Ein­ge­mein­dung in Sach­sen-Anhalt

Das Lan­des­ver­fas­sungs­ge­richt Sach­­sen-Anhalt hat die kom­mu­na­le Ver­fas­sungs­be­schwer­de der Gemein­de Mühl­an­ger (Land­kreis Wit­ten­berg) gegen Rege­lun­gen zur Gemein­de­ge­biets­re­form zurück­ge­wie­sen. Die Gemein­de Mühl­an­ger war zunächst durch Gesetz vom 8. Juli 2010 mit Wir­kung zum 1. Janu­ar 2011 in die neu gebil­de­te Ein­heits­ge­mein­de Stadt Zahna-Els­­ter ein­ge­mein­det wor­den. Auf ihre Ver­fas­sungs­be­schwer­de hat das Lan­des­ver­fas­sungs­ge­richt mit Urteil

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Die kom­mu­na­le Gebiets­re­form in Rhein­land-Pfalz

Ein Gesetz kann nur dann vor­läu­fig außer Voll­zug gesetzt wer­den, wenn dies aus schwer­wie­gen­den Grün­den drin­gend gebo­ten ist. Bei der Fol­genab­wä­gung im Fall der durch Lan­des­ge­setz in Rhein­­land-Pfalz fest­ge­leg­ten kom­mu­na­len Gebiets­re­form lie­gen der­ar­ti­ge Grün­de nicht vor. So hat der Ver­fas­sungs­ge­richts­hof Rhein­­land-Pfalz in den hier vor­lie­gen­den Fäl­len die Eil­an­trä­ge der von

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Gemein­de­ge­biets­re­form im Alt­mark­kreis Salz­we­del

Das Lan­des­ver­fas­sungs­ge­richt Sach­­sen-Anhalt hat heu­te die kom­mu­na­len Ver­fas­sungs­be­schwer­den der Gemein­den Sichau, Jeg­gau und Kas­sieck gegen ihre Auf­lö­sung und Ein­ge­mein­dung in die Ein­heits­ge­mein­de Han­se­stadt Gar­de­le­gen (Land­kreis Alt­mark­kreis Salz­we­del) zurück­ge­wie­sen. Die beschwer­de­füh­re­ren­den Gemein­den haben unter ande­rem gerügt, die Bil­dung der neu­en Ein­heits­ge­mein­de mit einer Grö­ße von mehr als 600 km² und einer weit

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Der Bür­ger­ent­scheid gegen eine Gemein­de­fu­si­on

Hat ein Bür­ger­ent­scheid die Wir­kung eines Gemein­de­rats­be­schlus­ses, kann er als Ver­wal­tungs­in­ter­num nicht ange­grif­fen wer­den. Ein Bür­ger kann nur gegen Maß­nah­men vor­ge­hen, mit denen der Gemein­de­rats­be­schluss voll­zo­gen wird. Ent­spre­chen­des gilt für den Bür­ger­ent­scheid. Ein Gemein­de­rats­mit­glied kann eben­falls nicht die Unwirk­sam­keit eines Bür­ger­ent­scheids rügen, denn inner­halb der Gemein­de ste­hen Gemein­de­rats­mit­glie­dern sub­jek­ti­ve Rech­te

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Alt­fehl­be­trags­um­la­ge und die kom­mu­na­le Neu­glie­de­rung in Meck­len­burg-Vor­pom­mern

Das Lan­des­ver­fas­sungs­ge­richt Meck­­len­burg-Vor­­­pom­­mern hat die Ver­fas­sungs­be­schwer­de der kreis­an­ge­hö­ri­gen Stadt Par­chim gegen § 25 Satz 2 bis 5 des Land­kreis­neu­ord­nungs­ge­set­zes – LNOG M‑V – als unzu­läs­sig zurück­ge­wie­sen. Nach die­ser Vor­schrift sol­len die neu­en Land­krei­se eine soge­nann­te Alt­fehl­be­trags­um­la­ge von den­je­ni­gen Gemein­den erhe­ben, die auf­ge­lös­ten Land­krei­sen ange­hör­ten, denen – wie dem bis­he­ri­gen Land­kreis Par­chim –

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Ver­kür­zung der Amts­zeit eines Bür­ger­meis­ters

Das Ver­wal­tungs­ge­richt Neu­stadt hat die Ver­kür­zung der Amts­zeit des neu zu wäh­len­den Bür­ger­meis­ters der Ver­bands­ge­mein­de Wall­hal­ben auf zwei Jah­re für recht­mä­ßig erklärt. In Rhein­­land-Pfalz wird auf­grund des Lan­des­ge­set­zes über die Grund­sät­ze der Kom­­mu­­nal- und Ver­wal­tungs­re­form – KomV­wR­GrG – vom 28. Sep­tem­ber 2010 eine Kom­­mu­­nal- und Ver­wal­tungs­re­form durch­ge­führt. Erhal­ten blei­ben sol­len

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Das ein­zig wah­re Ober­harz

Im Rah­men der Kom­mu­nal­re­form in Sach­­sen-Anhalt schlos­sen sich zum Jah­res­wech­sel 2010 die bis dahin selb­stän­di­gen Städ­te Elbin­ge­ro­de (Harz), Ben­ne­cken­stein (Harz) und Has­sel­fel­de sowie die Gemein­den Elend, Sor­ge, Stie­ge und Tan­ne zu einer neu­en Stadt zusam­men, die den "tou­ris­mus­op­ti­mier­ten" "Stadt Ober­harz am Bro­cken" zusam­men. Dies wie­der­um miß­fiel der benach­bar­ten nie­der­säch­si­schen Samt­ge­mein­de

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