Wähl­bar­keit von Kreis­be­diens­te­ten zum Kreis­tag

Art. 137 Abs. 1 GG ermäch­tigt im kom­mu­na­len Bereich nur dann dazu, die Wähl­bar­keit eines Arbeit­neh­mers zu dem Ver­tre­tungs­or­gan sei­nes Arbeit­ge­bers zu beschrän­ken, wenn ansons­ten der Gefahr von Inter­es­sen­kol­li­sio­nen nicht wirk­sam begeg­net wer­den kann . Die Gefahr einer sol­chen Inter­es­sen­kol­li­si­on besteht nicht, wenn der Arbeit­neh­mer einer kom­mu­na­len Gebiets­kör­per­schaft kei­ne Mög­lich­keit hat,

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Kom­mu­na­le Selbst­ver­wal­tung – und die Pflicht zum Haus­halts­aus­gleich

Eine lan­des­recht­li­che Pflicht der kom­mu­na­len Auf­ga­ben­trä­ger zum Haus­halts­aus­gleich und zur Ver­rin­ge­rung eines Haus­halts­de­fi­zits ist mit der Gewähr­leis­tung der kom­mu­na­len Selbst­ver­wal­tung aus Art. 28 Abs. 2 GG ver­ein­bar. Die Kom­mu­nal­auf­sichts­be­hör­de darf der Kom­mu­ne inner­halb eines für die­se eröff­ne­ten Gestal­tungs­spiel­raums grund­sätz­lich nicht eine bestimm­te Maß­nah­me alter­na­tiv­los vor­schrei­ben. Ande­res kann gel­ten, wenn ange­sichts des

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Kom­mu­na­le Ver­fas­sungs­be­schwer­den gegen Gemein­de­ge­biets­re­form

Die durch die Gemein­de­ge­biets­re­form in Sach­­sen-Anhalt vor­ge­nom­me­ne Zuord­nung der Gemein­den war leit­bild­ge­recht und ver­letzt die Gemein­den nicht in ihrem kom­mu­na­len Selbst­ver­wal­tungs­recht. So hat das Lan­des­ver­fas­sungs­ge­richt Sach­­sen-Anhalt in den hier vor­lie­gen­den kom­mu­na­le Ver­fas­sungs­be­schwer­den gegen die Rege­lun­gen zur Gemein­de­ge­biets­re­form ent­schie­den. Die Gemein­den Wieblitz-Ever­s­dorf, Stei­nitz, Jäve­nitz, See­then und Letz­lin­gen (sämt­lich Land­kreis Alt­mark­kreis Salz­we­del)

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Kom­mu­na­ler Finanz­aus­gleich in Bran­den­burg

Die Finanzausgleichs­umlage, die seit 2012 von als finanz­stark gel­ten­den Bran­den­bur­ger Gemein­den ent­rich­tet wer­den muss, ver­stößt nicht gegen die Ver­­­­­fas­sung. Das Ver­fas­sungs­ge­richt des Lan­des Bran­den­burg hat heu­te die gegen die Umla­ge erho­­benen kom­mu­na­len Ver­fas­sungs­be­schwer­den der Stadt Lie­ben­wal­de (Land­kreis Ober­ha­vel), der Gemein­de Brey­din (Land­kreis Bar­nim) und der Gemein­de Schen­ken­berg (Land­kreis Ucker­mark) zurück­ge­wie­sen.

