Der ent­las­se­ne Kir­chen­be­am­te – und der Zugang zu den staat­li­chen Gerichten

Der ver­fas­sungs­recht­lich gewähr­leis­te­te Jus­tiz­ge­wäh­rungs­an­spruch gibt Geist­li­chen und Beam­ten einer Reli­gi­ons­ge­sell­schaft das Recht zur Anru­fung der staat­li­chen Gerich­te, um dienst­recht­li­che Maß­nah­men die­ser Reli­gi­ons­ge­sell­schaft ihnen gegen­über auf ihre Ver­ein­bar­keit mit staat­li­chem Recht hin über­prü­fen zu las­sen. Damit gibt das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt sei­ne bis­he­ri­ge ent­ge­gen­ste­hen­de Recht­spre­chung auf. Dem ver­fas­sungs­recht­lich garan­tier­ten Selbst­be­stim­mungs­recht der Reli­gi­ons­ge­sell­schaf­ten (Art. 140

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Rechts­weg zu den staat­li­chen Gerich­ten für Geist­li­che und Kirchenbeamte

Geist­li­che und Kir­chen­be­am­te kön­nen sich gegen dienst­recht­li­che Maß­nah­men ihrer Reli­gi­ons­ge­sell­schaft mit der Rüge, die Maß­nah­me ver­sto­ße gegen ele­men­ta­re Grund­sätze der staat­li­chen Rechts­ord­nung, grund­sätz­lich an die staat­li­chen Ver­wal­tungs­ge­rich­te wen­den. Die Prü­fung an Hand des kirch­li­chen Rechts dage­gen ist Sache der inner­kirch­li­chen Gerich­te. Das hat das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig heu­te ent­schie­den. Es

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Ver­sor­gungs­aus­gleich bei einer beam­ten­ähn­li­chen kirch­li­chen Altersversorgung

Anrech­te auf eine Alters­ver­sor­gung der einem Ehe­gat­ten von einer Reli­gi­ons­ge­mein­schaft arbeits­ver­trag­lich zuge­sag­ten Ver­sor­gung, die inhalt­lich den für Lan­des­be­am­te gel­ten­den Vor­schrif­ten oder Grund­sät­zen folgt, sind im Wege der inter­nen Tei­lung aus­zu­glei­chen. Dies gilt auch dann, wenn das maß­geb­li­che Ver­sor­gungs­recht kei­ne inter­ne Tei­lung vor­sieht. In dem hier vo Ober­lan­des­ge­richt Olden­burg ent­schie­de­nen Fall

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Der evan­ge­li­sche Pas­tor im Son­der­dienst und die deut­schen Gerichte

Auch bei Sta­tus­kla­gen kirch­li­cher Bediens­te­ter ist nach Ansicht des Ober­ver­wal­tungs­ge­richts für das Land Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len der Rechts­weg zu den staat­li­chen Ver­wal­tungs­ge­rich­ten eröff­net, soweit die Ver­let­zung staat­li­chen Rechts gerügt wird. So das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt für das Land Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines frü­he­ren evan­ge­li­schen Pas­tors im Son­der­dienst gegen die Been­di­gung seines

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Arbeit­ge­ber­bei­trä­ge für Kirchenbeamte

Die Über­nah­me von Bei­trags­leis­tun­gen zur frei­wil­li­gen Ver­si­che­rung in der gesetz­li­chen Ren­ten­ver­si­che­rung durch den Arbeit­ge­ber für Kir­chen­be­am­te stellt dann kei­nen Arbeits­lohn dar, wenn die Leis­tun­gen aus der gesetz­li­chen Ren­ten­ver­si­che­rung auf die zuge­sag­ten beam­ten­recht­li­chen Ver­sor­gungs­be­zü­ge ange­rech­net wer­den sollen.

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