­net. So hat jetzt das Ober­lan­des­ge­richt Cel­le in einem Ver­fah­ren nach dem Haa­ger Kin­des­ent­füh­rungs­über­ein­kom­men (HKÜ) einer deutsch-ame­­ri­­ka­­ni­­schen Mut­ter ent­schie­den, die ihre acht­jäh­ri­ge Toch­ter von dem in den USA leben­den

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Durch­set­zung von Brüs­sel IIa-Beschlüs­sen in Sor­ge­rechts­sa­chen

Art. 16 HKÜ steht einer Ent­schei­dung im Ver­fah­ren auf Nicht­an­er­ken­nung einer aus­län­di­schen Sor­ge­rechts­ent­schei­dung gemäß Art. 21 Abs. 3 Brüs­sel IIa-VO nicht ent­ge­gen. Hat das Ober­lan­des­ge­richt einen Antrag auf Nicht­an­er­ken­nung zurück­ge­wie­sen, bedarf es kei­ner Anord­nung der sofor­ti­gen Wirk­sam­keit der Ent­schei­dung gemäß § 27 Abs. 2 Int­Fam­RVG . Hat das Ober­lan­des­ge­richt den­noch die sofor­ti­ge

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