Zigarette

Das Kif­fen des Vaters – und das Sor­ge­recht

Hat der Kin­des­va­ter durch die Spu­ren der Betäu­bungs­mit­tel im Kör­per der Kin­der die­se gefähr­det als auch eine laten­te Gefähr­dung der Kin­der durch deren Anwe­sen­heit bei Dro­gen­ge­schäf­ten in Kauf genom­men, kann sowohl der Sor­ge­rechts­ent­zug als auch der Aus­schluss des unbe­glei­te­ten Umgangs erfor­der­lich sei, um die Gefah­ren abzu­wen­den. So hat das Amts­ge­richt

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Vaterschaftsanfechtung durch den leiblichen Vater

Vater­schafts­an­fech­tung durch den leib­li­chen Vater

Die beschränk­ten gesetz­li­chen Mög­lich­kei­ten der Vater­schafts­an­fech­tung für den bio­lo­gi­schen Vater sind ver­fas­sungs­ge­mäß. Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat die bis­he­ri­ge Recht­spre­chung zur Vater­schafts­an­fech­tung durch den bio­lo­gi­schen Vater bekräf­tigt. Hier­nach ist es mit dem Eltern­recht des Art. 6 Abs. 2 GG ver­ein­bar, den bio­lo­gi­schen Vater von der Anfech­tung aus­zu­schlie­ßen, um eine bestehen­de rech­t­­lich-sozia­­le Fami­lie zu

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Inzidente Vaterschaftsfeststellung Regressprozess des Scheinvaters

Inzi­den­te Vater­schafts­fest­stel­lung Regress­pro­zess des Schein­va­ters

Die Rechts­aus­übungs­sper­re des § 1600 d Abs. 4 BGB, wonach die Rechts­wir­kun­gen der Vater­schaft grund­sätz­lich erst vom Zeit­punkt ihrer Fest­stel­lung an gel­tend gemacht wer­den kön­nen, kann im Regress­pro­zess des gegen den mut­maß­li­chen Erzeu­ger des Kin­des in beson­ders gela­ger­ten Ein­zel­fäl­len zwar auf die Wei­se durch­bro­chen wer­den, dass die Vater­schaft inzi­dent fest­ge­stellt wird .

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Auskunftsanspruch des Scheinvaters

Aus­kunfts­an­spruch des Schein­va­ters

Es besteht eine Aus­kunfts­pflicht der Mut­ter gegen­über dem Schein­va­ter, die­sem nach erfolg­rei­cher Vater­schafts­an­fech­tung und zur Vor­be­rei­tung eines Unter­halts­re­gres­ses mit­zu­tei­len, wel­che Per­son ihr in der gesetz­li­chen Emp­fäng­nis­zeit bei­gewohnt hat. Zu die­sem Urteil ist der Bun­des­ge­richts­hof in dem hier vor­lie­gen­den Fall gelangt. Die Par­tei­en hat­ten bis zum Früh­jahr 2006 für etwa zwei

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