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Der kom­mu­na­le Finanz­aus­gleich in Nie­der­sach­sen

Der Gesetz­ge­ber muss bei der Aus­ge­stal­tung des ver­ti­ka­len kom­mu­na­len Finanz­aus­gleichs die vor­han­de­nen Finanz­kraft­un­ter­schie­de der Kom­mu­nen mil­dern (Har­mo­ni­sie­rungs­ge­bot), darf sie jedoch nicht völ­lig ein­eb­nen oder gar eine Umkeh­rung der Finanz­kraft­rei­hen­fol­ge bewir­ken (Nivel­­lie­­rungs- bzw. Über­ni­vel­lie­rungs­ver­bot). Von Ver­fas­sungs wegen ist es nicht zu bean­stan­den, wenn die Ein­hal­tung die­ser Grund­sät­ze durch einen Ver­gleich der

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Gemein­de­ge­biets­re­form im Alt­mark­kreis Salz­we­del

Das Lan­des­ver­fas­sungs­ge­richt Sach­­sen-Anhalt hat heu­te die kom­mu­na­len Ver­fas­sungs­be­schwer­den der Gemein­den Sichau, Jeg­gau und Kas­sieck gegen ihre Auf­lö­sung und Ein­ge­mein­dung in die Ein­heits­ge­mein­de Han­se­stadt Gar­de­le­gen (Land­kreis Alt­mark­kreis Salz­we­del) zurück­ge­wie­sen. Die beschwer­de­füh­re­ren­den Gemein­den haben unter ande­rem gerügt, die Bil­dung der neu­en Ein­heits­ge­mein­de mit einer Grö­ße von mehr als 600 km² und einer weit

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Ver­satz­maß­nah­men im Josef-Stol­len

Das im Bau­pla­nungs­recht gere­gel­te gemeind­li­che Ein­ver­neh­men ist im berg­recht­li­chen Zulas­sungs­ver­fah­ren nicht erfor­der­lich, daher kann sich eine Gemein­de auch nicht auf eine Ver­let­zung ihrer Pla­nungs­ho­heit bei der Zulas­sung von Ver­satz­maß­nah­men zur Erhö­hung der Stand­si­cher­heit eines Stol­lens beru­fen. So das Ver­wal­tungs­ge­richt Trier in dem hier vor­lie­gen­den Eil­an­trag der Orts­ge­mein­de Wel­len gegen die

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Kreis­um­la­ge mit pro­gres­si­vem An­teil – und die Selbst­ver­wal­tungs­ga­ran­tie für die Gemein­den

Die Er­he­bung einer Kreis­um­la­ge mit pro­gres­si­vem An­teil ver­stößt dann gegen den in Art. 28 Abs. 2 GG ga­ran­tier­ten An­spruch auf fi­nan­zi­el­le Min­dest­aus­stat­tung der Ge­mein­den, wenn die ge­meind­li­che Ver­wal­tungs­ebe­ne al­lein da­durch oder im Zu­sam­men­wir­ken mit an­de­ren Um­la­gen auf Dau­er struk­tu­rell un­ter­fi­nan­ziert ist. Die ver­fas­sungs­recht­li­che Ge­währ­leis­tung aus Art. 28 Abs. 2 GG ver­pflich­tet den

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Die Auf­lö­sung einer Gemein­de

Die kom­mu­na­le Neu­glie­de­rung in Sach­­sen-Anhalt ver­letzt nicht das kom­mu­na­le Selbst­ver­wal­tung­recht der Gemein­den. Auch die Rege­lung zur Berück­sich­ti­gung der Bevöl­ke­rungs­dich­te bei der Neu­glie­de­rung im Gemein­­de­­neu­­glie­­de­­rungs-Grun­d­­sät­ze­ge­­setz ist ver­fas­sungs­ge­mäß. Mit die­ser Begrün­dung hat das Lan­des­ver­fas­sungs­ge­richt Sach­­sen-Anhalt in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kom­mu­nal­ver­fas­sungs­be­schwer­de der Gemein­de Dom­nitz (Land­kreis Saa­le­kreis) gegen ihre Auf­lö­sung im Zuge

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Der Miss­bil­li­gungs­be­schluss des Stadt­rats

