Anrech­nung aus­län­di­scher Kör­per­schaft­steu­er – und die Anrech­nungs­höchst­gren­ze

§ 20 Abs. 1 Nr. 3 Satz 1 EStG 1990 n.F./1997 nimmt den durch den uni­ons­recht­li­chen Anwen­dungs­vor­rang modi­fi­zier­ten § 36 Abs. 2 Satz 2 Nr. 3 Satz 1 EStG 1990 n.F./1997 in Bezug, dem zufol­ge sich der Anrech­nungs­be­trag bei Aus­schüt­tun­gen nicht unbe­schränkt steu­er­pflich­ti­ger Gesell­schaf­ten ‑unter Beach­tung einer Anrech­nungs­höchst­gren­ze – nach der tat­säch­lich im Sitz­staat der aus­schüt­ten­den Kör­per­schaft fest­ge­setz­ten

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Aus­län­di­sche Kör­per­schaft­steu­er – und ihre Anrech­nung auf die deut­sche Ein­kom­men­steu­er

Die Kör­per­schaft­steu­er einer unbe­schränkt steu­er­pflich­ti­gen Kör­per­schaft wird nach § 36 Abs. 2 Satz 2 Nr. 3 Satz 4 Buchst. f EStG 1990 n.F./1997 nicht ange­rech­net, wenn die Ein­nah­men oder die anre­chen­ba­re Kör­per­schaft­steu­er bei der Ver­an­la­gung nicht erfasst wer­den. Dass die Anrech­nungs­be­schrän­kung auf unbe­schränkt kör­per­schaft­steu­er­pflich­ti­ge Kör­per­schaf­ten gegen die uni­ons­recht­lich ver­bürg­te Kapi­tal­ver­kehrs­frei­heit ver­stößt , ändert dar­an nichts.

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