Zungenkuss als eine dem Beischlaf ähnliche Handlung

Zun­gen­kuss als eine dem Bei­schlaf ähn­li­che Hand­lung

In der Regel kann ein "Zun­gen­kuss" nicht unter eine dem Bei­schlaf ähn­li­che Hand­lung im Sin­ne von § 176a Abs. 2 Nr. 1 StGB sub­su­miert wer­den. Die­se Erkennt­nis ver­dan­ken wir dem Bun­des­ge­richts­hof, der über meh­re­re Fäl­le von sexu­el­lem Miss­brauch an Kin­dern zu ent­schei­den hat­te, bei dem die ers­te Tat dar­in bestand, dass der

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Stärkere Rechte für Missbrauchsopfer

Stär­ke­re Rech­te für Miss­brauchs­op­fer

Die Bun­des­re­gie­rung hat einen Gesetz­ent­wurf vor­ge­legt, mit dem sie die Rech­te von Opfern sexu­el­ler Gewalt stär­ken will. Der Gesetz­ent­wurf sieht vor, Miss­brauchs­op­fern mehr­fa­che Ver­neh­mun­gen zu erspa­ren. Auch die Ver­jäh­rungs­fris­ten für den Anspruch auf Scha­dens­er­satz ändern sich. Die neu­en Rege­lun­gen sol­len für einen bes­se­ren Opfer­schutz sor­gen. Das gilt ins­be­son­de­re für Ermit­t­­lungs- und Straf­ver­fah­ren wegen sexu­el­len Miss­brauchs. Der Gesetz­ent­wurf

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Keine Berufserlaubnis als Logopäde nach Kindesmissbrauch

Kei­ne Berufs­er­laub­nis als Logo­pä­de nach Kin­des­miss­brauch

Die Berufs­er­laub­nis als Logo­pä­de – oder genau­er: die Erlaub­nis zum Füh­ren der Berufs­be­zeich­nung "Logo­pä­de" – kann wegen sexu­el­len Miss­brauchs eines Kin­des wider­ru­fen wer­den. Dies ent­schied heu­te das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig in dem Fall eines Logo­pä­den aus dem Kreis Düren: Das Amts­ge­richt hat­te den Logo­pä­den wegen sexu­el­len Miss­brauchs eines 5‑jährigen Mäd­chens,

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Kindesmissbrauch durch Beamte

Kin­des­miss­brauch durch Beam­te

Der außer­dienst­li­che sexu­el­le Miss­brauch eines Kin­des (§§ 174, 176 StGB) durch einen Beam­ten ist ein beson­ders schwe­res Dienst­ver­ge­hen, das in der Regel die dis­zi­pli­na­re Höchst­maß­nah­me, also die Ent­fer­nung aus dem Dienst bzw. die Aberken­nung des Ruhe­ge­halts, recht­fer­tigt. Dies ent­schied ges­tern das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig im Fall eines im Ruhe­stand befind­li­chen

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Sofortige Ausweisung nach Verurteilung wegen Kindesmissbrauchs

Sofor­ti­ge Aus­wei­sung nach Ver­ur­tei­lung wegen Kin­des­miss­brauchs

Nach Ver­ur­tei­lung zu einer Frei­heits­stra­fe wegen schwe­ren sexu­el­len Miss­brauchs eines Kin­des kann ein Aus­län­der mit sofor­ti­ger Wir­kung aus­ge­wie­sen wer­den, bestä­tig­te jetzt das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Rhein­­land-Pfalz in Koblenz. Der jetzt vom OVG Koblenz ent­schie­de­ne Rechts­streit betraf einen US-Ame­­ri­­ka­­ner, der ursprüng­lich als Ange­hö­ri­ger der US-Streit­kräf­­te ein­ge­reist war und seit 1983 in die Bun­des­re­pu­blik leb­te.

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Sexueller Missbrauch von Kindern per Webcam

Sexu­el­ler Miss­brauch von Kin­dern per Web­cam

Der sexu­el­le Miss­brauch von Kin­dern ist nach § 176 StGB straf­bar. Mit Frei­heits­stra­fe von drei Mona­ten bis zu fünf Jah­ren wird dabei u.a. bestraft, wer sexu­el­le Hand­lun­gen vor einem Kind vor­nimmt, § 176 Abs. 4 Nr. 1 StGB. Der Bun­des­ge­richts­hof hat­te jetzt die Fra­ge zu ent­schei­den, ob die­ser Straf­tat­be­stand auch durch Über­mitt­lung

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