Ein Rats­be­schluss, in dem der Ver­stoß eines Rats­mit­glie­des gegen sei­ne Ver­schwie­gen­heits­pflicht fest­ge­stellt und aus­drück­lich miss­bil­ligt wird, ist von dem aus der vom gemeind­li­chen Selbst­ver­wal­tungs­recht abge­lei­te­ten Befug­nis eines Kol­lek­tiv­or­gans, die zum Erhalt und zur Wie­der­her­stel­lung sei­ner Funk­ti­ons­fä­hig­keit und inne­ren Ord­nung gebo­te­nen Maß­nah­men zu ergrei­fen, gedeckt. Mit die­ser Begrün­dung hat das Nie­der­säch­si­sche

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Errich­tung einer neu­en Gesamt­schu­le in Nie­der­sach­sen

Die Außer­voll­zug­set­zung der Vor­schrif­ten der nie­der­säch­si­schen Schul­or­ga­ni­sa­ti­ons­ver­ord­nung, nach denen neu zu errich­ten­de Inte­grier­te Gesamt­schu­len min­des­tens fünf­zü­gig sein müs­sen und der Schul­trä­ger sei­nen schul­or­ga­ni­sa­to­ri­schen Ent­schei­dun­gen eine Pro­gno­se der Schü­ler­zah­len für min­des­tens zehn Jah­re zugrun­de zu legen hat, ist jetzt vor dem Nie­der­säch­si­schen Ober­ver­wal­tungs­ge­richt ohne Erfolg geblie­ben. Das Nie­der­säch­si­sche Ober­ver­wal­tungs­ge­richt in Lüne­burg

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Neu­glie­de­rung von Gemein­den in Sach­sen-Anhalt

Die Gemein­den Prit­titz und Grö­bitz sind durch die Zuord­nung zur Ein­heits­ge­mein­de Stadt Teu­chern nicht in ihrem kom­mu­na­len Selbst­ver­wal­tungs­recht ver­letzt. Mit die­ser Begrün­dung hat jetzt das Lan­des­ver­fas­sungs­ge­richt Sach­­sen-Anhalt die kom­mu­na­len Ver­fas­sungs­be­schwer­den gegen das Gesetz zur Neu­glie­de­rung der Gemein­den im Land Sach­­sen-Anhalt betref­fend den Land­kreis Bur­gen­land­kreis zurück­ge­wie­sen. Gerich­tet sind die Ver­fas­sungs­be­schwer­den der

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Kreis muss Eigen­be­tei­li­gung für Schü­ler­be­för­de­rung ein­füh­ren

Eine vom Innen­mi­nis­ter eines Bun­des­lan­des erlas­se­ne Sat­zung zur Eigen­be­tei­li­gung bei der Schü­ler­be­för­de­rung, die im Wege der Ersatz­vor­nah­me erlas­sen wor­den ist, ent­spricht gel­ten­dem Recht. Im hier vor­lie­gen­den Fall blieb das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Schles­wig bei der Ent­schei­dung des Ver­wal­tungs­ge­richts und lehn­te die ein­ge­leg­ten Beschwer­den des Krei­ses ab. Die Anträ­ge des Krei­ses auf Gewäh­rung

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Städ­ti­sche Pres­se­mit­tei­lun­gen

Eine Kom­mu­ne hat sich Äuße­run­gen und Pres­se­mit­tei­lun­gen in sol­chen Gebie­ten zu ent­hal­ten, für die sie kei­ne Zustän­dig­keit besitzt. Mit die­ser Begrün­dung hat jetzt das Ver­wal­tungs­ge­richt Frank­furt am Main die Stadt Frank­furt am Main zum Wider­ruf von Behaup­tun­gen ver­pflich­tet, die die Stadt in ihrer Pres­se­mit­tei­lung vom 30. März 2011 über das

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Aus­schluss aus der Rats­sit­zung

Eine Kla­ge gegen den Aus­schluss aus einer Rats­sit­zung ist ohne vor­he­ri­ge Befas­sung des Rates über die Berech­ti­gung des Aus­schlus­ses unzu­läs­sig. Grund­sätz­lich kann ein betrof­fe­nes Rats­mit­glied gegen Ord­nungs­maß­nah­men des Rats­vor­sit­zen­den die Fest­stel­lungs­kla­ge gemäß § 43 Abs. 1 VwGO im Rah­men einer kom­mu­na­len Ver­fas­sungs­strei­tig­keit erhe­ben . Dem Klä­ger fehlt aber das berech­tig­te Inter­es­se

