Dienst­leis­tungs­ver­pflich­tung als stil­le Gesell­schaft?

Ist eine Per­son oder Per­so­nen­mehr­heit an ein­zel­nen Tätig­kei­ten des Unter­neh­mens einer Kom­man­dit­ge­sell­schaft als Innen­ge­sell­schaf­te­rin betei­ligt, so führt dies nach einem aktu­el­len Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs nur dann zur Annah­me eines eigen­stän­di­gen Gewer­be­be­triebs, wenn der betrof­fe­ne Geschäfts­be­reich von den wei­te­ren Tätig­keits­fel­dern des Unter­neh­mens hin­rei­chend sach­lich abge­grenzt ist. Im Fal­le der (ori­gi­när oder

Lesen

Bei­trags­er­hö­hung

Ein Beschluss der Gesell­schaf­ter einer Kom­man­dit­ge­sell­schaft zu einer Bei­trags­er­hö­hung ist – sofern nicht eine gegen­tei­li­ge all­seits oder indi­vi­du­ell wir­ken­de Bedin­gung ver­ein­bart ist – zu Las­ten des zustim­men­den Gesell­schaf­ters auch dann ver­bind­lich, wenn nicht sämt­li­che Gesell­schaf­ter zuge­stimmt haben, der Beschluss aber im Übri­gen die nach dem Gesell­schafts­ver­trag erfor­der­li­che Mehr­heit erhal­ten hat.

Lesen

Kei­ne ver­deck­te Mit­un­ter­neh­mer­schaft ohne Gewinn­be­tei­li­gung

Über­trägt der Kom­man­di­tist einer GmbH & Co. KG schon zu Leb­zei­ten sei­ne Kom­man­dit­be­tei­li­gung voll­stän­dig und sei­nen Geschäfts­an­teil an der nicht am Gesell­schafts­ver­mö­gen betei­lig­ten Kom­­ple­­men­­tär-GmbH bis auf einen Rest von 2 % auf den ande­ren Kom­man­di­tis­ten sowie GmbH-Gesel­l­­schaf­­ter und gehen spä­ter im Erb­we­ge der rest­li­che Geschäfts­an­teil sowie eine zurück­be­hal­te­ne und jeden­falls nicht zu

Lesen

Ein­la­gen­rück­ge­währ im Drei­ecks­ver­hält­nis

Die Leis­tung einer Kom­man­dit­ge­sell­schaft an eine ande­re Gesell­schaft ist nur dann einem Kom­man­di­tis­ten als Ein­la­gen­rück­ge­währ zuzu­rech­nen, wenn die­ser an der ande­ren Gesell­schaft betei­ligt ist und auf ihre Geschäfts­füh­rung einen maß­geb­li­chen Ein­fluss hat. Mit­hin setzt die Zurech­nung einer Leis­tung der Kom­man­dit­ge­sell­schaft an eine ande­re Gesell­schaft im Rah­men der Ein­la­gen­rück­ge­währ und des

Lesen

Die Zuviel­ent­nah­me des Kom­man­di­tis­ten

Ein Kom­man­di­tist haf­tet nur inso­weit, wie er sei­ne ver­ein­bar­te Kom­man­dit­ein­la­ge noch nicht geleis­tet hat. Soweit die Ein­la­ge eines Kom­man­di­tis­ten zurück­be­zahlt wird, gilt sie den Gläu­bi­gern gegen­über als nicht geleis­tet, § 172 Abs. 4 S. 1 HGB, so dass der Kom­man­di­tist inso­weit wie­der zur Leis­tung ver­pflich­tet wird. Das glei­che gilt gemäß § 172 Abs.

Lesen

Vier-Kon­ten-Modell und Ver­lust­aus­gleichs­be­schrän­kung bei der Kom­man­dit­ge­sell­schaft

Leis­tet der Kom­man­di­tist zusätz­lich zu der im Han­dels­re­gis­ter ein­ge­tra­ge­nen, nicht voll ein­ge­zahl­ten Haft­ein­la­ge eine wei­te­re Bar­ein­la­ge, so kann er im Wege einer nega­ti­ven Til­gungs­be­stim­mung die Rechts­fol­ge her­bei­füh­ren, dass die Ein­la­ge nicht mit der ein­ge­tra­ge­nen Haft­sum­me zu ver­rech­nen ist, son­dern im Umfang ihres Wer­tes die Ent­ste­hung oder Erhö­hung eines nega­ti­ven Kapi­tal­kon­tos

Lesen

Kom­man­dit-Ein­la­gen über die Haft­sum­me

Eine die Haft­sum­me über­stei­gen­de Pflicht­ein­la­ge –also auch ein Agio, das ver­ein­ba­rungs­ge­mäß den Kapi­tal­an­teil des Kom­man­di­tis­ten meh­ren und der Stär­kung des Eigen­ka­pi­tals der Gesell­schaft die­nen soll– steht als “Pols­ter” für haf­tungs­un­schäd­li­che Ent­nah­men nicht zur Ver­fü­gung, wenn sie durch Ver­lus­te ver­braucht ist. Das hat für die Gewinn­zu­rech­nung wegen Ein­la­ge­min­de­rung nach § 15a

Lesen

Ver­lust­aus­gleichs­be­schrän­kung und Sach­ein­la­gen

Leis­tet der Kom­man­di­tist zusätz­lich zu der im Han­dels­re­gis­ter ein­ge­tra­ge­nen Pflicht­ein­la­ge eine wei­te­re Sach­ein­la­ge, so kann er im Wege einer nega­ti­ven Til­gungs­be­stim­mung die Rechts­fol­ge her­bei­füh­ren, dass die Haf­tungs­be­frei­ung nach § 171 Abs. 1 2. Halb­satz HGB nicht ein­tritt. Das führt dazu, dass die Ein­la­ge nicht mit der ein­ge­tra­ge­nen Pflicht­ein­la­ge zu ver­rech­nen ist,

Lesen

Pri­vat­kon­to eines Kom­man­di­tis­ten

Führt eine KG ein sog. Pri­vat­kon­to für den Kom­man­di­tis­ten, das allein jeder­zeit fäl­li­ge For­de­run­gen des Gesell­schaf­ters aus­weist, kann nur auf­grund aus­drück­li­cher und ein­deu­ti­ger Rege­lung im Gesell­schafts­ver­trag ange­nom­men wer­den, dass das Kon­to im Fall der Liqui­da­ti­on oder des Aus­schei­dens des Gesell­schaf­ters zur Deckung eines nega­ti­ven Kapi­tal­kon­tos her­an­ge­zo­gen wer­den soll.

Lesen

Gewerb­li­che Prä­gung durch aus­län­di­sche Kapi­tal­ge­sell­schaft

Eine aus­län­di­sche Kapi­tal­ge­sell­schaft kann unter den glei­chen Vor­aus­set­zun­gen wie eine inlän­di­sche Kapi­tal­ge­sell­schaft eine ver­mö­gens­ver­wal­ten­de Per­so­nen­ge­sell­schaft im Sin­ne von § 15 Abs. 3 Nr. 2 des Ein­kom­men­steu­er­ge­set­zes (EStG) gewerb­lich prä­gen. Ist aus­schließ­lich die aus­län­di­sche Kapi­tal­ge­sell­schaft per­sön­lich haf­ten­der Gesell­schaf­ter und Geschäfts­füh­rer der Per­so­nen­ge­sell­schaft, so erzielt die Per­so­nen­ge­sell­schaft gewerb­li­che Ein­künf­te, auch wenn sie kein

Lesen