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Gruß­wort im Gemein­de­blätt­chen

Ein Orts­bür­ger­meis­ter darf im amt­li­chen Teil eines Mit­tei­lungs­blat­tes kei­ne Stel­lung­nah­me zu all­ge­mein­po­li­ti­schen Fra­gen abge­ben, die kei­nen spe­zi­fi­schen Bezug zu sei­ner Gemein­de haben. In einem jetzt vom Ver­wal­tungs­ge­richt Koblenz ent­schie­de­nen Fall erschien am 24. Dezem­ber 2010 im amt­li­chen Teil des Mit­tei­lungs­blatts der Ver­bands­ge­mein­de Lan­gen­lons­heim das Weih­nachts­gruß­wort eines Orts­bür­ger­meis­ters, das sich in

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Gren­zen des Hebe­satz­rechts der Gemein­de

Das Selbst­ver­wal­tungs­recht der Gemein­den schließt eine Bean­stan­dung der Sen­kung der Hebe­sät­ze für die Grund- und Gewer­be­steu­er nicht aus, wenn die betref­fen­de Gemein­de sich in einer anhal­ten­den Haus­halts­not­la­ge befin­det und das von ihr vor­ge­leg­te Haus­halts­si­che­rungs­kon­zept nicht erken­nen lässt, wie der Ein­nah­me­ver­lust aus­ge­gli­chen wer­den soll. In dem jetzt vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt ent­schie­de­nen Fall

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Kin­der­för­de­rung – Auf­ga­ben und Finan­zie­rung der Kom­mu­nen in NRW

Vor dem Ver­fas­sungs­ge­richts­hof für das Land Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len waren die­se Woche meh­re­re kom­mu­na­le Ver­fas­sungs­be­schwer­den gegen die finan­zi­el­len Fol­gen des Kin­der­för­de­rungs­ge­set­zes erfolg­reich. Die Rege­lung über die Zustän­dig­keit von Krei­sen und kreis­frei­en Städ­ten für Auf­ga­ben der Kin­­der- und Jugend­hil­fe – dar­un­ter die För­de­rung von Kin­dern unter drei Jah­ren in Tages­ein­rich­tun­gen und in Kin­der­ta­ges­pfle­ge

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Der Gemein­de­rat und die Fusi­on "ihrer" Spar­kas­se

Das Ver­wal­tungs­ge­richt Karls­ru­he hat den Eil­an­trag von 21 Gemein­de­rä­ten der Stadt Ett­lin­gen abge­lehnt, mit dem die­se im Wege der einst­wei­li­gen Anord­nung bean­tragt haben, der Ober­bür­ger­meis­te­rin auf­zu­ge­ben, eine Son­der­sit­zung des Gemein­de­rats ein­zu­be­ru­fen, um in die­ser Sit­zung zu errei­chen, dass die Stadt Ett­lin­gen durch Gemein­de­rats­be­schluss ver­pflich­tet wird, beim Regie­rungs­prä­si­di­um Karls­ru­he einen Antrag

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Stra­ßen­her­ab­stu­fung gegen den Wil­len der ört­li­chen Gemein­de

Eine Orts­ge­mein­de wird durch de Abstu­fung einer Kreis­stra­ße – im kon­kre­ten Fall die Orts­ge­mein­de Lucken­bach durch die Abstu­fung der Kreis­stra­ße 20 (K 20) – nicht in ihren eige­nen Rech­ten ver­letzt. Ent­schied jetzt jeden­falls das Ver­wal­tungs­ge­richt Koblenz. Nach lang­jäh­ri­gen Ver­hand­lun­gen einig­ten sich die drei Orts­ge­mein­den Atzel­gift, Streit­hau­sen und Nis­ter mit dem

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Hartz IV und die Finanz­zu­wei­sun­gen an NRW-Gemein­den

Der Ver­tei­lungs­schlüs­sel für Finanz­zu­wei­sun­gen, die das Land Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len den Krei­sen und kreis­frei­en Städ­ten im Zusam­men­hang mit der Umset­zung des Vier­ten Geset­zes für moder­ne Dienst­leis­tun­gen am Arbeits­markt („Hartz IV“) gewährt, ist, wie der Ver­fas­sungs­ge­richts­hof für das Land Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len soeben ent­schied, mit der Lan­des­ver­fas­sung nicht ver­ein­bar. Die ein­schlä­gi­ge Rege­lung im nor­d­rhein-wes­t­­fä­­li­­schen Aus­füh­rungs­ge­setz

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Ein Bür­ger­be­geh­ren ist kei­ne Bür­ger­be­fra­gung

Ein Bür­ger­ent­scheid ist im rhein­­land-pfäl­zi­­schen Kom­mu­nal­recht nur zu wich­ti­gen Ange­le­gen­hei­ten vor­ge­se­hen und darf nur in Form einer Sach­ent­schei­dung durch­ge­führt wer­den. Eine blo­ße Bür­ger­be­fra­gung ist danach unzu­läs­sig, auch wenn sie zu einer wich­ti­gen Ange­le­gen­heit durch­ge­führt wer­den soll. Mit die­ser Begrün­dung beur­teil­te jetzt das Ver­wal­tungs­ge­richt Koblenz ein Bür­ger­be­geh­ren zur Fra­ge einer Fusi­on

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Bei­geord­ne­ten­wah­len trotz Urlaubs eini­ger Rats­mit­glie­der

Die Ein­be­ru­fung einer kon­sti­tu­ie­ren­den Sit­zen des Gemein­de­ra­tes ist eben­so wie die auf die­ser Sit­zung erfolg­te Wahl von Bei­geord­ne­ten wirk­sam, auch wenn eini­ge Rats­mit­glie­der zu die­sem Zeit­punkt in Urlaub sind. Die­se Selbst­ver­ständ­lich­keit muss­te jetzt das Ver­wal­tungs­ge­richt aus­drück­lich fest­stel­len im Rah­men einer Wahl­be­schwer­de gegen die Bei­geord­ne­ten­wahl der Orts­ge­mein­de Plei­ters­heim. Die Klä­ger gehö­ren

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Min­dest­he­be­satz bei der Gewer­be­steu­er

Seit dem 1. Janu­ar 2004 sind Gemein­den nach § 1, § 16 Abs. 4 Satz 2 GewStG ver­pflich­tet, Gewer­be­steu­ern zu einem Min­dest­he­be­satz von 200 % zu erhe­ben. Zuvor stand es den Gemein­den frei, jeden belie­bi­gen Hebe­satz fest­zu­set­zen und etwa durch eine Fest­set­zung des Hebe­sat­zes auf Null von der Erhe­bung der Gewer­be­steu­er gänz­lich abzu­se­hen.

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Abschaf­fung der Kin­der­ar­beit per Fried­hofs­sat­zung

Der Baye­ri­sche Ver­wal­tungs­ge­richts­hof hält die Fried­hof­sat­zung der Lan­des­haupt­stadt Mün­chen für teil­wei­se unwirk­sam, da die Stadt in ihre Sat­zung eine Bestim­mung auf­ge­nom­men hat­te, wonach nur Grab­ma­le auf­ge­stellt wer­den dür­fen, die nach­weis­lich in der gesam­ten Wert­schöp­fungs­ket­te ohne aus­beu­te­ri­sche Kin­der­ar­beit im Sin­ne der Kon­ven­ti­on Nr. 182 der Inter­na­tio­na­len Arbeits­or­ga­ni­sa­ti­on her­ge­stellt wor­den sind. Einer

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